Finanzielle Freiheit

Shownotes

Kontakt zu Miriam Deborah Michaelsen

LinkedIn http://www.linkedin.com/in/miriam-deborah-michaelsen-1a5b78228/

Webseite http://mosa-iq.de

Zusammenfassung Zoom

Geld als Entwicklungsthema Miriam und Nicole diskutierten über die Bedeutung von Geld als Entwicklungsthema, wobei Miriam erklärte, dass Finanzen eine effektive Plattform seien, um Persönlichkeitsentwicklungsprozesse zu beschleunigen. Sie sprachen über gesellschaftliche Normen und Glaubenssätze bezüglich Geld, die über Generationen vermittelt wurden, einschließlich christlicher Prägungen und der Vorstellung, dass Reichtum und Moral im Widerspruch stünden. Miriam erwähnte ihre Forschung zu Umsetzungsherausforderungen bei hochintelligenten Menschen und wie diese sich auf breitere Bevölkerungsgruppen auswirken.

Kulturelle Vorurteile und Reichtum Miriam und Nicole diskutierten über die kulturellen Vorurteile gegenüber Reichtum und wie diese in Kindheit entwickelt werden. Miriam erklärte, wie solche Vorurteile in ihrer Kindheit entstanden und wie sie später in ihrer systemischen Beratungsarbeit mit Frauen beobachtet hat, die berufliche Ziele verfolgen. Sie beschrieb ein Beispiel einer Kundin, die durch systemische Aufstellungsarbeit ihr Umsatzziel von 120.000 auf 200.000 erreichte, und betonte die Bedeutung von Selbstführung bei der Bewältigung dieser inneren Konflikte.

Geld und Hygiene Verbindung Nicole und Miriam diskutierten über die Verbindung zwischen Geld und Hygiene, wobei sie betonten, dass Geld aufgrund der vielen Menschen, die es berührt haben, als "dreckig" empfunden wird. Sie erörterten, wie sich Menschen, besonders Kinder, in der Prägephase, nicht gegen diese Verbindung wehren können und wie wichtig es ist, sich von Schuld und Scham bezüglich Geld loszusagen. Miriam betonte, dass diese Themen in der epigenetischen Vererbung tief verwurzelt sind und dass es wichtig ist, zu verstehen, dass die Schuld nicht bei einzelnen Frauen liegt, sondern in den Machtstrukturen rund um Geld.

Traditionelle Rollenerwartungen und Einkommen Nicole und Miriam diskutierten über traditionelle Rollenerwartungen und die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn Frauen mehr Geld verdienen als ihre Partner. Nicole erklärte, wie ihre Mutter Generationen zuvor nicht studieren durfte, da sie heiraten sollte, und wie dies noch heute in den Köpfen der Menschen spürbar ist. Miriam ergänzte, dass sowohl initiativ als auch empfangend zu sein wichtig sei, um Geld zu erhalten, und dass dies auf beruflicher Ebene, insbesondere bei Beförderungen, zu beobachten sei.

Frauen und Finanzkontrolle Miriam erzählte von ihren Erfahrungen beim Aufbau ihres Online-Business, wobei sie anfänglich Angst vor unbekannten Kundinnen hatte und tiefe Überzeugungen über die Gefahr des Arbeitens mit unbekannten Menschen blockierten. Nicole und Miriam diskutierten über die Tendenz, Geld an Männer (Partner, Banker) statt an Frauen zu vertrauen, und Nicole äußerte ihre Frustration über die ungleichen Einkommen und Machtverhältnisse im Finanzsektor. Beide stimmten zu, dass es Zeit ist, mehr Kontrolle über finanzielle Entscheidungen zu übernehmen und die Blockaden gegenüber eigenem Finanzwissen zu überwinden.

Geldbewusstsein und Finanzentscheidungen Miriam erklärte, dass es wichtig sei, Systeme wie Banken oder Staat als solche zu betrachten, um bewusste Entscheidungen treffen zu können, anstatt sich auf "entweder-oder"-Szenarien zu konzentrieren. Sie teilte ihre eigene Erfahrung mit, wie sie von traditionellen Bankprodukten zu selbständigeren Finanzlösungen gewechselt ist, und betonte die Wichtigkeit von Gedankeninventur bei Geldfragen - zu fragen, was man über Geld denkt, was man gelernt hat und von wem. Nicole fragte nach einem Einstiegstipp für Frauen, worauf Miriam vorschlug, mit einer Bewusstseinsbildung über eigene Gedanken und Erlebnisse mit Geld zu beginnen.

Hochintelligente Frauen und Entscheidungsfindung Miriam erklärte, dass dysfunktionales Verhalten in einem dysfunktionalen System hochfunktional sein kann, da es trotz unerwünschten Verhaltens das gewünschte Ziel erreicht. Sie diskutierte die Herausforderungen, die hochintelligente Frauen bei der Entscheidungsfindung und dem Umgang mit Geld haben, wobei sie betonte, dass hochintelligente Menschen oft mehr Komplexität und Risiken sehen. Miriam betonte die Wichtigkeit, den Selbstwert unabhängig von Leistung und Geld zu definieren, und empfahl einen dialogischen Ansatz, bei dem der Verstand spielerisch in Frage gestellt wird, anstatt unter Druck zu arbeiten.

Körperliche und finanzielle Sicherheit Nicole und Miriam diskutierten über Sicherheit im eigenen Körper und deren Verbindung zur finanziellen Sicherheit. Miriam erklärte, dass eine dysregulierte Nervenstörung die Fähigkeit beeinträchtigt, bewusste Entscheidungen zu treffen, wobei Anpassung als vierter Mechanismus genannt wurde. Nicole beschrieb, wie Unterbewusstseininhalte durch Medien wie Filme (beispielsweise Titanic) auf die Wahrnehmung von Reichtum und Armut einwirken, was eine verdeckte gesellschaftliche Struktur darstellt.

Finanzielle Bildung und Altersarmut Nicole und Miriam diskutierten über finanzielle Bildung und Altersarmut, wobei Nicole auf die steigende Rate von Frauen in Altersarmut (22%) hinwies. Sie erörterten, wie finanzielle Bildung früher beginnen sollte und wie der Staat mit Geld umgeht. Nicole und Miriam planten, weitere Folgen über diese Themen zu produzieren und erwarteten Kommentare zu ihren Videos.

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