Vernünftig ist wie tot - nur früher!

Shownotes

Hier geht es zur Umfrage:

Umfrage: https://www.survio.com/survey/d/W9Q1W2S2V3H5J2E4V

Wer steckt hinter dieser Umfrage?

Ich bin Korina Dielschneider – systemische Coach mit vertieften Kenntnissen in Gewaltfreier Kommunikation und langjähriger Erfahrung als Managerin in Großunternehmen. Seit 2021 begleite ich Frauen in der Lebensmitte, die sich beruflich neu orientieren wollen – auf ihre eigene Art, in ihrem eigenen Tempo.

Ich wende mich bewusst an introvertierte, sicherheitsliebende Frauen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Die „Du musst einfach springen“-Rhetorik hilft ihnen nicht. Indem ihr eigenes Empfinden für nichtig erklärt wird, wird die Hürde zur Veränderung größer, als sie sein müsste.

Warum diese Umfrage?

Ich entwickle gerade ein 4-Wochen-Programm für introvertierte Frauen, die in ihrem Job feststecken – und herausfinden wollen, welche Veränderungsmöglichkeiten sie haben. Bevor ich damit anfange, möchte ich wirklich verstehen, was dich bewegt.

Ein kleines Dankeschön

Unter allen, die die Umfrage ausfüllen, verlose ich 3 kostenfreie Coaching-Stunden mit mir (je 60 Minuten, Wert: 100 €). Die Gespräche finden im Juni 2025 statt – per Zoom, zu einem Termin, der dir passt. Die Gewinnerin wird per E-Mail benachrichtigt.

Transkript anzeigen

00:00:01: So, es dauert immer ein Weitchen.

00:00:28: Jetzt sind wir live!

00:00:29: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:32: Freitag ja!

00:00:33: Noch eine Minute zu früh, Freitag, dreizehn Uhr zu unserem Live hier auf LinkedIn und natürlich dann auch für alle die nicht dabei sein können.

00:00:42: Die Aufzeichnung als Podcast oder als YouTube Video.

00:00:46: Und heute ein ganz spannendes Thema, das hat auch in den Kommentaren schon sehr viele Kommentare dazugegeben.

00:00:53: Weil der Tweet, die wohl doch angesprochen oder getriggert hat, vernünftig sein ist wie Tod nur früher.

00:01:01: und das ist natürlich schon ein ganz spannendes Thema was mich auch sofort angesprochen hat und mein Gast ist heute Corinna Dielschneider und sie wird uns dann bis zu etwas darüber erzählen warum wir oft Ungibsamen Situationen verharren, wo wir wissen, dass sie nicht gut sind.

00:01:15: Und trotzdem kommen wir da nicht raus.

00:01:18: Hallo Corinna!

00:01:18: Schön, dass du da bist ich freue mich.

00:01:21: Hallo Nicole vielen Dank für die Einladung.

00:01:24: Ich freue mich auch sehr hier sein zu dürfen denn das Thema liegt mir tatsächlich am Herzen natürlich.

00:01:32: Es ist doch ein bisschen

00:01:33: provokant also das muss man schon sagen?

00:01:36: Ja genau Vernünftig ist er erstmal positiv eigentlich konnotiert und dann zu sagen, das ist wie Tod.

00:01:45: Das ist natürlich ein starkes Brett.

00:01:48: Ich habe es ehrlicherweise mal auf einer Postkarte gelesen gedacht, oh ja genau!

00:01:53: Was ist es?

00:01:54: Ja viele Frauen die ich kenne auch in meiner Arbeit kenne als Coach Neuorientierung rund um die Lebensmittel sind.

00:02:04: Die Themen, die sind sehr vernünftig und funktionieren sehr gut.

00:02:09: Ja!

00:02:10: Und was ich dazu sagen möchte ist dass diese Vernunft und dieses Sicherheitsdenken eben auch einen Preis hat.

00:02:19: also wir sollten nicht glauben das das ja dass wir da auf der sicheren Seite sind weil tatsächlich Sicherheit im Leben gibt es nicht wirklich?

00:02:33: Nicht wie sonst sie wünschen, das ist das Thema.

00:02:36: Und jetzt gerade in letzter Zeit... Also der Arbeitsmarkt ist ja am Uppenbrechen.

00:02:42: Ich bin kein klassischer Karrierecoach und mir geht es eigentlich darum herauszufinden was will ich denn wirklich?

00:02:49: Aber was jetzt passiert ist dass durch KI und verschiedene andere Faktoren der Arbeitsmark wirklich am Abrauschen ist Und das ist Gift für sicherheitsorientierte Frauen in der zweiten Lebenshilfe?

00:03:06: Also ich glaube, es liegt nicht nur an KI.

00:03:08: Ich habe da selber schon einiges noch mal geschrieben und natürlich auch immer wieder als versichtgenügend Posts, dass so die Frau ab fünfzig Jahre im Berufsleben fast unsichtbar ist.

00:03:17: Dass sie also tatsächlich nicht gesehen wird, wo sie hochkompetent ist und tatsächlich verfügbar ist was ins Team reinbringen würde, aber irgendwie ist sie nicht da.

00:03:33: Wenn dann auch der Arbeitsmarkt an sich doch schwieriger wird, dann wird es natürlich für den Lebensunterhaltserwerb schon dramatisch sein.

00:03:42: wie immer so, ne?

00:03:43: Ja also das Thema mit der Sichtbarkeit und vielleicht auch fehlende Wertschätzung... Das ist nochmal eine ganz andere Schiene!

00:03:49: Da müssen wir jetzt auffassen dass wir da nicht abbiegen.

00:03:54: Ich stelle halt fest, dass jetzt die äußeren Faktoren nicht dazu beitragen das Frauen, die unzufrieden im Job sind.

00:04:03: Dass sie überhaupt rausgehen und sagen ich habe was besseres verdient.

00:04:07: also gibt es viele Daten wie ihre scheinbare Einschätzung unter Mauern.

00:04:14: tatsächlich eben ist der Arbeitsmarkt schlechter Da muss ich grad mal nachschauen.

00:04:19: Also der Stellenabbau dominiert, da gibt's Zahlen vom IFO-Beschäftigungsbarometer, der so niedrig ist wie schon lange nicht mehr.

00:04:29: Der Arbeitsmarkt stagniert.

00:04:31: also es ist tatsächlich so war ja bis vor kurzem noch anders für die jungen Leute vor allem.

00:04:36: Die konnten sich die Stellen aussuchen und jetzt zack!

00:04:40: Ja, also der Krieg und was alles.

00:04:44: Also die Wirtschaft schwächelt... ...und gerade sicherheitsliebende Frauen denken jetzt auch lieber den Spatz in der Hand als die Paube auf dem Dach.

00:04:52: Genau!

00:04:54: Und dann bleiben sie da.

00:04:55: und jetzt warum wir heute sprechen ist keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung tatsächlich.

00:05:04: Es gibt viele Gründe nachvollziehbare Gründe auch, warum die Frauen sich dann nicht bewegen und dann eben halt verharren.

00:05:16: Aber die Kosten sind auch nicht unbeträchtlich.

00:05:20: Ja, ja erzähl mal was.

00:05:21: was sind Gründe, die du so jetzt eruieren konntest?

00:05:25: Und auch was sind denn die Kosten also ein Gänsefüßchen in den Kosten für die Frauen?

00:05:31: Also fangen wir vielleicht wirklich mal ein bisschen an mit Argumenten.

00:05:35: Warum bleiben sie denn dahinter?

00:05:37: Also Verlust-Aversion nennt man das in der Forschung, also eine Abneigung gegen Verluste.

00:05:43: Tatsächlich hat man auch Untersuchungen gemacht dass Verluster psychologisch stärker gewichtet werden oder empfunden werden als Gewinne.

00:05:52: Der unbekannte neue Job ist viel riskanter als der schlechte aber bekannte.

00:06:00: bewerten wir das, was wir schon haben immer höher als das, um was wir tatsächlich bekommen können.

00:06:07: Ja stimmt.

00:06:09: Also man hört ja viel über die Komfortzone in letzter Zeit.

00:06:14: Das ist ja so ein Kampfbegriff.

00:06:18: Ich denke, manche Frau wäre froh sie wär überhaupt in der Komfortzone drin.

00:06:23: also bevor ich mich da raus entwickeln soll muss ich erst mal reinkommen wenn Je nachdem.

00:06:30: Also Überlastungssituationen, Mobbingerfahrungen am Arbeitsplatz also das sind alles psychische Kosten oder Faktoren die jetzt nicht gerade für eine Komfortzone sprechen.

00:06:47: Es ist natürlich so wenn man in der Routine drin ist.

00:06:51: es braucht einen gewissen Stimulus und Anreiz für die Weiterentwicklung.

00:06:55: Das ist so das, was dahintersteckt.

00:06:58: Wenn es zu kuschelig ist... ...dass dann eben keine Entwicklung passiert und auch kein Anreiz sich da wegzubewegen.

00:07:06: Aber es muss schon einen gewissen Ausgleich machen.

00:07:11: Idealerweise ist es so, dass es attraktiv ist.

00:07:17: Sprich, es pizzelt ein bisschen aber gleichzeitig, dass man denkt, oh Gott!

00:07:21: Das ist jetzt aber schon gefährlich.

00:07:25: Aber man muss es sich auch zutrauen.

00:07:27: Also, jetzt einfach zu sagen springen und wenn du das nicht machst dann bist du weniger wert weil da bist du ja selber schuld.

00:07:33: dass du da unglücklich bist davon halte ich nix.

00:07:38: Das ist ganz klar.

00:07:40: Und das passiert natürlich auch ganz oft, dass mich einmal die Frauen da selber sagen... Ich bin zu doof dazu und ich traue mich ja nicht!

00:07:47: Ich bin in Angsthase oder es auch von außen hören, dann bist du auch selber schuld wenn du nichts tust.

00:07:51: Also heißt sie klingt von allen Seiten letztendlich den Druck der kommt dann noch oben drauf was ja nicht gerade zuträglich ist.

00:07:57: Ja

00:07:58: also genau das kennen Sie schon sehr lange?

00:08:04: Ja, nicht nur eigentlich streicht das mal.

00:08:06: Ich finde es unter aller Würde was Frauen sich anhören müssen.

00:08:11: Das heißt wenn sie Mütter sind ja die ganze Republik erzieht mit und weiß es besser und so geht es eigentlich ein ganzes Leben lang.

00:08:19: Das ist sehr schade weil es gibt im Coaching oder in der Psychologie auch ein Konzept jeder Mensch macht das Beste was er tun kann.

00:08:30: Wenn jemand in einer suboptimalen Situation verharrt, dann gibt's da eine positive Absicht dahinter.

00:08:39: Also es ist ja so, dass... Es gibt keine objektive Wirklichkeit, sondern wir deuten das was wir vorfinden in der Welt und das ist die Deutung, die dann unser Handeln auch bestimmt.

00:08:55: also sprich ich muss gerade mal ein Beispiel überlegen Ja, wenn jetzt eine ... sagen wir mal ne Frau denkt das ist gefährlich.

00:09:06: Also wenn sie jetzt das wechselt dann wird sie nie wieder ein Job bekommen weil sie ja eh zu alt

00:09:11: ist.

00:09:12: Also es ist vollkommen aus ihrer Weltsicht rational dass die da bleibt.

00:09:18: nur diese Annahme sie isst so alt und es ist gefährlisch Das ist ja keine objektive Realität.

00:09:24: Es gibt tatsächlich Frauen auch mit sechzig noch die Stelle wechseln und gefährlich, naja das ist so eine Sache.

00:09:32: Was ist gefährlich?

00:09:33: Wir sind hier nicht im Dschungel und das ist keine Lebensgefahr.

00:09:36: aber es kann sich so anfühlen wenn man vielleicht schon in früherer Zeit einmal die Erfahrung gemacht hat dass man keine stelle gefunden hat und vielleicht ja wirklich um das finanzielle überlegen.

00:09:49: Oder ganz ehrlich, wenn man dann nicht mehr Bewerberungen geschrieben hat und auch keine Closers nicht mal ein Gespräch bekommt.

00:09:57: Dann wäre es vielleicht jetzt nicht die Füße... Die einundfünfzigste wär's vielleicht eine Bewerbung aber die schickt man dann gar nicht mehr weil man schon den neunundvierzigsten sagt ich kann mich mehr.

00:10:06: das ist so

00:10:08: Und man darf ja nicht vergessen diese also Ich bin der letzte Boomer Jahrgang In meiner als ich in dem Beruf eingestiegen bin.

00:10:16: da war es vollkommen normal dass man ...

00:10:19: hunderte

00:10:19: Bewerbungen geschrieben hat.

00:10:21: Also wir waren viele, es waren zu viele beim Studium... Es war immer zu viel.

00:10:25: und diese Erfahrung die ist ja nicht komplett gelöscht auch wenn jetzt ein ganzes Berufsleben also viele Jahre schon dazwischen stehen.

00:10:32: aber natürlich spielt das noch mit rein.

00:10:35: Wie gesagt haben wir lieber den Spatz in der Hand Mach einen

00:10:40: sicheren Job, da bist du dann abgesichert.

00:10:42: Geht zu Post, geht zur Bank.

00:10:44: Also lustig wurde,

00:10:45: dass du dort kriegen wirst.

00:10:47: Ja ja ich bin auch der erste Gummerjahrgang.

00:10:49: also Ich weiß genau, bevor du redest.

00:10:50: Er war in der wurden stärkste Jahrgang.

00:10:52: Ich weiß genauso von Du redest.

00:10:54: das war damals eng.

00:10:55: also diese komfortablen Situation die junge Leute heute als schon Stress empfinden Das war bei uns potenziert.

00:11:02: also Uni waren nur auf den auf den Fluren und auf den Treppen in den gängen noch die vorlesen über zu hören, weil es waren so viele.

00:11:11: Also ich weiß wie vorhin

00:11:12: du redest!

00:11:14: Ja also nun ist es eben wie's isst.

00:11:18: Die Welt hat sich verändert aber das wirkt im Untergrund auch noch weiter und das Umfeld ist natürlich auch immer schnell bereit zu sagen wieso freu dich doch dass du überhaupt einen Job hast.

00:11:30: Genau, warum willst du wechseln?

00:11:32: Ist alles super!

00:11:33: So schlimm kanns doch nicht sein.

00:11:35: Das ärgert mich aus dem Grund, dass den Frauen wieder erzählt wird.

00:11:40: Dass das was sie fühlen nicht stimmt.

00:11:43: Also das ist eigentlich eine Anmaßung.

00:11:46: Ein Mensch kann wissen wie belastend das für jemand ist und dann zu sagen es kann doch nicht so schlimm sein.

00:11:53: Das is ne Unverschämtheit.

00:11:54: Ich versteh dich total ja!

00:11:57: Die Erfahrung hab ich in meinen Klientinnen und Mentis genauso gemacht dass die ganze Welt und besonders Männer wollen reinreden, was Frau zu fühlen hat.

00:12:07: Und das ist doch nicht so sein kann, ne?

00:12:09: Aber es sind nicht nur Männer, also wirklich die ganzen Welten.

00:12:11: Also es ist tatsächlich... Ah ja!

00:12:14: Gut, dass du das noch sagst.

00:12:15: Frauen fallen da auch mal drauf rein wenn sie ihren Freundinnen dann also weiß es nicht mehr hören können oder weil sie denken warum stellt die sich so an?

00:12:23: Ja genau!

00:12:23: Also Frauen sind da bitte nicht missverstehen kein Männerwäschchen.

00:12:28: Das kommt genug von Freundinnen.

00:12:30: Also erlebe ich in meinem Thema genauso

00:12:35: und ja nochmal das aufzugreifen wie positive Absicht dahinter, also ein Sicherheitsbedürfnis oder wenn jemand eben starke Sicherheit braucht.

00:12:48: Das hat Gründe und wir kriegen das nicht weg, wenn wir einfach sagen okay es darf nicht sein ich will das nicht haben ich will dass nicht wahrhaben.

00:12:56: so jetzt was weiß?

00:12:57: ich sage mir jeden morgen drei Affirmation Ich bin mutig und alles

00:13:03: gut

00:13:04: Und ich kann alles was ich will.

00:13:06: ja funktioniert meine Erfahrung nicht.

00:13:09: Ich finde es auch unseriös, tatsächlich.

00:13:12: Ja also aber von der Ausgangslage ist es eben so das würde ich jetzt mal sagen dass jeder Mensch sich verändern kann.

00:13:18: die Schritte sind halt andere.

00:13:21: Also nicht jeder kann Bungie jumpen.

00:13:24: Das muss auch nicht jeder können, wenn jemand sagt okay ich brauche viel Sicherheit und das ist der Grund warum ich da verharre dann kann man eben gucken naja welche Wege gibt es denn?

00:13:37: was für kleine Schritte sind möglich die noch sicher genug sind?

00:13:41: Ja Ja, und trotzdem gangbar.

00:13:44: Das

00:13:44: wäre jetzt auch meine Frage gewesen.

00:13:46: also ich hab die Erfahrung gemacht.

00:13:47: man kann eben auch sein Mut muskeln nenn nicht immer gerne so trainieren heißt natürlich der lichtereck indem er sagt ja ich springe jetzt mit dem falsche.

00:13:56: was ein flug soll juhu oder bungee jumping weiß ich nicht wer auch nicht.

00:14:01: meins dazu bin ich auch wahrscheinlich körperlich einfach zu alt nicht mehr fit genug dass ich mich vor Verletzungen sicherer schützen könnte, also muss jetzt dies sein.

00:14:12: Aber aus welcher Erfahrung hast du vielleicht für Tipps?

00:14:16: Was könnten denn so... Ich bin ein Freund von Baby Steps und kleinen Schritte sein um überhaupt zu erkennen.

00:14:23: hey ich kann meinen Sicherheitsbedürfnis auch ein bisschen runterfahren oder andersrum mein Mut ein wenig hoch fahren.

00:14:34: Das muss jetzt wie gesagt nicht die große Nummer sein, die große Weltreise alleine im Rucksack das kann ja es können ja kleine Schritte sein.

00:14:41: was hast du denn da so an Erfahrung gemacht?

00:14:44: Was hat denn... Oder was kann denn gut funktionieren?

00:14:47: Muss sich was kann dann gut funktioniern?

00:14:50: Also vielleicht also was gut funktionierend kann ist wenn man in einem Bereich der einen am Herzen liegt Sonst was, ja?

00:15:01: Dass man da etwas ausprobiert, was man bisher nicht gemacht hat.

00:15:08: Also dazu muss man vielleicht wissen ich bin systemisch ausgebildet es hängt alles mit allen zusammen.

00:15:15: also wenn ich in meiner Freizeit mutiger bin wird sich das auch auswirken.

00:15:22: auf den Beruf sehe ich natürlich auch ein Beispiel nehmen.

00:15:27: Vielleicht ist der erste Schritt dass ... Meeting mal den Mund aufmachen.

00:15:32: Wenn ich das bisher nicht gemacht habe, dass ich... Ja und wenn es nur ist, ja da sehe ich auch so.

00:15:43: Vielleicht ist der Schritt schon zu groß zu sagen, nee, das sehe ich ganz anders.

00:15:46: Das ist natürlich noch eine andere Herausforderung aber sich wirklich so kleine Aufgaben zu stellen.

00:15:53: also mit dem Baby Steps weiß man ja auch aus der Forschung, dass das wirklich gut funktioniert.

00:15:58: das Gehirn gewöhnt sich dann dran, an dieses... Dann ist es gar nicht mehr so gefährlich.

00:16:03: Also aus meiner eigenen Erfahrung ist es so.

00:16:07: ich bin seit sieben Jahren auf dem Jakobsweg unterwegs und vor sieben jahren hatte ich Angst vor Hunden.

00:16:16: Ich habe eine schlechte Orientierung Und trotzdem bin ich losgegangen Der erste, also Baby Step in diese Richtung war.

00:16:27: Ich hab mich ins Auto gesetzt und bin hier zwanzig Kilometer gefahren... ...und bin mal alleine wandern gegangen.

00:16:35: Zehn Kilometern nur!

00:16:37: Und das habe ich dann gesteigert und so fühlte sich dann immer normaler an ja?

00:16:47: Jetzt ist es deutlich anders.

00:16:49: Also ich kann gar nicht mehr verstehen warum ich damals so ein... Geschiss gemacht habe.

00:16:54: Verrückt, ne?

00:16:55: Ja!

00:16:57: Und so kann man das eben auch ausprobieren und sich überlegen was empfinde ich jetzt als mutig?

00:17:03: ja was könnte ein kleiner Schritt sein um mich dem anzunehren dass ich es überwinde

00:17:09: ganz vor

00:17:10: allem nicht über die eigene Grenze drüber gehen nicht in die Überforderung weil das bremst wieder komplett aus und wirft auch zurück.

00:17:19: Ganz wunderbar, was du gesagt hast.

00:17:20: Also die Erfahrung habe ich auch gemacht... Ich hab mal einen Satz gelernt von einem meiner Mentoren, das ist schon, ach Gott, zwanzig Jahre, fünfzehn Jahre glaube ich her, der Weg ist da wo die Angst ist.

00:17:31: und ich hab damals gesagt, oh nee also ich will doch nicht deinen wie die Angst, das war so ein Quatsch ne?

00:17:36: Und im Nachhinein habe ich das wirklich über das Jahrzehnte her immer mehr, wie du auch sagst.

00:17:44: Ich kann heute gar nicht mehr verstehen warum ich manchmal früher für irgendwas ein Geschiss gemacht habe was mir heute... Ah ja!

00:17:53: Dann atmen wir mal schneller und dann geht's irgendwie ne?

00:17:56: Und das ist glaube ich wirklich so wenn man sich bewusst macht oder dass der Erfolg das Gute was man erreichen will immer hinter der Angst ist.

00:18:05: Wir müssen immer durch unsere eigene Angst durch andere sagen, oh Gott ich ist jetzt übertrieben.

00:18:12: eben was du sagst die Sicherheitsbedürfnis das habe ich jetzt ja es kann aber kein anderer bewerten.

00:18:17: Das ist immer deine Angst!

00:18:20: Es ist immer dein Angstpegel und deinen Erfolg, deine Belohnung, dein Glück liegt immer hinter deiner eigenen Angst nicht hinter der eines anderen sondern es ist immer Dein Angstpegeln.

00:18:32: Ich finde das ganz wunderbar.

00:18:34: bei diesem Ja wenn man zuerst mal Oh Gott ich kann mich gar nicht gut orientieren habe ich auch ganz von meinem Vater gelernt, ganz, ganz schlecht Orientierung sind.

00:18:42: Meine Mutter war immer Passfinder...ich nie!

00:18:46: Ich war einundzwanzig Jahre im Vertrieb und die ersten, ich würde sagen zehn Jahre?

00:18:51: Acht Jahre hatten wir noch keinen Navi, gab es noch

00:18:53: nicht?!

00:18:54: Ich hab wirklich meine Kunden gesucht mit dem Stadtplänen vorne am Lenkrad,

00:19:00: wo ist die Straße?

00:19:02: Wir hatten noch keinen Navi.

00:19:04: Ich hab das zweitausend angefangen und dann gab's doch nicht mal ein Smartphone geschweige der Navi!

00:19:11: Mit meinem Nicht-Gut-Neuentierungshin habe ich auch beim zweiten, dritten Mal bei den Kunden diesen Kunden suchen müssen weil ich konnte mich nicht erinnern, wo der war.

00:19:20: Man muss immer so'n bisschen... Ich glaube wir alle lernen indem wir Wiederholen, neu machen und nochmal machen.

00:19:28: Das finde ich ganz grandiose.

00:19:29: auch deine eigenen Erfahrungen da, ne?

00:19:35: Ja, genau.

00:19:36: Aber das ist auch wieder dieser Abwertung eigentlich, dass was von außen gesagt wird macht doch nicht so ein Geschiss.

00:19:41: Stellt mich an ja Ich würde gern tatsächlich du hast vorhin nach den Kosten gefragt.

00:19:48: also Man kann sich nicht Nicht entscheiden das geht nicht zu bleiben, ist auch eine Entscheidung.

00:19:57: Obwohl sich das manchmal so anfühlt als hätte man nicht entschieden.

00:20:00: aber es stimmt natürlich nicht.

00:20:02: und dieses ganze Thema neue Orientierung in der Lebensmitte also das treibt mich persönlich auf deswegen um weil ich einfach sehe wenn wir's jetzt nicht machen es wird nicht leichter und ich habe im näheren Umfeld Frauen gesehen ... die sich da nicht auf dem Weg gemacht haben, aus den unterschiedlichsten Gründen.

00:20:27: Und das war nicht schön... ... wie es sich dann im Laufe also in späteren Jahren entwickelt hat und... Also ich war ja bevor ich mich als Coach selbstständig gemacht habe, ... ... war ich Managerin in einem IT-Unternehmen.

00:20:43: Da hab' ich auch gesehen!

00:20:44: Das war der Goldene Käfig für manche.

00:20:46: Die sind da geblieben weil die Kohle war gut Und man hat sich vielleicht auch... Also ich bin aus dem Bereich Dokumentation.

00:20:55: Das ist immer schon ein schwerer Bereich gewesen, weil es da einfach nicht so viele gut bezahlte Stellen gab.

00:21:05: Ja also kenne ich da auch einige die eigentlich nicht am richtigen Platz waren und was ich schon sehe ist das erst mal die Gesundheit bezahlt.

00:21:14: Es ist eine stressige Erfahrung an einem Ort zu sein, wo man eigentlich nicht unbedingt sein möchte.

00:21:22: Also man schläft nicht so gut das Immunsystem leidet weil dieser Dauerstress der ja irgendwo mitläuft und sich natürlich da auch auswirkt.

00:21:31: Je nachdem kann es bis zum Burnout gehen oder zum Bore-Out tatsächlich im Goldenen Käfig auch nicht zu unterschätzen ist.

00:21:44: Ja wenn man sich das jetzt so vorstellt dann ist das ein sehr hoher Preis, den wir bezahlen.

00:21:51: Es gibt auch psychologische Faktoren also dieses ich trau mich nicht, ich traue mich nicht und bleibe da.

00:21:59: Das hat ja Auswirkungen auf den Selbstwert.

00:22:03: Also wenn man sich nicht jeden Morgen ins Spiegel guckt und sagt oh ich bin nichts wert aber unterschwellig kommt schon die Botschaft an Ich bin es nicht wert einen passenderen Job zu haben

00:22:17: Und der Bewusstsein kommt alles an bei uns, wir können nichts verbergen vor uns selber.

00:22:23: Ja so ist es und ich selbst habe drei Kinder.

00:22:27: dann ist auch die Frage was gebe ich denn eigentlich für ein Vorbild an die weiter?

00:22:31: Ganz wichtiges Thema!

00:22:33: Auch die Freundin.

00:22:35: also bin nicht diejenige die sich jeden bei jedem Treffen darüber beschwert wie furchtbar das da ist aber ich tue nichts.

00:22:42: Also das hat natürlich auch einen Preis.

00:22:45: Die Freundschaften werden vielleicht nicht so... wie soll ich sagen, sich so vertiefen?

00:22:50: Weil kein Mensch möchte sich das dauerhaft anhören.

00:22:54: Ja

00:22:55: also ich habe aus diesem Grunde auch schon Freundschaft abgebrochen weil ich es nicht mehr konnte!

00:23:00: Weil ich dieses dauernde Leiden und Tränen und alles ganz schlimm nicht mehr konnte.

00:23:05: Weil ich dachte ja nur Endred mal was oder komme aus dem Quark weil ich kann's mir nicht mehr anhören.

00:23:09: ne Also das ist ein ganz wichtiges Thema was oft unterschätzt wird Und dann reden die Frauen dann irgendwann nicht mehr drüber, fressen sie in sich rein und da ist es natürlich auch gesundheitlich dramatisch.

00:23:24: Ja so dieses Gefühl keiner versteht mich und ich kann nicht darüber sprechen.

00:23:28: und dann in die Isolation zu gehen das weiß man ja auch dass das eben auch Kosten sind.

00:23:34: Ich sage jetzt noch zwei also einer ganz kurz.

00:23:38: Natürlich macht sich Auch kann sich das aus dem Kontrauszug bemerkbar machen.

00:23:45: Also man bleibt in dem Job, man nimmt vielleicht den Spatz ja könnte eigentlich wenn man an dem Platz wäre wo man wirklich wirksam ist mehr verdienen.

00:23:56: aber man gibt sich halt mit dem wenigeren zufrieden so dass es das eine könnte man sich auch ausrechnen.

00:24:02: und dann also gerade wenn der Frau mit fünfzig sagt ach das sitze ich jetzt noch ab da denke ich hallo Das sind auch siebzehn Jahre bis zur Rente.

00:24:13: Da sitzt man nicht einfach ab.

00:24:15: Wahnsinn, ne?

00:24:15: Es geht mir genauso!

00:24:18: Und Sicherheit ist... Ja das ist der Preis ist auch die mangelnde Entwicklung.

00:24:25: also wenn du dich da nicht ins Auto gesetzt hättest mit deinen Landkarten und so ja also das hat ja eine Wirkung gehabt.

00:24:33: Das hatte ich ja gekräftigt für andere Erfahrungen Du wusstest, okay auch wenn ich jetzt nicht kann.

00:24:40: Ich habe schon ganz andere Sachen hingekriegt

00:24:42: und es hat ganz einfach mein Orientierungs-Sinn der ist nicht intuitiv vorhanden das muss ich sagen aber den hat er so trainiert So ohne Ende also wirklich überhaupt kein Thema Es ist gar kein Beispiel mehr zu früher

00:24:59: Ja das sind ja jetzt schon einige Kosten.

00:25:02: Also dass deswegen denke ich es lohnt sich wirklich aus dem Stillstand rauszugehen und zu gucken, wo ist es für mich möglich?

00:25:13: Genau.

00:25:14: Jetzt ist da so weit schon mal ein Thema.

00:25:17: Wir wollen ja immer hier in diesem Format auch einen Pulse geben.

00:25:22: Jetzt haben wir schon vorgespräch gesagt, es gibt wie so die eins, zwei, drei, vier Wege, die man machen kann aber... Wie kommt denn jetzt diese Person Wie schafft sie das denn überhaupt zu sagen, okay ich gehe jetzt mal einen Schritt raus aus meiner Situation.

00:25:36: Also was wäre dann für dich überhaupt... wie sollte denn jemand anfangen?

00:25:41: Was kann jemand selber jetzt tun?

00:25:46: Also immer der Anfang ist die Selbsterkenntnis also wirklich so wo stehe ich denn?

00:25:52: gerade weil was oft passiert weil man das nicht fühlen will dass man Das Umfeld verantwortlich macht.

00:26:01: Aber das Umfeld ist das Um Feld, wir können es nicht ändern.

00:26:05: Nichts können wir ändern außer uns selbst und dann zu sagen okay Es tut mir nicht gut die Situation.

00:26:13: Dann zu überlegen Okay Woran könntest liegen?

00:26:18: Also bin ich nicht mutig genug.

00:26:19: vielleicht muss Ich auch mal mit dem Chef reden wenn Wenn ich den Eindruck habe ich könnte doch viel mehr Also wenn ich im Job bin und keiner sieht, dann stimmt der irgendwas nicht.

00:26:32: Dann habe ich vielleicht ein Problem das sich nicht klar sage was ich eigentlich

00:26:35: möchte.".

00:26:36: Und was ich auch eigentlich kann?

00:26:38: Wenn ich mich immer zurückhalte wie soll denn der Kollege oder Chef überhaupt auch nur ansatzweise wissen dass ich mich hier eigentlich langweilig alles aus dem Steg greifen könnte also was mich gar nicht groß fordern würde.

00:26:49: Ich könnte das aber ich sag es einfach nicht.

00:26:52: Und man muss natürlich auch sehen, also nicht alles ist veränderbar.

00:26:56: Es kann wirklich... Vielleicht ist es so, dass die Job-Situation jenseits der Mitte fünfzig wird's dann langsam schwierig und vielleicht muss ich tatsächlich an dieser Stelle bleiben?

00:27:07: Dann ist aber immer noch die Frage wie bewerte ich das?

00:27:10: Wie gehe ich damit um?

00:27:11: Erzähle ich jedem Hans und Franz, wie furchtbar das da ist oder versuche ich starke Punkte zu identifizieren.

00:27:20: Es gibt vielleicht doch irgendwas Gute Kollegen, ein kleiner Bereich der interessant ist oder den Fokus zu wechseln.

00:27:31: Also dann okay ich kann diese Arbeitssituation nicht verändern die hat diese und diese Vorteile.

00:27:37: aber dann gucke ich dass sich woanders mir die Kraft hole privaten Bereich

00:27:44: ja oder auch vielleicht wenn ich kommuniziere innerhalb dieses nicht so geliebten Jobs vielleicht einige Aufgaben abgeben kann an jemanden Ich werde lieber als ich, mache dafür aber andere auch mal übernehmen.

00:27:54: Könnte die mir mehr Freude machen?

00:27:56: Weil da hast du gerade was ganz Wichtiges gesagt.

00:27:59: Wenn wir immer nur darüber reden mit anderen wie schlimm das alles ist... Wir hören uns ja selber ständig zu!

00:28:06: Das heißt wenn wir glauben wir sagen dass jemandem anders und sind es damit dann los.

00:28:11: Wir haben uns ja ständig zugehört.

00:28:12: Unser Unterbewusstsein hört immer mit, was wir sagen und wenn wir jetzt immer uns schlecht reden dann kann nachher auch nichts Gutes mehr bei Ruhkommi.

00:28:20: Wie soll es denn?

00:28:22: Es ist vollkommen klar, dass alles ganz schlecht ist!

00:28:27: Ja so ist das.

00:28:29: In meiner Erfahrung nach ist es oftmals gut, wenn sich da von außen Hilfe geholt wird Wenn die Situation sich schon verhärtet hat, was lässt mich glauben?

00:28:45: Dass ich es jetzt alleine inkriege.

00:28:48: Also sei es vielleicht andere in ähnlichen Situationen sind, dass man so quasi wie ein kleines Lerntandem mit einer Kollegin, die auch sagt das ist nicht optimal und sich gegenseitig ermutigt.

00:29:03: Das kann helfen.

00:29:04: oder natürlich... Coaching kann helfen oder es gibt beim Arbeitsamt auch Beratung tatsächlich für Menschen in der Berufstätigkeit.

00:29:14: Also, es gibt viele Möglichkeiten und das Schlechteste ist Jammand dazu bleiben wo man ist.

00:29:21: Ja genau, Jammant dazu bleiben wir mal.

00:29:23: ganz genaues Thema ja.

00:29:26: Ich bin auch ein großer Freund.

00:29:28: ich habe selber mein ganzes Leben lang das ganze nicht als junger Mensch nicht, aber ich glaube jetzt seit vierzig Jahren immer wieder regelmäßig Coaches und Mentoren an meiner Seite, Mentorinnen.

00:29:40: Und die haben auch gewechselt weil irgendwann wächst man ja selber und dann passt dieser Mensch vielleicht gar nicht mehr, da braucht man jemanden Neues.

00:29:48: Aber ich wäre auch ganz ehrlich nicht da, wo ich heute bin auch mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit.

00:29:56: Und damit die Mut-Dinge zu ändern wenn ich sie ändern will.

00:29:59: Wenn ich nicht immer von außen einen neutralen Bild gehabt bitte mal mein Schmort selber oft im eigenen Saft und das ist auch ganz wichtig.

00:30:09: meine große Bitte an alle anderen traut euch Mal zu gucken und investiert auch in euch weil es euer Investor in euch ja Guckt.

00:30:19: wer kann mir helfen, wer ist schon den Weg gegangen?

00:30:21: Das ist mir immer ganz wichtig gewesen jemand zu haben der Bewiesen hat.

00:30:25: Also den Weg den ich noch vor mir habe, wo ich jetzt... Ah!

00:30:28: Ja, Schwaggelt dass er den Weg schon gegangen ist und zwar bewieselermaßen nicht nur mein Haus, mein Auto, nein das der diesen Weg schon entspannt alles durch hat und wir sagen kann Hat mir damals auch geholfen, guck mal.

00:30:42: Also Mentoring eher und das ist glaube ich, dass es unbezahlbar eigentlich.

00:30:50: Ja da gibt's ja viele Möglichkeiten.

00:30:53: Und du hast auch selber ein Angebot oder eine Frage... also eigentlich eine Bitte?

00:30:57: Du suchst nämlich für eine Umfrage Frauen die sich daran beteiligen möchten.

00:31:03: Erzähl doch mal ganz kurz!

00:31:06: Ich möchte tatsächlich ein Angebot machen für Frauen, die so bisschen in diesem goldenen Käfig sind.

00:31:12: Die sicherheitsbedürftig vermutlich introvertiert sind und ich möchte herausfinden was ihnen helfen würde aus dieser Situation raus?

00:31:22: Also mir schwebt vor, da ein kleines Gruppenprogramm zu machen und als ersten Schritt habe ich einen Fragebogen entwickelt und das wäre total super wenn da möglichst viele den ausfüllen würden weil dann kann ich sehen wo es klemmt gibt ja viele Möglichkeiten, wie man ein Programm gestalten kann.

00:31:39: Und das wäre toll wenn du das in die Shownots ausnehmen könntest.

00:31:42: Sehr gerne!

00:31:44: Also es gibt dann einen Link von dir.

00:31:45: den kann jeder kostenfrei und völlig unverbindlich auch mal nutzen und dann mal diesen Fragenbogen ausfüllen.

00:31:52: ich glaube alleine schon mir geht es auch immer so Alleine solche Fragen stellt zu bekommen, geht zu beantworten.

00:31:59: Das macht ja was mit einem.

00:32:01: Man fängt ja selber an zu reflektieren und ich finde es auch unglaublich gut dass du dein Programm würd dich nach den Bedürfnissen deiner Zielgruppe richtest und nicht purar.

00:32:13: Ich bin toll!

00:32:14: Ich mache jetzt hier ein Programm und nachher wundert man sich wenn's keiner kauft.

00:32:18: also bin ich ganz großartig.

00:32:22: Wir verlinken das in den Kommentar, jetzt hier bei LinkedIn.

00:32:26: Aber auch wer die Auftrittung ankommt ist dann auch bei YouTube verlinkt und es dann auch beim Podcast, egal wo du's hörst da wird sie dann auch in der Shownote verlinket so dass ihr euch bitte regel daran beteiligen könnt weil ich finde das ganz wichtig.

00:32:39: wenn wir nicht sagen was wir brauchen und wollen was wir uns helfen können wir nicht erwarten dass wir das kriegen.

00:32:45: und vor allem ich glaube alleine diese Fragen mal sich gestellt zu bekommen Und da wollte man nachzudenken, ist glaube ich schon der erste Schritt in die Reflexion.

00:32:56: Von daher finde ich das ganz wunderbar!

00:32:58: Ja es ist tatsächlich ein Baby-Step weil es jetzt kein Fragebogen mit fünfzehn Fragen sondern es sind vier Fragen.

00:33:05: dann noch ein bisschen Statistik.

00:33:07: aber es ist ein Baby Step auf jeden Fall und kommt was im Bewegung.

00:33:13: Ja und das ist glaube ich jetzt allerwichtigste, immer Chancen nehmen die mir helfen einen Schritt weiter zu kommen.

00:33:19: Habe ich mein Leben lang sogar mal immer geguckt wer ist da welcher Mensch ist da der mir jetzt gerade hilft dass ich den nächsten Schritt gehen kann?

00:33:28: deshalb nichts mit ausnutzen zu tun sondern einfach zu reflektieren was wer ist schon da?

00:33:33: Was kann ich von dem lernen?

00:33:35: Ich habe immer gerne nach Leuten geguckt Die die schon viel weiterwandert sich.

00:33:39: ich hab auch einen satz wenn du die beste im raum bist dann bist du im falschen raum.

00:33:45: Also das ist so ja weil das ist auch dieser goldene käfig wenn ich weiß Ja, wenn ich die bestem raume dann wird es zeit dann bin ich im falsche raum Dann entwickel ich mich nur noch zurück aber nicht nach vorne.

00:33:57: und deswegen guckt große bitte guckt wo findet ihr menschen die euch begleiten die euch unterstützen euch was vorleben oder dich auch vielleicht mal sagen kann, nee du weißt das ist jetzt aber nicht okay.

00:34:12: Auch wenn man Feedback, auch wenn man negatives Feedback geben, auch das kann sehr hilfreich sein.

00:34:17: Ihr wollt nicht immer nur eine Watte gepackt werden ne?

00:34:19: Ja die halbe Stunde ich sehe schon wir sind wieder drüber.

00:34:22: Corinna es war... Ich fand's ganz spannend ein tolles Thema weil ich glaube da werden sich viele wieder erkennen und ich glaube tatsächlich ja immer nur vernünftig seien bringt uns nicht weiter, führt uns nur noch schneller an ein eher graues Lebensende.

00:34:38: Und ich finde das Lebensende bei unserer Alter oder die zweite Jahr- oder Lebenshälfte darf sehr, sehr bunt und groß und sehr frei und sehr erfüllt sein.

00:34:48: Die muss nicht... Oh Gott ja!

00:34:50: Ich kann ja nicht.

00:34:51: Nee, das ist kein gutes Gefühl und wir wollen doch eigentlich alle zufriedenes Leben haben, oder?

00:34:55: Genau.

00:34:56: Das daran arbeiten wir.

00:34:58: Daran arbeiten wir auch.

00:34:59: Danke für Ihre Einleitung.

00:35:00: Ja,

00:35:00: meine Lieben!

00:35:01: Es war sehr schön und ich denke ab nächste Woche wird es noch in den Aufzeichnungen sein.

00:35:05: Und der Link, den werde ich ins Kommentarfilm hier reinschicken heißt jeder kann sich dann wirklich gerne wenn er möchte an dieser Umfrage beteiligen wäre bestimmt toll.

00:35:14: In diesem Sinne

00:35:15: ein wunderschöles Wochenende.

00:35:20: Das war Just Be Unlimited zwischen Tabu Wuch und Tachelis.

00:35:25: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniere den Kanal und lasse uns einen Like da und hör gerne auch die vorhergehenden und zukünftigen Folgen.

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