Alles steht Kopf?
Shownotes
Kontaktdaten zu Kathrin Schrepfer
https://www.linkedin.com/in/kathrin-schrepfer/
Zoom Zusammenfassung
Unsicherheit als Führungsthema Kathrin und Nicole diskutierten über Unsicherheit als Topthema in den letzten 18 Monaten, das sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter relevant ist. Kathrin erklärte, dass Unsicherheit auf allen Ebenen ein Problem darstellt, von politischen Turbulenzen bis hin zu wirtschaftlichen Unsicherheiten wie Ölkrise. Sie betonte, dass ihre Arbeit sowohl als Berater als auch als Führungskräftetrainer darauf abzielt, Menschen in Zeiten von Chaos und Unsicherheit Zuversicht zu vermitteln.
Ungewissheit vs. Zuversicht im Team Kathrin erklärte Nicole den Unterschied zwischen unsicherer und zuversichtlicher Haltung in schwierigen Situationen, wobei sie zwei Schlüsselaspekte hervorhob: das Verständnis der eigenen Bedürfnisse und die Kenntnis der eigenen Einflussmöglichkeiten. Sie diskutierten, wie Mitarbeitende in Teams unterschiedliche Bedürfnisse haben, die hinter scheinbar ähnlichen Reaktionen stecken. Kathrin betonte, dass es effektiver ist, eigene Bedürfnisse zu formulieren und hinterfragen zu können, warum bestimmte Maßnahmen eingeführt werden, anstatt direkt Widerstand zu leisten.
4-Tage-Präsenz Einführung Herausforderungen Kathrin und Nicole diskutierten über die Herausforderungen bei der Einführung von 4-Tage-Präsenz-Anforderungen und wie Führungskräfte mit Mitarbeiterfragen umgehen sollten. Kathrin erklärte, dass 4 Tage Präsenz nur ein Weg sei, um bestimmte Ziele zu erreichen, und betonte die Wichtigkeit eines konstruktiven Dialogs zwischen Führungskräften und Mitarbeitern anstatt reine Kontrollmaßnahmen zu verfolgen. Sie diskutierten, wie Führungskräfte oft in unsichere Zeiten den Kontrollreflex entwickeln, was jedoch zu Frust und mangelnder Teamzusammenarbeit führt, anstatt die Stabilität zu erhöhen.
Zuversicht in unsichere Zeiten Kathrin und Nicole diskutierten über Zuversicht in unsichere Zeiten und wie man mit Unsicherheiten umgeht. Kathrin erklärte, dass echte Zuversicht aus der Kenntnis eigenen Jobs und der Fähigkeit entsteht, die eigenen Bedürfnisse zu identifizieren und Fragen zu stellen, anstatt sich auf vergangene Sicherheiten zu verlassen. Sie besprachen auch, wie Unternehmen durch bewusstes Vorgehen statt durch Hetzen kostengünstiger werden können, und betonten die Wichtigkeit, Schwarmwissen der Mitarbeiter zu aktivieren.
Wissenstransfer und Entscheidungsfindung im Unternehmen Kathrin und Nicole diskutierten über Wissenstransfer und die Bedeutung von Entscheidungsfindung in Unternehmen. Kathrin betonte, wie wichtig es ist, dass Mitarbeiter in der Lage sind, selbstständig Entscheidungen zu treffen, anstatt immer auf Führungskräfte zu warten. Sie erklärten, dass Unsicherheit normal ist und aus ihr gelernt werden kann, wenn Mitarbeiter die Konsequenzen ihrer Entscheidungen verstehen und hinter ihren Lösungen stehen. Kathrin gab ein Beispiel aus einem Bauprojekt, wo durch Zusammenarbeit und das Teilen von Wissen eine Lösung gefunden wurde, was die Wichtigkeit von Offenheit und Schwarmwissen in Unternehmen unterstrich.
Anpassungsfähigkeit und Führungskräfte-Entwicklung Kathrin und Nicole diskutierten über Anpassungsfähigkeit und persönliche Ressourcen in unsicheren Zeiten. Kathrin gab zwei wichtige Impulse: Erstens sollte Unsicherheit als normale Reaktion akzeptiert werden, und zweitens kann Zuversicht durch Selbstreflexion und Anpassungsfähigkeitstraining entwickelt werden. Sie vereinbarten ein Folgetreffen für Anfang oder Mitte September, bei dem sie sich speziell auf Führungskräfte in Umstrukturierungsphasen konzentrieren werden. Kathrin bot zusätzlich einen kostenfreien Online-Tool zur Selbstbewertung an und kündigte ein Webinar am 28. August für Führungskräfte an.
Transkript anzeigen
00:00:01: Zwischen Tabubuch und Tachelis.
00:00:04: Just Be Limited, der Podcast- und YouTube-Kanal nicht nur für Frauen aber immer von Frauen!
00:00:12: Denn ich lade mir immer Expertinnen zu ihrem Thema ein die für schnell umsetzbare und auch wirksame Impulse sorgen.
00:00:20: also unbedingt reinhören.
00:00:23: Erst ist wieder Freitag und ich freue mich wieder auf einen Livebeitrag.
00:00:27: und heute beweist man das Thema.
00:00:29: Es ist zwar immer von Frauen, aber nicht nur für Frauen.
00:00:34: Mein heutiger Gesprächspartner meines Partnern ist Katrin Schrepper und ja du bist Kommunikationstrainer und wir haben uns heute mal entschieden dass sie uns erstmal das Thema Mitarbeitende und Angestellte anschauen.
00:00:48: Und wir haben auch schon gesagt es gibt einen weiteren Termin mit dem gleichen Thema für dann die Führungskräfte.
00:00:58: Ich glaube im September, ne?
00:01:00: Ja und es geht wirklich darum in Zeiten von Chaos und Unsicherheit wie will man denn da eigentlich noch Zuversicht haben?
00:01:10: oder wie erlangt man das?
00:01:11: hier kommt man durch.
00:01:13: Hallo Katrin ich freue mich dass du da bist
00:01:16: Hallo Nicole und ich freue mich ganz herzlich, dass du mich eingeladen hast.
00:01:20: Und dass sich das Thema hier auch noch mal präsent machen kann.
00:01:23: Denn es hat eigentlich sehr viel Raum eingenommen in den letzten achtzehn Monaten meines Business-Lebens.
00:01:29: Sowohl als Berater als auch als Führungskräftetrainer.
00:01:32: Unsicherheit ist eigentlich das Top-Thema Nummer eins.
00:01:38: Ich glaube auf allen Ebenen, ne?
00:01:39: Also ich glaube nicht nur ganz unten sondern ganz oben.
00:01:41: Ich glaube es ist flächendeckend!
00:01:43: Ja wenn du dir die Ebene mal anschaust... Ganz oben alle gucken dich an und du sollst wissen wo's als nächstes hier hingeht.
00:01:50: und du sagst boah So eine Situation hatte ich ja noch nie.
00:01:53: Trump, der die Zölle hoch und runter senkt jede Woche neu oder die Ölkrise... Das sind keine Standards!
00:02:01: Wir haben da ganz viel Dynamik.
00:02:03: Und das Gleiche passiert in der Mitte, dass die Führungskräfte sagen, unten gucken mich allein, die wollen antworten.
00:02:08: Oben sagen sie, warte nochmal kurz, ich bin noch nicht fertig.
00:02:11: Oder
00:02:11: oben sagen Sie jetzt bring mal Leistung?
00:02:14: Jetzt bringen wir hier gefälligst Leistung mit deinem Team.
00:02:17: Wir haben jetzt nur die Anforderungen, so wie du klarkommst Super.
00:02:21: Ja, du musst beides machen und eigentlich bin ich ja auch im Wesentlichen Führungskräftetrainer weil eine gute Führungskraft hat ja tolle Auswirkungen auf viele, viele Mitarbeitende.
00:02:32: aber
00:02:33: das reicht
00:02:34: heute nicht.
00:02:34: wir sind damit nicht schnell genug.
00:02:36: deswegen heute das Thema für die Mitarbeiter.
00:02:39: also was kann ich denn selber machen wenn ich in so einer unsicheren Situation bin?
00:02:44: Und es ist ein schmaler Grad zwischen Unsicherheit und Zuversicht Und wir können alle so viel mehr Zuversicht vertragen, ja?
00:02:53: Ja.
00:02:54: Also ich glaube das kann egal wie jeder momentan behaupten zuversicht ist gerade ein bisschen verloren gegangen oder?
00:03:04: Ja eigentlich nehme da jetzt mal meinen Mann als Referenz.
00:03:07: der sitzt ganz oft nur noch Kopfschütteln da wenn er sich die Nachrichten anschaut und sagt also ich weiß gar nicht mehr wo das hier noch hingeht.
00:03:14: So, aber was ist denn jetzt genau der Unterschied zwischen?
00:03:17: ich bin in einer unsicheren Situation und ich gucke dem zuversichtlich entgegen?
00:03:22: Und das sind genau zwei Dinge.
00:03:24: Das eine ist dass ich weiß Was macht mich eigentlich gerade nervös also nicht die Information die vielleicht gerade in den Nachrichten war sondern War es mein inneres Bedürfnis was hier grad ausm Gleichgewicht gerät.
00:03:38: Also das ist das erste.
00:03:39: Ich muss mich gut genug kennen, damit ich weiß was macht mich hier gerade nervös?
00:03:44: Was stresst mich hier dabei?
00:03:45: so?
00:03:46: und das zweite ist kenne deine Einflussmöglichkeiten da sind nämlich einige.
00:03:53: Und weil alle anderen auch gerade so furchtbar beschäftigt sind mit ihrer Unsicherheit kommt eben kein anderer um die Ecke und macht ihren Angebot Du musst dich selbst auf den Weg machen.
00:04:02: Und das sind diese beiden Dinge, kenne deinen Bedürfnis und wisse wo du Einfluss nehmen kannst.
00:04:07: Ja
00:04:07: und das Bedürfe ist ja bei der meisten Sicherheit für den Arbeitsplatz, die Gesundheit kann ich mir alles noch leisten also finanzielle Sicherheit.
00:04:16: Das glaube ich da können die meisten noch recht schnell sagen aber ich glaube und das finde ich super spannend dieses.
00:04:23: Aber Ich Kann ja eh nichts Machen.
00:04:25: Ja, wir hören die Nachrichten und wir gucken wir bei Instagram und TikTok.
00:04:30: Und alles ganz schlimm!
00:04:32: Und schon wieder eine Frau umgebracht... ...und schon wieder, obwohl es in Kälke ist,... ...und dann stehen wir da und sagen ja was soll ich denn schon machen?
00:04:41: Klima, Hitze, wir wissen das alle, wir merken es gerade.
00:04:44: Was soll ich jetzt schon
00:04:44: machen?!
00:04:45: Das ist glaube ich ein Thema dass wir selber uns diese Einflussmöglichkeiten total absprechen oder?
00:04:54: Mehr oder weniger bewusst und vielleicht auch mehr oder weniger freiwillig begeben wir uns in so eine Opferhaltung.
00:05:02: Das braucht es nicht, wenn wir uns gut kennen.
00:05:06: also ich gehe noch mal einen Schritt zurück zu diesen Bedürfnissen.
00:05:09: du kennst das vielleicht auch?
00:05:10: Du bist in so einer Situation irgendwas passiert.
00:05:14: Also nehmen wir eine Arbeitssituation.
00:05:17: Da kommt die Ansage, pass mal auf Leute hier ist ja auch ganz präsent gerade alle wieder da vier oder fünf Tage die Woche zurück ins Office.
00:05:24: so dann hast du von fünf Leuten sofort sieben verschiedene Reaktionen.
00:05:29: der eine der sagt und das sind jetzt original meine Erlebnisse die eine sagt endlich ich fühl mich hier sozial völlig isoliert weil niemand da ist.
00:05:39: Der Nächste sagt, um Gottes Willen bei den Benzinpreisen.
00:05:42: Das kann ich gar nicht
00:05:43: bezahlen!
00:05:43: Mit dem Kollegen.
00:05:44: der eine will ständig kalt im Zimmer, der andere ist total warm, der eine muffelt und ich habe da keine Lust dazu...
00:05:52: So.
00:05:52: aber hier das ist die Oberfläche.
00:05:56: Dahinter steckt jeweils ein anderes Bedürfnis.
00:05:59: Das heißt im Team alleine merkst du schon, ah wir haben nicht alle das gleiche Bedürfenes die sind da unterschiedlich.
00:06:05: Das heisst ich muss erst mal Nummer eins gucken.
00:06:08: was ist es denn gerade bei mir?
00:06:09: ja also Beispiel Ich brauche mehr Flexibilität um wirklich alles unter einen Hut zu kriegen.
00:06:15: wie kann ich das adressieren?
00:06:17: Das ist nämlich das allererste dass ich besprechbar mache.
00:06:21: Worum geht es mir wirklich?
00:06:23: Aber wie geht das um einen Team?
00:06:25: Also ganz ehrlich, die Führungskraft hinstellen und sagen so jetzt erzählt mir immer alle was ihr wirklich wollt.
00:06:31: Ich... Das geht ja.
00:06:33: also erst mal kommt dann nicht...
00:06:34: Genau!
00:06:34: Also vergiss die Füllungskraf.
00:06:36: Wir sind jetzt die Teilnehmenden Ja wir sind die Mitarbeitenden.
00:06:39: So und die Situation ist bitte kommt jetzt alle wieder vier Tage zurück ins Büro Dann kannst du auch da wieder zwei Möglichkeiten.
00:06:46: Du sagst Das möchte ich nicht, und zwar weil.
00:06:49: Und dann bringst du deine ganzen Argumente.
00:06:52: Vermutlich wird die Reaktion deiner Führungskraft und deiner Kollegen sein... das zählt nicht!
00:06:59: Das ist unfair, das ist gemein.
00:07:00: also du kriegst Widerstand.
00:07:01: Die Leute versuchen Deine Argumnte auszuhebeln.
00:07:05: Das heißt auf diesem Weg erreichen wir nicht viel.
00:07:09: Wenn Du aber weißt worum es dir geht kannst Du das Ganze auch in eine Frage formulieren.
00:07:15: Vier Tage zurück ins Büro.
00:07:17: Lass uns noch mal kurz draufschauen, warum wollen wir das?
00:07:22: Also ist es weil der Betrieb glaubt wie sind dadurch effizienter?
00:07:26: da gibt's nämlich durchaus Studien je nachdem welche Tätigkeiten zu erledigen sind.
00:07:31: macht man sie Zuhause oder im Büro besser oder geht Es mehr um Solidarität?
00:07:36: Das heißt du guckst erst Mal was ist es denn worum es geht?
00:07:40: damit hast Du eine Frage gestellt.
00:07:43: die Führungskraft beantwortet das und alle anderen sehen aber aha es geht nicht wirklich um die vier Tage, es geht um etwas dahinter.
00:07:52: Und für dass dahinter gibt es mehrere Möglichkeiten das zu erreichen.
00:07:56: Vier Tage ist nur ein Weg dahin.
00:07:59: Also diese Viertagepräsenz ist eine Nadel
00:08:03: ob eine Führungskraft wirklich ehrlich antworten wird.
00:08:06: wenn Meine Erfahrung mit der Mitarbeiter war ja, warum denn?
00:08:11: Dann kommt es jetzt so entschieden fertig aus.
00:08:14: Punkt!
00:08:16: Also wie gehe ich als Mitarbeiter dann damit um wenn ich diese Antwort gar nicht kriege oder wenn ich einfach abgebügelt werde weil ich natürlich mit so einer Frage
00:08:25: höchst
00:08:26: anstrengend bin bei einer Führungskraft.
00:08:33: Das ist schon ein Stück anstrengend, führt aber zu einer sehr belastbaren Lösung nachher.
00:08:39: Also deshalb bin ich ja auch auf der Ebene Führungskräfte Trainer für genau diese Fragen.
00:08:44: Aber nehmen wir jetzt mal deinen Bereichspiel.
00:08:46: und wir haben hier gerade im Nachbarort genau diesen Fall nämlich bei einem Lebensmittelhändler da es folgendes passiert er hat gesagt bis auf das sind die Arbeitszeiten es ist Anwesenheitspflicht jeder Muster kommen.
00:09:00: Jetzt sind Beziehenpreise gestiegen Und die Teilzeitkräfte kündigen.
00:09:05: Weil sie sagen, ich wohne hier für zwanzig Kilometer weit weg und mache bei dir vierundhalb Stunden.
00:09:11: Ich fahre hin und her.
00:09:12: Rechnet sich für mich nicht.
00:09:13: Ich bin raus!
00:09:15: Das machen wir selten bei unserem Hauptarbeitergeber oder einem großen Arbeitgeber, bei dem wir schon lange sind.
00:09:22: aber mal ehrlich Wie viele Menschen sind denn wirklich lang bei einem Arbeitgeber?
00:09:28: Die älteren Generation schon, die jüngeren Generation nicht.
00:09:32: Und wenn die Koalition
00:09:33: so ist, dass sie zu dir nicht passen dann gehen die Leute.
00:09:38: Ja?
00:09:40: So das heißt die gucken auch.
00:09:41: was sind hier mal eine Option?
00:09:43: du willst dass ich vier Tage komme und entweder der Mensch sagt ja ich komm oder er sagt Das fällt mir schwer, können wir eine flexiblere Regelung befinden?
00:09:56: Oder sagt, aha du möchtest mit mir keine Regelungen finden.
00:10:01: Ich habe ja einen Recht auf Teilzeit, denke ich auf dreißig Prozent oder also auch dreizig Stunden statt vierzig.
00:10:06: Ja das heißt es kann ganz schnell ein Bumerang werden und ist gut wenn wir hier in konstruktiven Dialog führen
00:10:13: absolut.
00:10:14: was
00:10:14: willst Du von mir genau dass Du im Moment nicht bekommst und dass Du denkst, dass Du's mit vier Tagen Präsenz bekommen
00:10:19: kannst?
00:10:21: Das ist, glaube ich die Frage.
00:10:22: Was willst du von mir?
00:10:24: Nicht was wollen die ganz oberen, sondern was wird von mir erwartet?
00:10:29: und das ist der ganz feine Unterschied.
00:10:35: Und was wird besser wenn ich es so mache wie ihr es vorschlagt?
00:10:39: Was glaubt ihr wirklich besser?
00:10:41: Weil dann sind wir bei einem ganz feinen Punkt.
00:10:47: Ganz häufig ist auch das Argument Solidarität.
00:10:51: Das kommt
00:10:52: oft.
00:10:53: Auch da rüttel ich noch mal dran und sage, lass uns das abklopfen.
00:10:57: ist es wirklich Solidarität?
00:10:59: oder ist es vielleicht auch dass Führungskräfte denken früher hatte ich's besser im Griff.
00:11:05: jetzt in diesen unsicheren Zeiten entleitet mir alles.
00:11:08: ich brauche mehr Kontrolle.
00:11:10: ein natürlicher Reflex ja deshalb mache die Menschen sichtbar um mich rum.
00:11:17: Ich glaube generell, das Thema Kontrolle ist ein ganz bitteres Thema.
00:11:22: Das erlebe ich auch immer mehr.
00:11:24: eine wirklich sichere Führungskraft die ihr Team hinter sich weiß, die muss immer weniger kontrollieren.
00:11:31: und ich glaube deshalb habe ich auch festgestellt in der Führungskraft, die wirklich von erwachsenen gestandenen Menschen in den Vierzigern wie von einem Schülerkontroll verlangt da weißt du selber dass diese völlig unsicher ist, dass sie das nötig hat.
00:11:49: Damit sie sich sicher fühlt ich habe alles im
00:11:51: Griff.".
00:11:52: Ja und genau die Situation Nicole, die du gerade beschreibst.
00:11:56: wir wissen noch beide was da passiert bei jemandem der im Business gestanden ist.
00:12:00: Der ist frustriert, der is genervt, der will nicht gemicro managed werden.
00:12:05: Der weiß wie er seinen Job macht oder sie ja?
00:12:08: Das heißt diese... Was wir in unsicheren Zeiten durch unseren natürlichen Kontrollreflex erzeugen als Führungskräfte ist
00:12:17: Frust.
00:12:18: Und übrigens nicht mehr Sicherheit, weil diese Unsicherheit kommt durch unsichere Rahmenbedingungen.
00:12:26: Die werden nicht stabiler dadurch dass ich versuche im Innen meine Reaktion zu kontrollieren.
00:12:32: Das heißt es macht mich nur langsam und es macht sich nicht fit.
00:12:37: Also das ist genau das Thema Kontrolle Fördert nur, dass die Menschen da nur noch Dienst nach Vorschrift machen?
00:12:46: Also dann auch keinen Millimeter mehr.
00:12:49: Weil ist ja nicht gesagt worden, dass ich das tun soll.
00:12:53: also und das natürlich dann auch immer mehr Probleme kommen.
00:12:58: wir werden langsamer weil wir uns hier mit Kontrolle um mit dem Ich muss genau so agieren wie es gesagt wird verzetteln.
00:13:04: statt auf eine Emotion auf Ideen zu kommen die vielleicht funktioniert aber weg sind von unseren haben wir schon so gemacht.
00:13:11: Und jetzt kommen wir tatsächlich in die Richtung Zuversicht.
00:13:13: Denn die Unsicherheit an sich können wir nicht wegdiskutieren und mit einem ehrlichen Blick nach vorn können wir auch sagen, sie wird uns noch länger begleiten.
00:13:24: also ob das die KI Einflüsse sind die Digitalisierung an sich oder die geopolitischen Zusammenhänge lasse ich mal offen.
00:13:33: aber alles macht das, was wir bisher kennen als unseren Handlungsrahmen unsicher.
00:13:39: Wenn ich aber sage, macht mir nichts?
00:13:42: Ich kann das so ein bisschen ausgleichen.
00:13:43: Ich weiß, was mir wichtig ist.
00:13:45: Ich weiss, welche Fragen ich stellen muss damit ich den Blick nach vorne richten kann und meinen Beitrag optimal nach vorne ausrichte dann werde ich zuversichtlich.
00:13:56: Das heißt dass ich nicht stehen bleibe bei dem Uiuiuie.
00:14:00: Wo ist denn meine Sicherheit?
00:14:02: Meine Sicherheit, das ist der Griff nach hinten.
00:14:04: Das ist der Griff in die Vergangenheit.
00:14:07: Ich bin gespannt!
00:14:08: Meine Sicherheit ist eigentlich in mir drin, dass wenn ich mich kenne und weiß was brauche um auch mit Unsicherheit klarzukommen dann kann ich das formulieren.
00:14:18: also Jeder kann mich auch kontaktieren.
00:14:21: Ich hab dafür schon Fragen formuliert, die man sich und anderen stellen kann.
00:14:26: Damit man sich selber sortiert und sagt, guck mal der Punkt das ist eigentlich mein Knackpunkt.
00:14:32: damit geh ich sofort in Resonanz.
00:14:33: da is was?
00:14:35: Und da muss ich nachfragen und wenn ich dieses Thema für mich besser klar krege dann weiß ich auch was ich machen muss weil ich kenn meinen Job!
00:14:44: Da kommt diese Zuversicht her dass Ich habe so einen Mechanismus, wenn es unruhig wird.
00:14:50: Ich gucke kurz hin wo bei mir ist die Missstimmung?
00:14:53: welche Fragen muss ich stellen?
00:14:55: Wo ist mein Handlungsspielraum?
00:14:57: Den müsste ich mir auch noch ein bisschen freiklopfen und dann werde ich zuversichtlich weil ich weiß was ich tun kann!
00:15:06: Ich bin da nicht mehr das Opfer anderer Leute.
00:15:08: Entscheidungen.
00:15:09: Ja sehr cool.
00:15:10: Ja, ich finde das tatsächlich eine sehr spannende Aussage.
00:15:13: Das ist ohne dein Sicherheitsgefühl oder die Sicherheit einfach in der Vergangenheit liegt gar nicht in der Zukunft.
00:15:19: Wir glauben, dass zwar ich will sicher sein, ich will Sicherheit haben aber diese Sorge darum, die beruht ja auf Erfahrung oder Befürchtung in der Vergangenheit.
00:15:31: Also letztendlich ist das genau der Blick nach hinten, nicht nach vorne und Zuversicht heißt oh ich glaube es wird in Zukunft besser.
00:15:39: So pipi langstrumpfmäßig... Ich habe es noch nie versucht.
00:15:42: deswegen bin ich ganz sicher dass es gelingen würde.
00:15:44: Und dann finde ich übrigens wirklich so großartig.
00:15:48: Das ist tatsächlich Zuversich.
00:15:50: Wir haben's doch auch nicht gemacht aber wir vertrauen uns und das wird klappen!
00:15:55: Also was sicherlich uns stärkt aus der Vergangenheit ist, wir haben ja ähnliche Sachen schon mal gemeistert.
00:16:01: Nur nicht immer unter Zeitdruck.
00:16:03: Aber wenn wir zurückblicken... Wir haben nur schon eine Menge Sachen gemeistered
00:16:07: und jeder hat alle Erfolgsmuster.
00:16:09: Jeder weiß genau Mensch das hilft mir in so einer Situation.
00:16:13: Ja also Beispiel mit anderen austauschen oder mich mal kurz zurückziehen und ein bisschen reflektieren und sortieren in Ruhe.
00:16:23: Wenn ich diese Dinge jetzt aus der Vergangenheit nehme und sage, ganz ehrlich es wird ja morgen nicht so wie gestern.
00:16:29: Es wird ja anders!
00:16:31: Und es ist dynamisch und das wird immer schneller okay?
00:16:35: Ich weiß was ich brauche, ich gucke mir das an und ich nehme meine Zeit die ich braue um damit klarzukommen.
00:16:41: Ja und da gibt dir auch schon eine Gelassenheit dass du sagst Ich muss mich gar nicht so hetzen.
00:16:47: Ja, das ist da draußen dynamisch aber ich muss mich nicht immer hetzen deswegen.
00:16:51: Aber genau das vermittelt uns ja die diese moderne erfolgsgetriebene Zeit.
00:16:56: Ich brauche immer eine Fliege vor der Kamera meine Güte!
00:16:59: Ich will mir auch lange fliegen da.
00:17:02: Das stände ich einer, die hier vor der Kameramtschürt.
00:17:05: Also es ist tatsächlich so dass wir in einer Zeit leben wo es ja immer höher schneller weiter und dieses Zeit nehmen oder Ich lasse mir diese Zeit oder ich nehme mir die Zeit.
00:17:15: Das ist ja komplett quasi Out-Fashion und raus, ne?
00:17:19: Es muss alles ganz schnell und besser heute als morgen.
00:17:23: Und in so einer Zeit, in der uns KI von hinten überholt... ...und heute wieder ein Fall war wo KI wieder irgendwas gehackt hat selbstständig.
00:17:32: Wo ich dann denke, wow, klasse!
00:17:34: Wir werden ja von unserer eigenen Entwicklung überhohlt.
00:17:37: Dann klar, da fällt es auch unternehmen das verstehe ich auch schwer zu sagen Wir machen jetzt mal einen Schritt zurück, gucken uns erst einmal alles genau an und dann machen wir Entscheidungen.
00:17:46: Weil wir glauben mir die Zeit haben wir nicht mehr, weil sonst läuft das alles davon.
00:17:51: Und du hast vollkommen recht!
00:17:54: Jetzt sind wir in der Unternehmensdenke.
00:17:58: Wenn wir uns Zeit nehmen, kostet
00:17:59: das Geld.
00:18:03: Liebe Unternehmen da draußen, solltet ihr das hören?
00:18:06: Ich kann euch verraten wenn ihr schnell schnell dahin huscht Das kostet euch Geld, weil ihr ganz viele Dinge überseht.
00:18:14: Wenn ihr einmal kurz innehaltet, Dinge vielleicht auch mit euren Mitarbeitenden bespricht und gemeinsame Ausrichtung findet, habt ihr das Potenzial bis zu dreißig Prozent kostengünstiger durch jede Veränderung zu kommen.
00:18:27: also langsamer ist in dem Fall mehr oder bewusster ist in
00:18:31: dem Fall.
00:18:32: Also nicht langsamer Sinne von Bummeln und Trödeln als Aussitzen, sondern wirklich bewuster ist das schönere Wort.
00:18:38: Er hat ja bei uns immer so negativen Tatschen was langsam ist wenn es sich schmeckt dann taugt da irgendwie nix.
00:18:45: Aber dieses Bewuste... Und ja auch das war wieder ein Goldnagel für mich weil ich es selber ganz anders erlebt habe.
00:18:52: Ah ihr lieben Unternehmerinnen und Unternehmer frag doch mal eure
00:18:56: Mitarbeiterin.
00:18:58: Die haben doch wahnsinnig viele Ideen, die sind wenn ihr Glück habt schon sehr lange im Unternehmen.
00:19:05: Traut denen doch zu
00:19:06: dass da
00:19:07: mal eine ehrliche Meinung rauskommt und das sie für die Ideen haben auf die die Führungskräfte überhaupt nicht kommen weil die so in ihrem Tunnelblick vielleicht sind und der Mitarbeiter, der Mitarbeiter das jeden Tag macht und sagt hey
00:19:20: alles ganz
00:19:21: easy.
00:19:21: also Ja, dieses fragt doch die Mitarbeitenden mal.
00:19:26: Die wissen doch so viel!
00:19:28: Die haben manchmal soviel Blick auf alles... das würde ich glaube manche Führerskraft echt erschrecken wenn sie das wüssten.
00:19:36: Ja, und das ist ja auch gibt es seit einigen Jahren schon den Begriff Schwarmwissen aktivieren.
00:19:41: Klar ich als Führungskraft habe vielleicht ganz viel verschiedene Erfahrungen gesammelt bin in verschiedenen Stellungen gewesen und kann jetzt davon profitieren und bin vielleicht auch besonders strategisch ausgebildet.
00:19:54: Das hilft mir operativ meist gar nicht.
00:19:56: Ich brauche glücklich Das handwerkliche Wissen.
00:20:00: Wenn die auf neue Lösungen kommen will, passieren die selten da oben sondern ganz oft auch aus dem Bauch raus.
00:20:06: Weil jemand sagt das mal auf damals so und so habe ich schon mal gesehen lass uns was mal probieren.
00:20:12: Darauf kommt es
00:20:13: an.
00:20:14: Genau also genau das ist es schwarz ein bisschen aktivieren was auch in ganz vielen Unternehmen meinen Augen ganz falsch läuft.
00:20:22: Ich mache mir ein bisschen Sorgen, jetzt schon die Älteren ja schon mehr oder weniger aus dem Unternehmen raus sortiert werden.
00:20:29: Und der geburtenstärkste Jahrgang macht in ein paar Jahren die Tür von aus zu und ich weiß dann eben nicht wie das bei vielen Unternehmen aussehen wird.
00:20:40: ob sie darauf vorbereitet sind dass das Schwarmwissen erhalten bleibt.
00:20:45: Ja, ja.
00:20:45: Also der ganze Wissenstransfer ist natürlich ein Riesenthema und auch die Art und Weise wie sich einen bringen?
00:20:55: Wie etwas abgeben aber auch wie etwas annehmen?
00:21:00: Gut das ist ein größeres Feld dass man da mal reflektieren kann.
00:21:03: Aber all das sind Veränderungen Und es ist genauso wichtig Also wie ein Unternehmen Veränderung steuern will und das gut machen will.
00:21:12: Genauso wichtig ist es, dass ich als Einzelperson... Und da spreche ich jetzt alle Abend die uns hier zu sehen und zu hören.
00:21:21: Schaut doch mal!
00:21:22: Wie geht's euch denn in eurem Alltag?
00:21:24: Ja, wie gut fühlt ihr euch?
00:21:25: Wie sicher und zuversichtlich?
00:21:28: oder gibt es da Bereich wo gesagt bin ich nicht so sicher ganz wichtig hört auf euer Bauchgefühl spürt er mal rein ganz oft recht, wenn es um so wichtige Entscheidungen geht.
00:21:41: Der gibt uns ein gutes Feedback zu Achtung, das stimmt fast nicht und da lohnt es sich hinzugucken.
00:21:47: Wenn ihr genau wisst was euch da triggert, was euch stresst, damit kann man arbeiten.
00:21:52: und dann gibts auch Gestaltungsräume oder Handlungsspielräume die sich auftun, wenn ich genau weiß von Nachricht gucken muss.
00:22:00: Ja ja ja und das ist was ich auch so spannend finde.
00:22:03: wir reden hier von Unsicherheit.
00:22:04: Das ist jetzt mal ein sehr ungutes Gefühl.
00:22:06: also Wer möchte gern freiwillig unsicher sein.
00:22:09: Aber ich glaube, die Frage ist doch auch was können wir denn aus dieser Unsicherheit lernen?
00:22:15: Was kann ein Unternehmen eine Führungskompetenz oder auch der Mitarbeiter ohne Führerskompetenz, was kann er denn daraus lernen aus dieser Unsicherheit?
00:22:25: Ich hatte gestern gerade einen Fall das ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel.
00:22:27: da ging es darum dass zwei, drei Mitarbeitende gesagt
00:22:32: haben
00:22:33: das möchten wir so nicht selbst entscheiden.
00:22:36: Das muss die Führungskraft machen.
00:22:37: Die trägt ja auch schließlich die Verantwortung.
00:22:41: Ich lasse das mal so stehen dahinter steckt ich möchte das nicht entscheiden.
00:22:47: A weil ich die Konsequenzen nicht absehen kann.
00:22:51: B Weil ich mir auch nicht sicher bin ob Vielleicht hätte ich, wenn ich mir das hätte aussuchen dürfen, es eh ganz anders gemacht.
00:23:02: Also
00:23:03: alles drei?
00:23:05: Das sind so ganz häufige Themen die kommen und dass wenn ich in dieser Routine bleibe dann habe ich diese Situation voraussichtlich in den nächsten Jahren noch ganz oft.
00:23:15: Aber was wäre denn, wenn du dich da rausbewegst und sagst okay unter welchen Umständen würdest du dich denn gut fühlen diese Entscheidung zu treffen?
00:23:26: Ganz andere Frage.
00:23:30: Wenn ich die Konsequenzen genau kennen würde, wenn ich meiner Lösung so gut vertraue, dass sich sagt, die negativen Konseqenzen treten nicht ein und wenn ich vielleicht bei positiven Ergebnissen dafür auch gesehen würde oder das mal präsentieren kann bei jemandem der mich sonst nie sieht, wäre das schon was Gutes?
00:23:52: Und da ist der Handlungsspielraum, das ist der Korridor.
00:23:55: Da wird es interessant und weil das macht
00:23:57: Spaß
00:23:58: auch.
00:23:59: aber gewisse Klarheit also was genau sind die Konsequenzen?
00:24:03: Stehe ich wirklich hinter dieser Lösung, die wir gerade vorschlagen wollen?
00:24:08: und mag ich die Kesequenz auch annehmen wenn sie kommt.
00:24:11: Ja, er meint dass ihr wie oft ja die Kosequencen vorher gar nicht genau abschätzen können, denn wenn jetzt ein neues Thema ist wissen wir es nicht!
00:24:18: Aber dann auch im Prinzip die Angst davor Irgendwo ärgerst und Stress zu kriegen für Fehler, die dann passieren oder eben keine guten Ergebnisse.
00:24:28: Aber selber die Entscheidung fällen soll.
00:24:29: Und ich glaube wenn man halt Mitarbeiter dafür dazu drängt mit Arbeiten, dass sie keine Entscheidungen fällen sollen, dass Sie eigentlich immer Fehlsempfänger sind und Kontrolle brauchen.
00:24:42: Nein, dann werden die natürlich auch keine Entscheidung selber fällen.
00:24:47: Dann wären die auch wegen jedem Geschiss kommen und sagen Ja, die entscheiden nie mein Ding.
00:24:53: Logischerweise.
00:24:54: Das ist ja definitiv nicht der effizienteste und performantelste Weg.
00:25:02: Ist auch definitiv nichts, der den allen am meisten Spaß bringt.
00:25:06: Vielleicht ist es für einige Mitarbeiter, der der am meisten entlastet.
00:25:10: Aber ich meine wir beide haben doch auch ein Privatleben.
00:25:13: Jeder, der uns zuhört hat einen Privatlebens.
00:25:15: Und wie alle treffen doch...
00:25:17: Hunderte
00:25:18: von Entscheidungen jeden Tag in unserem Privatleben.
00:25:21: Wieso sollen wir denn unser Hirn am Werkstor abgeben und dann keine mehr treffen?
00:25:27: Also ich habe jetzt keinen
00:25:28: Spaß.
00:25:29: Wir haben gerade draußen eine Baustelle, wir bauen da ein Gebäude.
00:25:33: Und vorhin war der Mann da, der die Fenster und Türen ausmisst.
00:25:38: Der fragt uns etwas zum Fußboden – und wir wissen das nicht!
00:25:42: Macht aber nichts, also das wäre so eine unsichere Situation.
00:25:45: Und dann standen wir damit mit einem großen Fragezeichen und gesagt halt Stopp!
00:25:48: Lass uns das mal in kleinen Schritten analysieren.
00:25:51: Also was nicht geht ist ne Tür einbauen die da nach innen nicht aufgeht weil der Fußboden zu hoch ist.
00:25:56: Was ja aber sehr wohlgeht ist sich von dem Fußbohden aus von unten her annähern.
00:26:02: Also über das Sprechen, über dieses Schwarmwissen.
00:26:05: Über das Zusammenbringen mehrerer Köpfe, kam relativ schnell auf eine Idee wie wir es am besten machen ohne extra Arbeit und ohne extra Kosten?
00:26:15: Ja!
00:26:15: Und da zeigt sich bei unserer Situation drei Leute die aber unterschiedliches Wissen zusammenbringen und sofort eine Lösung finden.
00:26:23: Naja...
00:26:25: ja... und dann sind wir wieder beim Thema Offenheit.
00:26:28: wenn ich Offenheid als einer der Grundwerte in einem Unternehmen fördere und auch fordere, dann habe ich die Chance viel mehr auf Schwarmfüßen, auf das Wissen der Einzelnen zuzugreifen.
00:26:43: Und was vielleicht auch noch interessant ist – also das war jetzt ein offensichtliches Beispiel – und jeder, der schon gebaut hat wird wahrscheinlich schmunzeln sagen Katrin, dass lernst du aber spät!
00:26:51: Es geht doch nicht noch nie gelegt.
00:26:53: Aber gut... Jeder von uns ist ja unterschiedlich Und wir haben vorhin schon das Thema Bedürfnisse, was steckt eigentlich dahinter?
00:27:02: Die sind alle unterschiedlich.
00:27:04: Was auch unterschiedlich ist, sind unsere Kraftquellen.
00:27:08: Also was genau hilft uns dann in einem nächsten Schritt weiter?
00:27:12: Bist du also der Typ... Gott ich muss mal mit wem sprechen!
00:27:15: Ich brauche mehr Menschen um mich herum.
00:27:17: oder bist du der Typ lieber mal kurz zurückziehen und mir ein paar Notizen machen?
00:27:23: Oder hilft es mir in der Natur zu sein oder irgendwie sozial eingebunden.
00:27:31: Also was genau brauche ich denn?
00:27:33: Brauche ich, was intellektuell ist und da brauche Ich etwas emotionales Und auch da lohnt es sich hinzugucken und sich selbst kennenzulernen Denn wenn ich meine Bedürfnisse kennen und auch meine Tendenz auf eine Erstreaktion Also wenn ich mich zurückziehe, weil ich das gerade brauche.
00:27:51: Kann es sein dass ich gar nicht mehr Teil der Lösung bin?
00:27:53: Weil die anderen bemerken mich gar nicht.
00:27:55: Die sind schon losgelaufen mit ihrer Lösung.
00:27:58: Ich habe halt ein bisschen länger gebraucht war nicht sichtbar.
00:28:00: Bin grad nicht mehr dabei.
00:28:02: also all solche Sachen kann ich als Mensch auch selbst steuern in dem ich eben weiß wie ich ticke und was ich dem Team oder meinem Umfeld anbieten kann.
00:28:13: Pass auf, lasst uns das mal so angehen dann kommen wir wahrscheinlich gemeinsam zu einer guten Lösung.
00:28:19: Cool!
00:28:20: Ja hast du abschließend zwei drei kurze Impulse-Tipps für Mitarbeiter die sagen naja ist alles gerade ganz schön chaotisch bei uns dass wir nochmal sagen hey das sind so das könnten jetzt deine die nächsten oder nein die ersten Schritte vielleicht sogar sein.
00:28:39: Also Botschaft Nummer
00:28:40: eins,
00:28:42: Unsicherheit und der damit verbundenen Stress ist eine völlig normale Reaktion auf Unkleiden.
00:28:49: Und zwar bei uns wie auch bei unseren Kollegen oder unseren Vorgesetzten.
00:28:52: das sollten wir uns allen anderen zugestehen dass es völlig normal weil der Weg nach vorne nicht so klar ist wie wir das gewohnt sind.
00:29:02: Das zweite ist Zuversicht ist nicht das Gegenteil von Unsicherkeit.
00:29:07: Das ist nicht das Gleiche wie Sicherheit, sondern Zuversicht ist.
00:29:10: Obwohl es unklar ist weiß ich, wie ich mit mir umgehe und wie ich nach vorne gehen kann, da kriegen wir schon hin.
00:29:18: Ja, das ist Zuversich.
00:29:20: Und wenn ich noch nicht so richtig weiß, wie Ich daran gehe?
00:29:25: Das kann ich trainieren.
00:29:26: ja also meine Art der Anpassungsfähigkeit was ist mein meine Präferenz meinen Stil Was sind meine Ressourcen?
00:29:34: Wie kann ich diesen Muskel für mich trainieren?
00:29:36: Das kann auch jeder selber machen und dann werden wir natürlich noch viel sicherer in unserer Handlung, obwohl andere uns eben nicht so viel Sicherheit geben wie früher.
00:29:48: Sehr cool!
00:29:49: Ja ich glaube das ist wirklich ein ganz spannendes Thema.
00:29:51: Ich freue mich aufs nächste Mal, ich glaub es ist Anfang September oder Mitte September, wenn man da mal wirklich ganz gezielt über die Führungskräfte sprechen, weil das ist ja schon auch eine andere Position in einer anderen Situation.
00:30:05: Wenn man oft in so einem Sandwich steckt und von allen Seiten oben unten irgendwo den Druck abkriegt, freue ich mich sehr!
00:30:13: Ja und du hast aber auch noch – der halbe Stunde ist schon wieder rum – ein Download, eine Möglichkeit zu einen Selbseinschätzungsbogen, denen sich die Leute bei dir unterladen können, erzählen wir ganz kurz
00:30:27: Genau, der ist aus einem meiner Trainings, wo ich eben mit Mitarbeitenden das Thema Anpassungsfähigkeit genauer unter die Lupe nehme.
00:30:34: Den stelle ich sehr gerne kostenfrei zur Verfügung und da kann nämlich jeder einfach für sich mal gucken wie handele ich denn normalerweise?
00:30:41: Was sind meine Reflexe, meine Präferenzen?
00:30:44: Das füllt ihr aus!
00:30:45: Das ist Browser basiert,
00:30:46: d.h.,
00:30:46: Ich sehe davon gar nichts, dass es alles nur in eurem Browser die ganzen Daten.
00:30:51: Ihr drückt unten auf Auswerten ihr euch als PDF runterladen könnt.
00:30:58: Und ich würde sagen, den Link können wir sehr gerne hier in den Chips stellen und dann kann eigentlich jeder also unter diesem Beitrag den Link finden und sich das mal runter laden.
00:31:09: Für sich einfach mal gucken, wo stehe ich denn da so?
00:31:12: Was sind meine Stärken und was sind die Dinge, wo ich ein bisschen einen Auge drauf haben
00:31:15: kann Da mach ich das bei mir ins Kommentarfeld rein und du dann auf deine Macau verlinkt in auch.
00:31:21: Der Kontakt ist ja verknüpft, also kann die auch jeder folgen.
00:31:25: gesagt hey das ist interessant.
00:31:26: oder jede Führungskraft wie sagt Ich brauche da schon.
00:31:29: wir sind gerade in so einer wahnsinnigen Umstrukturierung In so eine Phase Transnommationsphase und Change und überhaupt Ist ja nicht so das neue normal.
00:31:40: Also da darf man mir sehr, sehr gerne folgen und ich kann natürlich sagen für unser September-Termin mache auch meine Toolkiste mal ein bisschen auf.
00:31:48: Da können wir für die Führungskräfte mal reingucken was sind denn so?
00:31:51: diese neuen Tools ja?
00:31:53: Die
00:31:54: in dieser Zeit der Unsicherheit total einfach aber sehr griffig sind und wirklich einen Unterschied machen.
00:32:00: und das gucken wir uns nämlich im September an.
00:32:02: Und du hast im August auch noch ein Webinar ne?
00:32:06: Ja genau Ich mache
00:32:10: am achtundzwanzigsten, achten ein Webinar auch noch mal konkret für Führungskräfte die sich dem Thema souverän für den unsicheren Zeiten mehr nähern wollen und dem sich das Thema annehmen wollen.
00:32:25: Und da gucken wir auch nochmal ein bisschen tiefer rein was genau braucht?
00:32:27: es ist mein Aufgabe als Führungskraft.
00:32:30: Was kann ich tun?
00:32:31: Wie kann ich's einfach tun?
00:32:33: Ich bin ja Praktiker.
00:32:34: Das muss auch schnell und
00:32:35: einfach gehen!
00:32:36: Ja, es darf auch leicht sein.
00:32:38: Auch
00:32:38: dazu den Link setze ich in die Kommentare.
00:32:41: Das heißt jeder der da bei dir auf deinem Account oder bei mir auf dem Account unter diesem Live jetzt guckt, kann sich das kostenfrei angucken aus dem Kabinast kostenfrei und von daher... Ich denke dass das schon eine spannende Sache ist.
00:32:56: Wir müssen uns da nicht mehr einbilden, dass es irgendwann wieder gemütlich und ruhig wird wie in den, keine Ahnung, fünftiger Jahren gemächtlich.
00:33:04: Nein!
00:33:07: Transformation oder Veränderung ist das neu normal und auch Angst die das quasi innehat ist das Neuenommen.
00:33:17: Es ist das neue Normal und es muss uns aber nicht so stressen, wie's das gerade tut.
00:33:21: Das geht einfacher.
00:33:24: Genau das sehe ich auch so.
00:33:27: Ich fand es wunderbar und ich bin immer erstaunt, die so eine halbe Stunde
00:33:32: schnell
00:33:32: rum geht!
00:33:35: Ich wünsche allen ein ganz, ganz wunderschönes Wochenende und ich gebe auch den Termin.
00:33:38: Ich glaube er ist zweite September Freitag.
00:33:41: Ich bin mir nicht ganz sicher.
00:33:43: Aber es ist ja hier bei links hin zu sehen.
00:33:45: alle die jetzt hier nicht live dabei sind oder am Freitagen Mittag nicht live dabeiseilen können.
00:33:49: Alle die Aufzeichnung gibt's dann auch jetzt hinter mir.
00:33:52: Just Be Unlimited zwischen Tabuwo und Tachelist.
00:33:56: das ist nämlich sowohl der Podcast wie auch der YouTube Kanal.
00:34:00: da sind alle Aufzeichnungen da.
00:34:01: Die könnt ihr euch kostenfrei jederzeit anschauen.
00:34:04: Bitte folgt dem Kanal.
00:34:06: Ihr wisst alle, meine Gott diese Fliege machen hier wirklich irre heute.
00:34:10: Folgt den Kanälen?
00:34:11: Der Algorithmus braucht genau das.
00:34:14: Das hilft uns am allermeisten und wenn ihr Kommentare habt, wenn ihr Fragen habt schreibt die ruhig jetzt auch bei LinkedIn in die Kommentarfelder rein.
00:34:22: Die werden definitiv verantwortet.
00:34:25: Ja mit diesem Sinne es hat mir Spaß gemacht und ich glaube das Thema auf die nächste Runde freue mich ganz arg weil da ist glaube ich eine Menge zu tun noch.
00:34:34: Es ist ein
00:34:35: großes Thema, ich wünsche allen einen tollen Sommer und dann sprechen wir uns Mitte September.
00:34:40: Perfekt!
00:34:46: Das war Just Be Unlimited zwischen Tabu Bruch und Tachelis.
00:34:51: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniere den Kanal und lasse uns ein Like da Und hör gerne auch die vorhergehenden und zukünftigen Folgen.
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