Schluss mit klein und piepsig!

Shownotes

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Zusammenfassung von Zoom KI

**Frauenstimme und Körperhaltung im Beruf **Nicole und Sandra diskutierten über Stimme und Körperhaltung bei Frauen im Berufsalltag. Nicole erklärte, dass Frauen oft ihre Stimme zu hoch und zu klein klingen lassen, was sowohl bei Männern als auch bei Frauen unangenehm empfunden wird. Sie besprachen, dass die Diskussion intuitiv verlaufen soll, wobei der Fokus auf Stimme und Körperhaltung liegt, anstatt auf formelle Fragen und Antworten. Nicole stellte fest, dass es wichtig ist, authentisch zu bleiben, ohne sich zu sehr vorzubereiten, und erklärte, dass der Live-Gesprächsformat keine vorab definierten Fragen enthalten wird.

Stimmherausforderungen bei Frauen Sandra und Nicole diskutierten über die Herausforderungen von Frauen mit hohen Stimmen und wie Nervosität diese verändert. Sandra erklärte, dass Nervosität dazu führt, dass sich Menschen zusammenziehen und ihre Stimme höher klingen lässt, da das Zwerchfell weniger Luft erhält. Sie empfahl, durch bewusste Atmung und Atemübungen diese Reaktion zu überwinden und die Stimme tiefer klingen zu lassen.

Präsentationsnervosität bekämpfen mit Atmungstechniken Nicole und Sandra diskutierten über Strategien zur Nervositätsbekämpfung bei Präsentationen. Sandra empfahl Atmungstechniken, insbesondere die Verlängerung der Ausatmung, um den Vagusnerv zu aktivieren und sich zu entspannen. Sie erklärte, dass einfache Techniken wie einatmen bis 4 und ausatmen bis 8 effektiv seien und nicht viel Zeit erforderten.

Stimme und Präsentationsfähigkeiten Verbesserung Sandra und Nicole diskutierten über Strategien zur Verbesserung der Stimme und Präsentationsfähigkeiten, insbesondere für Frauen in Meetings. Sandra erklärte, wie bewusste Atmung und eine offene Körperhaltung dabei helfen können, Angst zu reduzieren und die Stimme stärker zu klingen. Nicole stimmte zu und teilte ihre Erfahrungen mit, wie wichtig es ist, direkten Blickkontakt zu halten und körperlich Raum zu beanspruchen, um besser gehört zu werden.

Strategien zur Sichtbarkeit in Gruppensettings Nicole und Sandra diskutierten über Strategien zur besseren Sichtbarkeit und Hörbarkeit in Gruppensettings. Sie besprachen, wie man sich körperlich sichtbar machen kann, indem man sich breiter stellt, nach vorn lehnt und die Stimme tiefer verwendet. Nicole erwähnte, dass sie selbst aufgrund ihrer Körpergröße und der Tatsache, dass sie keine Highheels mehr trägt, Herausforderungen bei der Sichtbarkeit hat.

Sprecherausbildungsübung für Stimmlage Sandra führte Nicole durch eine Sprecherausbildungsübung, bei der sie eine Pizza genüsslich essen und die Vibration in der Stimme spüren sollten, um die richtige Stimmlage zu finden. Sie erklärte, dass viele Menschen das Kinn hochheben, was die Stimme verengt und unangenehm klingen lässt, und empfahl, die Stimme tiefer und von der Kehle aus zu verwenden. Sandra betonte, dass regelmäßiges Üben der Sprechtechnik sehr wichtig sei und dass selbst erfahrene Sprecher dies weiterhin tun sollten.

Sprachnachrichten und Hörverhalten Sandra und Nicole diskutierten über ihre Erfahrungen mit Sprachnachrichten und dem Hörverhalten ihrer eigenen Stimme. Sandra erklärte, wie sie nach dem Hörverhalten ihrer Stimme positiv überrascht war und seitdem ihre Sprachfähigkeiten durch Podcast-Aufnahmen verbessert hat. Beide sprachen über ihre Herausforderungen mit zu schnellem Sprechen und wie Aufnahmen helfen können, diese Probleme zu identifizieren und zu verbessern.

Public-Speaking-Techniken und Angstbewältigung Sandra und Nicole diskutierten über Public-Speaking-Techniken, wobei Sandra ihre eigenen Erfahrungen mit Pausen und Blickkontakt teilte. Sie erklärten, dass Pausen wichtiger sind als gedacht, da sie dem Publikum Zeit geben, die Botschaft zu verarbeiten, und dass bewusstes Atmen und langsamer Sprechen helfen können, Angst zu reduzieren. Sandra gab als letztes Tip, sich selbst positive Gedanken zu sagen und den inneren Kritiker zu überwinden, um die Angst vor Präsentationen zu bewältigen.

Stimmtraining und Selbstbewusstsein Sandra und Nicole diskutierten über Stimmtraining und die Bedeutung von Selbstbewusstsein bei der Stimme. Sandra betonte, dass es wichtig ist, dass Stimmtrainer positiv über die Stimme der Person sprechen, um Selbstzweifel zu reduzieren. Nicole erwähnte, dass sie plant, die besprochenen Inhalte bis Ende nächster Woche zu veröffentlichen und Sandra die entsprechenden Links zu senden.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:26: Freitag, Mittag!

00:00:28: Dreizehn Uhr und ihr wisst wieder ein Live Talk hier auf LinkedIn.

00:00:32: Und natürlich nachher auch die Aufzeichnung als YouTube oder als Podcast immer zu finden, ihr seht hinter mir just be unlimited zwischen der Buch- und Tarelis.

00:00:41: Heute habe ich Sandra Richter da.

00:00:44: sie ist Kommunikationstrainerin und Rhetorikkurs Coach.

00:00:48: und ja wir haben wieder einen Thema was man gar nicht oft genug benennen oder einfach mal darüber reden darf, nämlich Schluss mit piepsig und klein.

00:01:02: Wir Frauen machen uns oft sowohl in der Stimme wie auch in der Körperhaltung viel zu leise, zu klein und zu ja übersehbar.

00:01:13: Und genau das ist auch ein Thema liebe Sandra was du mit Frauen glaube ich In deinem Berufsalter trainierst oder übst oder was auch immer Oder guckst dass es ein bisschen lauter und kräftiger wird.

00:01:28: Ja, hallo und herzlich willkommen!

00:01:29: Wie freue ich mich, dass du

00:01:31: da bist?

00:01:31: Ich freue mich auch sehr, danke für die Einladung liebe Nicole.

00:01:34: Ja das ist so dein Thema.

00:01:36: Schluss mit

00:01:37: klein

00:01:38: und piepsig.

00:01:40: ja also ich habe das noch nie so benannt.

00:01:42: wir hatten nur nach einem Titel gesucht Aber es ist tatsächlich so, diese hohen Stimmen.

00:01:49: Die nimmt man nicht so gerne wahr.

00:01:51: Das ist traurig aber wahr, dass Frauen mit ihren Hohen Stimmen da oft überhört werden oder das ist sogar so, dass Leute das ganz unangenehm finden und dass Frauen ja auch manchmal selber sagen, ich mag meine Stimme überhaupt nicht!

00:02:06: Und da kann man aber was tun?

00:02:08: Ist das Schöne?

00:02:10: Denn tatsächlich ... ist die Ursprungsstimme mit der wir sprechen könnten immer ein bisschen tiefer als das, was wir normalerweise sprechen.

00:02:21: Nennt sich sogenannte Indifferenzlage, gehen wir sicher auch gleich nochmal drauf ein und ich zeig dann auch wie man die finden kann.

00:02:27: Und es wäre doch schön wenn wir Frauen auch sichtbar sind stark auftreten können, souverän aufteten können nicht immer uns zu verstecken, was leider noch viel zu oft... Passiert.

00:02:42: Also du läufst da auf die Türen ein und das Thema gewährt, ich habe auch schon verschiedene Themen zum Thema Stimmtraining hier gehabt weil ich es einfach glaube wir machen es nicht oft genug und es ist tatsächlich auch so wenn Frauen dann noch nicht so routiniert vielleicht im Vortrag halten oder irgendwie reden oder ein Meeting Dann werden sie auch nervös.

00:03:05: Ich habe es bei mir gemerkt, man vergisst dann das

00:03:08: Atmen!

00:03:09: Und ich weiß gar nicht warum man das macht und dann wirst du nämlich automatisch immer höher.

00:03:15: Auch wenn du es gar nicht willst.

00:03:18: Das ist was die Frauen in ihrer normalen Tonlage haben.

00:03:22: Je nervöser sie sind umso höher werden sie.

00:03:24: Auch das ist übrigens ganz normal als würde Männern Genauso gehen, die sind nur an sich etwas tiefer.

00:03:30: Da fällt es dann nicht so auf!

00:03:34: Also Nervosität ist tatsächlich etwas... Womit wir eigentlich alle zu kämpfen haben?

00:03:39: Es ist ja gar nicht so, dass man jetzt explizit sagt, nur Frauen sind nervös, Männer sind nicht nervös.

00:03:45: Die Nervosität wirkt halt auf unseren Körper und zwar wird alles engen.

00:03:51: Wir machen uns selber eng.

00:03:54: Ich hab's jetzt auch gerade so vorgemacht.

00:03:57: Wenn wir Angst haben, wenn wir denken, ich kann das nicht... Das wird schrecklich!

00:04:00: Es hat mir sowieso niemand zu.

00:04:02: Wenn man all diese negativen Gedanken im Kopf macht der Körper automatisch etwas was wir manchmal noch nicht mehr bewusst wahrnehmen.

00:04:09: Wir werden eng Und wenn wir körperlich eng werden, dann wird auch die Stimme gepresster.

00:04:14: Dann piepsten wir das nach oben so raus.

00:04:16: Also wir drücken die Stimme dann so raus und wenn wir nicht richtig atmen... also die Stimmen, das wäre für alles Bauherr Luft sage ich jetzt mal.

00:04:25: Ohne dass wir ordentlich atmen, wird das nichts.

00:04:30: Es ist so einfach vorher wirklich ein bisschen eine kleine Atemübung zu machen.

00:04:35: Wenn ich merke Total nervös oder, oh Gott ich weiß nicht worauf ich mich hier einlasse und das geht mir ja auch so.

00:04:42: Ich stehe natürlich auf Bühnen und dann bin ich jetzt nicht mehr so mega nervös aber trotzdem Lampenfieber ist immer dabei weil man will es ja auch gut machen.

00:04:51: Ja

00:04:51: natürlich!

00:04:52: Und dann ist man natürlich auch aufgeregt und das ist auch gut.

00:04:54: diese Aufregung ist Energie die können wir positiv nutzen.

00:04:57: Wir dürfen nur nicht so total uns eng machen und in totaler Panik irgendwas machen, sondern wirklich in Ruhe atmen und sagen ja ich bin aufgeregt weil mir das wichtig ist.

00:05:08: Und ich werde das gut machen!

00:05:10: Ja

00:05:11: und wenn du ordentlich atmest ist es schon auch für die Stimme gut und es ist für den Körper gut.

00:05:15: Du machst dich auf, die Stimmung hat Raum und dann wirkt das alles ganz anders.

00:05:20: Also du hast gerade etwas ganz Wichtiges gesagt, was ich glaube viele haben Angst vor der Angst Die haben Angst vor Gott, ich bin nervös und vielleicht klappt das aus gar nicht.

00:05:30: Und dann habe ich ja Lampenfieber und deswegen kann ich ja nicht irgendwie in Vortrag halt irgendwas... Ja Leute!

00:05:37: Ich weiß Lampenfieber es gibt richtig Lampenkieber wo du alles aussetzt aber das ist ja nicht das was wir in der normalerweise Lampencieber nennen und ich genieße zum Teil diese Aufregung weil sie mich nämlich auch hoch konzentriert sein lässt auch wirklich unter einer gewissen Anspannung, also wirklich auch einen positiven Sinne sein lässt.

00:06:00: Und ich glaube mal merkt bei im Fernsehmer, bei Moderatoren was noch immer wenn die zu lässig wären, wenn die das alles gar nicht mehr so dann wäre dich auch nicht mehr angenehm und sind hier irgendwo... Dann wirken sie eher arrogant!

00:06:13: Ich glaube es ist vollkommen okay zu sagen ich bin nervös Das ist absolut gut und richtig und genießt einfach das Gefühl Aber du hast Atemübungen vorweg.

00:06:28: Was kann man denn machen?

00:06:30: Also, man denkt ja immer Gott was redet die Frau Atem-Übung?

00:06:33: ich atme doch die ganze Zeit.

00:06:35: Ja du atmest aber du atmst eben nicht sehr lange aus.

00:06:39: also der Fokus beim Atmen wenn es darum geht auch so ein bisschen wie Nervosität zu kontrollieren oder zu regulieren liegt da auf der Ausatmung.

00:06:48: Du kannst einatmen und dann viel länger, vielleicht doppelt so lange wie du eingeatmen hast.

00:06:52: Einfach ausatmen!

00:06:54: Wenn es möglich ist... Also nicht wenn du schon auf der Bühne stehst dann kannst du auch ganz geräuschvoll ausatmend und so richtig auch ausseufzen Ja Und dann reguliert sich das alles Der Vargosnerv und so weiter.

00:07:05: Ich will jetzt gar nicht technisch werden.

00:07:07: Du wirst automatisch ruhiger Und wenn dir das zwei-drei mal machst einfach nur diese Atme einatmen Vielleicht so einen Kopf bis vier zählen und dann auf acht Ausatmen.

00:07:17: Das bewirkt so viel.

00:07:19: Das

00:07:19: zweite Mal reicht schon.

00:07:21: Ja, das reicht schon!

00:07:23: Es ist ja das Gute, es ist nichts wo du jetzt sagst okay du musst dich erst mal noch auf Toilette einsperren und dann erstmal zwanzig Minuten lang atmen.

00:07:31: Das geht super schnell und es ist absolut wirksam.

00:07:35: und es gibt verschiedene Techniken muss man immer gucken was einem gut tut.

00:07:39: Manche sagen auch so du atmest auf vier ein, dann hältst du mal kurz den Atem an auf vier Sekunden Und dann ausatmen, manche machen auch noch mal so einen Anhalten-Block.

00:07:49: Das muss man immer gucken wie es einem gut tut.

00:07:52: Ich mag das mit dem Anhalten nicht, das stresst mich irgendwie.

00:07:55: Deswegen lasse ich das weg und atme nur einfach ein Warte kurz und dann atm ich eben alles geräuschvoll aus.

00:08:04: Und das ist richtig, richtig gut.

00:08:05: Also es kann auch tatsächlich... Es gibt ja gar jetzt so eine richtige oder falsche.

00:08:08: Wenn man sagt, ich möchte diesen Block diese Pause nicht Dann geht's auch einfach in einem Fluss durch.

00:08:15: Also Hauptsache ist wirklich, dass man lange ausatmet.

00:08:18: Dass man wirklich mal einfach richtig ausatmt.

00:08:21: Ganz oft wenn man unter Druck ist, atmet man nämlich überhaupt nicht mehr richtig aus.

00:08:27: Das wird im Kopf alles bei manchen... also bei mir selber war das so.

00:08:30: Ich hatte dann Probleme mit den Ohren weil ich so um Stress war und nicht mehr wirklich ausgeatmet habe.

00:08:35: Der Druck bleibt im Kopf quasi!

00:08:37: Und den wollen wir ja loswerden der soll ja raus.

00:08:40: Das passiert wirklich mit der Ausatmung

00:08:42: Also ich kenne das auch, als ihr halt einfach nur schnappatmungsmäßig ein Luft reinzieht.

00:08:48: Aber eigentlich, dass sie gar nicht mehr genug rauskommt und die verbrauchte Luft gar nicht weg kommt.

00:08:53: Ich glaube es macht jeder der Angst hat oder nervös ist, glaube ich ohne dass er's will.

00:08:59: Man muss das bewusst unterbrechen.

00:09:01: Ich glaub wir machen das intuitiv nicht richtig!

00:09:04: Ich glaube intuitiv machen wir es eigentlich... Oder?

00:09:08: Ist das normal, dass wir es falsch machen?

00:09:12: Falsch machen.

00:09:13: Wenn wir

00:09:15: positiv, also für uns sinnvoll machen

00:09:17: ... Für den Moment ist es nicht sinnvoll.

00:09:19: Das liegt ein bisschen daran, dass wir haben Angst vor etwas was wir, wo wir die Angst eigentlich jetzt gerade gar nicht brauchen.

00:09:26: wenn wir ehrlich sind das wird uns nichts Schlimmes passieren.

00:09:28: wenn wir da stehen und etwas sagen Nichts wird uns da passieren niemand schneidet uns den Kopf ab niemand wird uns auffressen oder so.

00:09:35: Es passiert nichts schlimmes.

00:09:36: aber der Körper denkt es passiert jetzt was Schlimmes und geht in so einen Kampfflucht, eher ein Fluchtmodus sehen.

00:09:46: Und dann passiert das mit der Atmung automatisch.

00:09:48: Das ist einfach so.

00:09:50: Dem kann man aber entgegenwirken wenn man dann sagt okay jetzt merke ich oh die Angst kommt und dann eben diese bewusste Atmungen machen wirklich ausatmen.

00:10:00: und dann beruhigt man sich und ja dass es so gut den Körper wieder.

00:10:09: So ein bisschen, der wird weicher.

00:10:10: Alles wird irgendwie stimmiger.

00:10:15: Schönes Wort dafür auch und die Stimme hat dann Raum und es ist einfach alles besser wenn man ordentlich atmet weil die Stimmung ist das nicht allein also der ganze Körper und deswegen haben wir es auch eben kombiniert mit Körperhaltung.

00:10:29: Wenn der Körper eng wird und wir nicht richtig atmen unter ihm, da hat die Stimmen einfach... Die kriegt keine Kraft Und es ist schade.

00:10:40: Definitiv, weil ich glaube... Ich war aus dem E-Käste und habe viele Frauen kennengelernt, dass du in einem Meeting sitzt.

00:10:48: Der kannst du auch noch so stimm trainiert sein übrigens.

00:10:50: Das ist ein bisschen auf einen solchen Männerfrauendinger erscheint.

00:10:54: Dass du eine Idee hast, irgendwas sagst.

00:10:57: Ja ja danke!

00:10:59: Es dauert keine zwei Minuten, der Kollege sagt genau das gleiche in deinen Worten.

00:11:05: Und Herr Müller hat es ja wieder auf den Punkt gebracht!

00:11:10: Ja und vielleicht passiert das?

00:11:14: Also ich habe das schon selber erlebt... Ich hab's bei ganz vielen Frauen, das ist immer so der Klassiker Nur irgendwelche Training, sie sagen ja.

00:11:21: Ja, es mir alles schon passiert.

00:11:23: Wo ich dann denke,

00:11:24: ah!

00:11:25: Ich glaube wir dürfen mehr lauter und sichtbarer sein damit sowas einfach in Zukunft immer weniger passiert.

00:11:34: Und auch da ist jetzt nicht nur die Stimme.

00:11:37: Es ist nicht nur dass Frauen dann vielleicht möglicherweise eine piepsigere Stimme haben und deshalb nicht gehört werden das ist die ganze Körperhaltung.

00:11:45: Also, das ist tatsächlich auch so.

00:11:46: Wenn ich zurückgezogen und eng und dann eben auch so ein bisschen... Ich mach das mal kurz vorne so ein bißchen, so sitze... Na, ich hab da mal eine Idee!

00:11:55: Und dann guck' ich so nach unten?

00:11:57: Und vielleicht noch den Kopf so ein bisschen schräg und dann so zu verschränkt und so?

00:12:01: Ich habe da auch ne Idee.

00:12:02: Das wirbt ganz anders als wenn ich die Personen, der ich das mitteile, wenn ich sie direkt anschaue und sage, ich habe da ne Idee Und vielleicht auch mit einem bisschen, ich gehe mit dem Körper zu der Person ein bisschen hin.

00:12:13: Weißt du?

00:12:13: Also nicht so... Eigentlich höre mich nicht bitte was ich sage ist eh Quatsch so in dieser Körperhaltung sondern wirklich das was ich sage.

00:12:23: Das ist eine wichtiger Gedanke, ne schöne Idee whatever und Ich habe das Recht das hier zu sagen.

00:12:32: Also, das macht doch viel Blickkontakt.

00:12:34: Das ist tatsächlich so ... Es ist mir auch früher aufgefallen, dass ich dazu geneigt habe, wegzuschauen.

00:12:40: Ja?

00:12:41: So beschämt zur Seite oder hier nach oben oder irgendwas.

00:12:44: Du musst, wenn du willst, dass du gehört wirst die Person, die dich hören soll, anschauen.

00:12:49: Sonst fühlt sie sich nicht wahr.

00:12:51: Dann ist es intuitiv und unbewusst so.

00:12:53: Die Person fühlt sich gar nicht angesprochen.

00:12:55: Weil du guckst ja woanders hin.

00:12:59: Ich bin nicht betroffen, also muss ich auch nicht ... nicht hinhören.

00:13:03: Ganz verrückt, ganz verrückt

00:13:04: ja!

00:13:05: Also dieses auch körperlich Raum einnehmen.

00:13:09: also wenn ich so da sitze... Ich verschränke mich jetzt mal extra schmal oder wenn ich es so da sitze das macht einen gewaltigen Unterschied weil die Stimme mehr Raum hat Und das macht einen Unterschied, weil ich natürlich auch größer wirke.

00:13:24: Ja?

00:13:25: Und nicht mehr so versteckt und schüchtern in der Ecke so ... Sondern es kommt wirklich darauf an.

00:13:30: Macht euch groß!

00:13:31: Macht euch breit!

00:13:34: Ihr dürft die Hände benutzen... ihr dürft da auch wirklich so, weißt du so Raum greifen zu benutzen.

00:13:40: Ihr werdet dann nicht mehr übersehen.

00:13:43: Was ich auch immer ganz spannend finde, weil es ist natürlich in so einer Runde, wenn du sitzt immer etwas schwieriger.

00:13:49: Klar kann man draus, aber ich habe es tatsächlich auch schon öfter gemacht.

00:13:55: Einfach wenn ich was sage aufstehen.

00:14:00: Da hast du einfach viel mehr diesen Chance Raum zu machen.

00:14:04: Wenn man sitzt, sieht man automatisch ein bisschen irgendwie mit einem runden Rücken da.

00:14:11: Interessant.

00:14:13: Ich frag mich, wie das wirkt wenn alle anderen sitzen und du stehst plötzlich auf und sagst jetzt habe ich einfach den Gedanken Jetzt hört mir mal gefälligst, so weißt du?

00:14:22: Kann durchaus mal ein gutes Mittel der Wahl sein.

00:14:25: Das

00:14:27: ist sinnvoll, da musst du es auch nicht, aber da würd ich zwanzig Leute hast, dann macht das schon Sinn.

00:14:32: Einfach auch weil der Raum groß ist und dann wirst du auch besser gehört.

00:14:35: also alleine von der Akustik musst du so einen Raum ja noch erst einmal füllen können.

00:14:40: Ja, ja das stimmt.

00:14:42: Obwohl manchmal auch so wenn man will dass die Leute einem zuhören und dann ist tatsächlich auch so ein Mittel leiser zu werden.

00:14:53: Aber nicht wenn man vorher schon nicht gehört wurde.

00:14:55: Wenn dir niemand zuhört brauchst du auch nicht leiser werden.

00:14:59: Also wenn doch niemand gemerkt hat dass du eigentlich sprichst?

00:15:01: Ist es kein gutes Mittel?

00:15:05: Ja, aber spannend!

00:15:05: Es ist auf jeden Fall dieses wir dürfen uns größer machen.

00:15:09: Natürlich, wenn man im Raum ist mit nur großen Männern und man ist selber nur einst zweiundfünfzig groß.

00:15:14: Dann ist man schon direkt im Nachteil.

00:15:16: was die körperliche Sichtbarkeit angeht sage ich mal aber es gibt auch da eben Mittel- und Wege dieses Aufrichten Schulter nach hinten und dann mit den Armen hier so ein bisschen sich breiter machen und dann wirst du auch nicht mehr übersehen das ist sowas kleines Aber viele könnten daran noch schrauben will ich mal sagen

00:15:37: Also ich bin auch eins, die mir fünftig ans achte fünfzig.

00:15:41: Ich kenne das Thema und seit Corona habe ich auch keine High heels mehr an.

00:15:44: Wie kann ich darauf gar nicht mehr laufen?

00:15:48: Die bequemen Schuhe an hatten in der Zeit gebe ich jetzt zu.

00:15:51: Ich hab dir alle eine Rente geschickt also ich werde auch nicht sehr viel größer.

00:15:56: Kann also die Zehnte in den Meter mich höher machen.

00:15:58: Und von daher hast du immer das Thema dass du nach oben guckst und die Männer gucken unter der runter.

00:16:02: Es ist immer schon ne sehr ungeschickte Grundvoraussetzung, da musst du dann schon so ein bisschen wirklich mehr Stimme entwickeln.

00:16:13: Also ich weiß genau von Uredes.

00:16:16: Ich bin halt kleiner laufender Meter.

00:16:20: Ja also ich bin gar nicht so klein aber trotzdem... Ich hatte einen Kollegen der war riesig groß und neben dem war es eben auch immer schwierig.

00:16:28: Der hat ja eine tolle sonore Stimme.

00:16:32: Da hatten es dann einige schon schwierig.

00:16:34: Aber das mit der Stimme, dass man die ein bisschen tiefer verwendet und eben auch hier so ein bisschen... Das ist hier so'n bisschen brummend!

00:16:41: Das fühlt man wenn man in seiner eigentlichen Stimmlage ist.

00:16:45: Das hilft zum einen schon mal, dass sich man wahrgenommen wird dieses Breit machen und auch nach vorne lehnen, wenn man das gefühlt hat in so einer Runde.

00:16:53: Man sitzt so im Kreis sieht man die Menschen sowieso nicht.

00:16:59: Und die, die aber was zu sagen haben und eben auch ... ich sag mal so einen gewissen Stolz haben, dass sie das jetzt sagen und sich eben nicht zurücklehnen, die kommen ein bisschen nach vorn.

00:17:10: Das ist eben, dann bist du auch sichtbar!

00:17:12: Du musst dich schon auch sichtlich machen.

00:17:14: Ja.

00:17:15: Und es passiert mit so kleinen Tricks, dass man sich ein bisschen breiter macht.

00:17:21: so nach vorne lehnt, gerne auch mal einen Schritt nach vorn macht wenn alle stehen.

00:17:26: Man läuft jetzt nicht bis keins vor aber man bewegt sich ein bisschen auf die Person zu mit der man gerade spricht.

00:17:34: Ja du hast gesagt es gibt ja eigentlich unsere Urstimme, unsere Stimme die eigentlich tiefer ist, die wir aber eigentlich... Also die ist wohl da aber wir benutzen sie nicht so oft.

00:17:44: Woran liegt das denn vor allem?

00:17:45: Wie finde ich die wieder?

00:17:46: Wie find' ich diese etwa sonorere Stimme?

00:17:51: Also ich frag mich das auch, warum man das nicht eigentlich von Natur aus schon immer macht.

00:17:55: Vielleicht macht man es als Kind und verlernt es aber weil ja Frauen immer ganz niedlich sein sollen und piepst sich und hach und hu.

00:18:01: Hast du aber ein hübsches Stimmchen so?

00:18:02: Ja, ja,

00:18:03: ja.

00:18:04: Sagt einfach keiner.

00:18:06: ehrlich gesagt und ich habe eine Sprecherausbildung gemacht und da haben wir das natürlich alles geübt und sehr oft auch geübte und das kann ich auch nur empfehlen wirklich aufnehmen also.

00:18:17: Und wenn es mit dem Handy ist oder eben hier via Zoom, oder sonstwo wirklich mal aufnehmen.

00:18:22: Wie spreche ich?

00:18:22: Wie gucke ich wie stehe ich da auch nur für sich selbst?

00:18:26: das geht gar nicht darum dass irgendwer anders darauf gucken muss man sieht das schon selber auch und dann kann man auch daran arbeiten.

00:18:32: und wir mussten unfassbar oft natürlich sprechen wer hätte das gedacht nicht war.

00:18:38: und unsere wundervolle Sprech-Trainerin Dozenten die hat halt als Anfangsübung um diesen Ton zu finden diese Indifferenzlage Folgendes gemacht, und das könnt ihr jetzt alle gerne mal mitmachen.

00:18:50: Denkt gerne mal so an ein leckeres Stück Pizza oder was ihr eben so gerne mögt... Und dann mal so richtig gündestlich.

00:19:05: Und man merkt schon, dass ist die Differenzlage, weil das hier vibriert es ein bisschen.

00:19:09: Echt?

00:19:10: Ja, machen wir!

00:19:11: Ja stimmt tatsächlich.

00:19:11: Das wär abwohnt.

00:19:15: Richtig.

00:19:18: eigentliches Stimmlage.

00:19:20: Und ich sehe das schon mal dir, du machst dein Kind manchmal so hoch...

00:19:23: Ja, weil ich jetzt

00:19:25: auch viele Menschen das Kind eher hoch zu machen und dadurch schiebst du das schon ein bisschen irgendwie?

00:19:31: Ich weiß gar nicht!

00:19:33: Also die Stimme hat dann, die hier eigentlich von hier kommen sollen, die hat dort keinen Raum und deswegen kommt sie hier gepresst von oben.

00:19:38: also sind manchmal auch so Kleinigkeiten wie man den Kopf hält.

00:19:42: Ich bin ja gewohnt immer hoch zu gucken, auch bei Frauen.

00:19:45: Unter einen Sechzig guckst du eigentlich immer tendenziell leicht nach oben.

00:19:48: Man ist glaube ich schon von klein auf drin.

00:19:54: Aber gerade wenn man jetzt nicht mit jemanden spricht der auch groß ist sondern auf Bühnen steht wo man ja tendenzieller sogar weiter oben ist dann wirklich darauf achten dass das Kind nicht überstreckt also dass das hier nicht überstreckt ist.

00:20:10: Dann wirkt es anders.

00:20:12: Also bei mir jedenfalls spüre ich das ganz deutlich.

00:20:14: Wenn ich so rede, ist es anders als wenn ich so rede.

00:20:18: Mach du mal!

00:20:20: Ja, weiß ich jetzt gar nicht.

00:20:21: Ich sage mal jetzt was auf so und ich sag jetzt noch was so.

00:20:24: Hörst du den Unterschied?

00:20:26: Ja.

00:20:26: Okay.

00:20:28: Ich höre da noch... ja hier hört ein Unterschied.

00:20:31: Also dieses Dar-... dass man bisschen übt eben in diese... Dass man die Stimme hier unten... Das lässt sich immer so schwierig beschreiben.

00:20:39: Stimmtrainerinnen, die speziell auf Stimme Also die ihre Expertise dort haben und nur Stimmtraining machen, die könnten das sicher besser beschreiben noch als ich.

00:20:50: Aber du spürst eigentlich diese ... Die Vibration passiert hier und soll eben nicht hier oben irgendwo im Kopf.

00:20:56: Weißt Du?

00:20:57: Wenn ich so total aufgeregt bin und denke, oh mein Gott ist das schön!

00:21:01: Dann ist die Stimme hier oben und nicht hier.

00:21:03: Ja, definitiv

00:21:04: ja.

00:21:05: Es ist nicht schlimm wenn die Stimme vor Begeisterung mal nach oben geht aber wenn ich was Wichtiges zu sagen habe Und wenn ich möchte, dass mir die Leute zuhören, dann kommt auch so eine Geste macht.

00:21:17: Gut!

00:21:18: Dann kommt eben diese... Ich nenne es immer das ist meine Sprecherstimme und das andere ist halt meine Sandra Stimme.

00:21:25: Das finde ich auch schön, dass man das ruhig mal bewusst sagt, ich habe eine Sprecherstimme.

00:21:32: Wir brauchen's alle irgendwann mal und da macht das auch Sinn, wenn man das tatsächlich irgendwie auch abrufen kann, wenn man wirklich weiß okay jetzt bin ich nicht mit Freundinnen an und ich bin jetzt wirklich da.

00:21:44: Ich will gehört werden dass man dann auch sagt so jetzt Artbeübung vorweg und jetzt komme ich in meine Sprecher es muss jetzt keine Bühne sein aber auf einem Meeting wo ich auch quasi meine Beiträge leisten soll und auch Will dann sagt ok Jetzt bin ich in meiner Urstimme meiner Sprecherstimme.

00:22:05: Das ist auch mal ganz bewusstig zu sagen,

00:22:07: ne?

00:22:08: Ja.

00:22:09: Also ich kann das wirklich nur empfehlen, immer wieder zu üben und auch dieses was ich oft höre, meine Stimme ist nicht schön genug, nee und ah und oh!

00:22:17: Ich habe ja so eine durfte Stimme, whatever, also das höre ich häufig.

00:22:21: Und ich weiß noch genau, wie es damals so mit Sprachnarrichten und so losging.

00:22:25: Vorher hörten ... Wann hab ich denn jemals meine eigene Stimme gehört?

00:22:28: Du

00:22:28: hörst

00:22:29: dich selber über

00:22:30: dein eigenes Ohr, aber das ist was anderes als wenn du sie dann also aufgerechnet akzeptieren.

00:22:37: Ja.

00:22:38: Dann habe ich die erste Sprachnarricht irgendwann mal geschickt.

00:22:42: Da hab ich auch vorher gedacht, oh Gott, nee, meine Stimme ist so doof!

00:22:45: Ach, wie klingt denn

00:22:45: das?!

00:22:45: Und hab's mir natürlich

00:22:46: angehört.".

00:22:48: Und dann dachte ich, achso, klingt meine Stimme sehr interessant.

00:22:52: Ich hab jetzt nicht gedacht, es klingt schlimm.

00:22:54: Ich war eher positiv überrascht, weil das gar nicht so schlecht klang und seitdem habe ich wie so ein bisschen eine Macke entwickelt, dass ich mir das immer gerne anhöre.

00:23:04: einfach also ich höre mir die Sprachanrichten alle nochmal an und freue mich immer.

00:23:07: meine schöne Stimme Und ich hab ja auch einen Podcast weißt und da höre ich ja auch immer wenn ich dann noch mal schneide und so dann höre mich auch einmal sprechen Ja und ich mag meine Stimme inzwischen, weil ich sie sehr oft hören musste in dieser Ausbildung.

00:23:21: Du nimmst ja da alles auf.

00:23:23: Und erst wenn du es wirklich aufnimmst und dir dann anhörst, stellst du bestimmte Sachen fest.

00:23:27: Ja, das glaube ich.

00:23:29: Ich hatte immer so ein Thema mit zu schnell sprechen.

00:23:31: Ich bin wahnsinnige Schnellsprecher.

00:23:33: Oh,

00:23:35: ich auch!

00:23:37: Und wenn du das aber aufnommst und die anhörste ... Und du denkst vorher noch, jetzt war ich doch mal langsam?

00:23:42: Dann hörst du es dir an und denkst nee tatsächlich, es hört sich immer noch zu schnell an.

00:23:47: Das ist ein Übungseffekt.

00:23:49: Also wenn man daran arbeiten möchte, immer aufnehmen, anhören.

00:23:52: Was könnte man noch verbessern?

00:23:54: Oh es war ja immer noch zu schnell.

00:23:56: oder tatsächlich vernuschel ich die Endungen?

00:23:59: Ja.

00:23:59: Wie auch Sachsen also hier wird einiges schwierig ausgesprochen sage ich mal.

00:24:05: Da durfte man dann schon feilen an bestimmten Sachen wie die Ändungen.

00:24:10: Endungen.

00:24:11: Sag mal das Wort Endungen!

00:24:13: Wir sagen Ändung.

00:24:14: Endum,

00:24:16: genau endungen.

00:24:20: Ich kenne das auch mit sehr schnell sprechen und seit so lange ich denken kann, seit Kindheit fahre ich also mit gebremsem Schaum.

00:24:28: Und glaube wie du sagst aber du redest doch jetzt schon gar nicht mehr so schnell und wenn ich dann wirklich aufgezeichnet höre, dann merke ich auch wie ich Ändung verschlucke und wie ich dann doch sehr sehr schnell bin.

00:24:39: Also das ist schon erheblich besser.

00:24:42: Es ist schon eine Bühnensprache, also ein Vortrag oder irgendwie Präsentationen oder Webinade irgendwas.

00:24:50: Also es ist schon viel besser.

00:24:52: aber tatsächlich ja am Anfang mag man das vielleicht nicht so gerne wenn man dann eben auch immer oft als Tonband dann seine Fehler oder was auch immer.

00:25:04: Dann quasi den Schwarz auf Weiß nicht sieht.

00:25:07: Man hört's dann ja ne?

00:25:08: Das ist nicht immer schön!

00:25:10: Aber es hilft ungemein.

00:25:11: Es hilft ungemein ja!

00:25:13: Ja, und wenn man weiß... Man spricht sehr schnell ist das auch?

00:25:20: Wenn man dann auf die Bühne geht bei mir ist das tatsächlich so dass ich in Gedanken quasi meine Rolle.

00:25:26: jetzt bin ich Kinospeakerin, jetzt gehe ich auf die Bücher Jetzt fahre ich runter, jetzt bin Ich langsamer, jetzt atm' mich nochmal bewusst aus immer mal wieder so nicht wahr?

00:25:37: Und dann kann ich das durchziehen, langsame zu sprechen Ja.

00:25:40: Weil ich aber auch bewusster spreche und weil bei mir, wenn ich merke okay jetzt habe ich aber wieder ne so voller Euphorie ganz viel in relativ kurzer Zeit gesagt dann weiß ich ok und jetzt machst du mal eine Pause.

00:25:54: Pausen sind super wusste ich vorher nicht dachte ich da langweilen sich doch die Leute weil in meinem Kopf hat sich die Pause unfassbar lang angefühlt und oh Gott diese Stille!

00:26:03: Und ich muss doch jetzt aber hier entertainen und so... Aber das Publikum braucht diese Stile um zu verarbeiten, was du da gerade gesagt hast.

00:26:12: Im Gegensatz zu dir selber wissen die ja noch nicht vorher.

00:26:15: Was du sagst?

00:26:16: So ist das ja komplett neu!

00:26:18: Der

00:26:18: Witz ist dass ich das auf einen selber... Also Pausen ist auch so mein Thema sich ja die Pause immer viel länger anfühlt als sie auf der Aufzeichnung nachher wirklich ist.

00:26:30: Du denkst, oh mein Gott!

00:26:31: Jetzt habe ich so alle abgehängt jetzt hören Sie mir doch gar nicht mehr zu.

00:26:35: und wenn wir diese Aufzeichnungen kommen dann denkst du das war aber keine lange Pause hätte nur länger sein können.

00:26:44: ja wir täuschen uns da dass es absolut diese pausen.

00:26:49: Also gerade wenn man so auf der Bühne steht, man macht eine bedeutungsvolle Pause.

00:26:53: Weil man ja jetzt gleich sagen wird, worum es eigentlich geht.

00:26:55: Dann wirkt das auch ganz anders.

00:26:57: Du machst ne Pause und dann kommt die Kernbotschaft!

00:27:02: Und dann guckst du aus den Leuten nochmal an – so alle sowie Achtung, jetzt kommts!

00:27:08: Und dieser Moment, der erschien mir am Anfang auch ewig lang und dachte Gott.

00:27:13: Aber wie du es sagst?

00:27:14: Wenn du es aufgezeichnet siehst, hörst je nachdem ob du eine Videoaufzeichnung davon hast ... Das ist ein super Moment!

00:27:21: Der ist nicht zu lang oder kurz oder irgendwas.

00:27:23: Der ist einfach wichtig.

00:27:24: Ja.

00:27:25: Und den ... das ist notwendig.

00:27:28: Da reguliert so einen Schnellsprecher wie ich.

00:27:32: Auch noch mal kurz wieder.

00:27:34: Kann nochmal atmen, Bedeutungsfall gucken... Und dann langsamer weitermachen, weißt du?

00:27:39: Sehr schön.

00:27:39: Bedeutungsvoll gucken für mich.

00:27:44: Find ich mega!

00:27:44: Den Ausdruck finde ich super.

00:27:48: Ich glaube das dürfen auch viele Frauen im Meetings, wenn sie ihre Gebietszahl präsentieren oder wenn sie irgendwie ihr Projekt präsendiert.

00:27:55: Ich glaub dieses Bedeutsungsvolle Gucken macht es einfach auch schon mal wirklich wichtiger und Das ist schon mal, glaube ich, ein super, super Tipp.

00:28:10: Also vor allem eben in dieser Blickkontakt an sich.

00:28:13: Wenn es jetzt eine kleinere Gruppe ist und man spricht zu allen in dieser Gruppe dann darf man sich auch die Zeit nehmen alle mal anzuschauen so.

00:28:20: Und diese Pause da redet man vielleicht auch mal nicht und dann sagt man und wisst ihr was?

00:28:25: Jetzt machen wir das so!

00:28:26: whatever, was die Information eben ist.

00:28:28: Das wirkt ganz anders als wenn du niemanden anguckst dann fühlt sich auch wirklich niemand angesprochen.

00:28:34: also dieses den Blickkontakt halten wirklich die Leute anschauen also sie sollen sich angeschaut fühlen.

00:28:40: tatsächlich wenn man auf einer bühne steht sieht man das publikum manchmal gar nicht wirklich.

00:28:46: ja diese ich habe mal eine lustige geschichte war im theater als zuschaufen Und auf der Bühne ist was passiert.

00:28:53: Einer der Schauspieler hat immer so in meine Richtung gelächelt, weil ich lache auch immer und freu mich.

00:28:58: Es war etwas komiliantisches.

00:29:00: Da dachte ich dem Feld auf wie sehr ich mich freue.

00:29:04: Dann habe ich ihm geschrieben, ich hab mich so gefreut dass du mich immer angeschaut hast ... Oh Gott!

00:29:09: Und dann zurückgeschrieben, sorry, ich habe gar nicht dich angeguckt.

00:29:13: Hinter dir saß meine Schwester.

00:29:17: Man hat mich nicht angeguckt.

00:29:18: Die sehen das nicht, die sehen nicht was du da treibst.

00:29:22: Trotzdem wenn man ins Publikum schaut ist wirkungsvoll.

00:29:28: Weil wir meinen ja die Leute da, die da sitzen.

00:29:30: Wenn wir sprechen an ihren Luftlehrraum nur mit uns selbst dann können wir das alles auch bleiben lassen.

00:29:35: Sondern wir wollen ja dass unsere Botschaft gehört wird von irgendwem der da eben is.

00:29:41: Sehr sehr cool.

00:29:42: Ja!

00:29:43: Du bist wieder die halbe Stunde rum.

00:29:46: Ich

00:29:47: finde das immer unfassbar.

00:29:50: Ja, ganz kurz hast du noch irgendwie ein, zwei Impulse?

00:29:54: Wenn jetzt Frau sagt, ich weiß nicht mehr, der hat Lappenpieber und ich hab einfach Angst und ich trau mich gar nicht erst mal überhaupt meine Stimme vielleicht zu hören also bin ja noch...ich weiß, ich bin dann aber am Anfang gibt es da nach irgendwie in so einem Pult, dass das ist so der erste zweite dritte Schritt?

00:30:16: Also wenn man wirklich vor lauter Angst erstarrt und sich denkt, nee das kann ich nicht.

00:30:19: Und ich will das eigentlich auch nicht... und wenn man es nicht muss dann warum sollte man sich überhaupt damit auseinandersetzen?

00:30:25: Aber wenn man denkt, eigentlich will ich's ja doch machen!

00:30:29: Oder ich muss es jobmäßig machen.

00:30:33: Ich muss da meinen Gebiet präsentieren, mein Projekt präsendieren.

00:30:38: Ich will aber gar nicht.

00:30:39: Das sind die Situationen, die man dann hat.

00:30:42: Da kannst du dich sagen, ich machs dann auch nicht.

00:30:45: Das stimmt.

00:30:46: Wenn man gezwungen wird, das zu machen obwohl man eigentlich nicht will... ...das ist ja die schlimmste Voraussetzung dafür.

00:30:52: Dann kann man im Grunde dieses Atmen auf jeden Fall einsetzen und sich dann selber... Versuchen davon zu überzeugen, dass das cool wird.

00:31:00: Das klingt jetzt komisch aber tatsächlich hilft es wenn du dir in Gedanken positive Dinge sagst über das was da gleich passieren wird.

00:31:07: Wenn du nämlich dich von diesem inneren Kritiker so einnehmen lässt der eben sagt Du kannst das nicht, du machst das total doof und dann verhasbelt sie dich Und dann passieren ja lauter Fehler und dann lachen die über dich.

00:31:17: whatever Wir haben ja schlimmste Gedanken über dieses Was da passieren könnte für Schrecklichkeiten Die eigentlich im Grunde nie passieren.

00:31:25: So mal ehrlich, das passiert einfach nicht.

00:31:28: Wenn wir die überschreiben können quasi in Gedanken und sagen können stopp jetzt hör mal auf mit dem Quatsch du wirst es gut machen sich zu verhaspeln ist überhaupt nicht schlimm.

00:31:36: Du gibst dein bestes Und es wird okay werden.

00:31:39: Es wird gut werden bumm aus Das muss man bewusst haben weil die innere Haltung macht verdammt viel aus Wenn du rausgehst du kannst ich kann das nicht dann machst du dich eng wenn du raus gehst.

00:31:50: klar kann Ich dass es automatisch eine Veränderung der Körperhaltung.

00:31:54: also Ja, da muss man als erstes dran arbeiten.

00:32:00: Ich glaube auch dass es nicht schlimm ist wenn man Dinge übt.

00:32:05: also ich glaube das ist überhaupt nicht schlimmer.

00:32:07: jetzt jemand sagt ja aber ich mag meine Stimme nicht und ja aber ähm ich glaube es gibt nichts auf der Welt was wir nicht lernen können.

00:32:17: Also ich werde wahrscheinlich niemals eine gute Stabhochspringerin, weil ich einfach zu klein und nicht trainiert bin.

00:32:24: Aber natürlich könnte auch mich um einige Zentimeter so eine Mini-Hürde irgendwie verbessern.

00:32:34: Es gibt nichts was man nicht lernen kann!

00:32:37: Wir müssen es ja nicht zur Welt runter mitbringen.

00:32:39: aber ich glaube lernen und sich die Zeit nehmen Das ist schon wichtig und daran fehlt's noch.

00:32:45: Und ich nehme jetzt das Ganze mal wirklich ernsthaft und übt es mal, kann ich also auch einen schmalen Stimmtraining mal buchen?

00:32:54: Da reicht schon oft eine Stunde, dass jemand sagt hey hier da ist dein Zwerg, fäll'n hier guck mal da ist deine Stimme... Man muss doch keine Sängerin deswegen werden oder keinen Speaker werden um Gottes Willen aber sich sicherer fühlen glaube ich ist schon echt ein tolles Thema

00:33:12: Ja.

00:33:13: Also tatsächlich ist es das Wichtigste fast beim ersten Stimmtraining, dass man jemals besucht, dass die Person zu dir sagt du hast doch eine schöne Stimme.

00:33:21: Sofort können nämlich deine eigenen Ängste und dein eigenes Deine Selbstzweifel uns so abfallen.

00:33:26: So war das bei mir ne?

00:33:27: Ich hatte auch eine Stimmetrainerin und die hat dann eben gesagt wow!

00:33:32: Du hast ja eine echt gute Stimme Dann kannst du aufhören mit diesem Quatsch.

00:33:35: Du hättest keine gute Stimmung und deine Stimmung ist hässlich und weiß ich nicht.

00:33:37: ne woher auch immer dieser Gedanke überhaupt kommt wird schon irgendwo herkommen.

00:33:41: Aber ja, der ist aber nicht gut und er ist auch nicht richtig!

00:33:47: Also es gibt keine wirklich hässlichen Stimmen... Und wenn die Stimme nicht so gut klingt, ist das eben oft dieses Wir überstrecken das Kinn, wir machen uns eng whatever.

00:33:57: Das ist manchmal einfach eine Frage der Ich bin hier und dann ist auch meine Stimme hier.

00:34:04: Ja, das war jetzt ein super schönes Schlusswort.

00:34:10: Ich bin hier, deswegen ist auch meine Stimme herrlich.

00:34:14: Meine Liebe!

00:34:15: Vielen vielen Dank.

00:34:17: ich bin mir sicher es waren wieder ganz viele Impulse dabei.

00:34:22: Ich verlinkt deine Kontaktdaten einfach auch im Kommentarfeld und natürlich auch nachher beim Podcast oder bei dem YouTube Video.

00:34:30: wenn jemand jetzt eines Mittags, das nicht anhören kann.

00:34:34: Du bist auf jeden Fall dann verewigt und dann wird auch deine Kontaktdaten da mit dabei sein.

00:34:39: wenn jemand sagt hey wow zu deinem was du auch anbietest macht auf jeden fall Sinn.

00:34:45: Liebe

00:34:46: einen schönen

00:34:47: Wochenende!

00:34:48: Wir hören uns garantiert nochmal.

00:34:51: Das hoffe ich.

00:34:52: Bis dann.

00:34:53: Definitiv.

00:34:59: zwischen Tabubuch und Tacheles.

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