Hörst du dir eigentlich zu?
Transkript anzeigen
00:00:01: Zwischen
00:00:01: Tabubuch und Tachelis.
00:00:04: Just Be A Limited, der Podcast- und YouTube-Kanal nicht nur für Frauen aber immer von Frauen!
00:00:12: Denn ich lade mir immer Expertinnen zu ihrem Thema ein die für schnell umsetzbare und auch wirksame Impulse sorgen.
00:00:20: also unbedingt reinhören.
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Freitagstalk hier auf LinkedIn.
00:00:28: Und natürlich nachher auch die Aufzeichnung als Podcast- und als YouTube-Video, so finden wir unter Just Wie Unlimited zwischen Tabubruch und Tachelis!
00:00:38: Heute finde ich... Wir haben ein ganz spannendes Thema und wir haben auf Grund, dass es so komplex ist, das sind zwei Teile aufgeteilt nämlich unserer
00:00:46: innerer
00:00:47: Dialog unsere inneren Selbstgespräche quasi ständig führen und heute sind wir auf der Kopf- oder Verstandesebene.
00:00:56: Und in vierzehn Tagen reden wir da mal über die Gefühls- und die Innerebene.
00:01:01: Ja, meine Gesprächspartnerin ist Birgit Schneider und sie ist da tatsächlich Expertin auf diesem Gebiet und Sie können uns heute eine ganze Menge erzählen.
00:01:11: ja warum quatschen wir eigentlich die ganze Zeit mit uns?
00:01:15: Und vor allen Dingen wenn wir das schon tun wie können wir es denn richtig machen?
00:01:20: Hallo Birgit.
00:01:21: Ja, hallo!
00:01:22: Hallo dir Nicole und an alle da draußen die uns zuschauen und zuhören.
00:01:27: ja ich freue mich riesig dass wir heute über mein Herzensthema miteinander quatschen und tatsächlich läuft ganz viel unbewusst in uns ab und das beeinflusst unsere Sprache und zwar wirklich bis hin zur Grammatik, zur Wortauswahl.
00:01:46: Also nicht nur die Stimmlage und die Mimik, die da mit rein spielt sondern auch wie wir einen Satz dann wirklich formulieren.
00:01:54: Und ja das schicken wir halt ganz viel unbewusst mit was dann im Außen schon wahrgenommen wird, auch oft wieder unbewusst Und dann eben zu Reaktionen führt, die wir dann wiederum oft nicht verstehen.
00:02:09: Da beginnt der Kreislauf und da lohnt es sich einfach super hinzuschauen.
00:02:14: Ja und wie gesagt dieser innere Dialog findet ja immer statt.
00:02:20: ich glaube twenty four seven weil wenn wir schlafen dann träumen wird was auch eine Form eines inneren Dialoges ist.
00:02:27: aber ich glaube wir können gar nicht mit uns selbst in Kommunikation treten oder?
00:02:35: Ja, definitiv und ist ja eigentlich auch... Schön, dass wir ständig mit uns in Kontakt sind.
00:02:42: Wenn wir denn hinhören würden dann wären wir auch in Kontakt.
00:02:48: Was wir jetzt natürlich auch nicht ständig machen können.
00:02:50: Also es ist immer mehr ehrlich Wir brauchen auch diesen Autopilot der uns einfach mal was tun lässt Ist auch wichtig.
00:02:57: Allerdings kann man das schon trainieren Dass man da immer wieder hinhört und die Signale wahrnimmt.
00:03:02: Im Prinzip ist es eine Wahrnehmungsschulung.
00:03:06: Ja, du sagst.
00:03:07: Wenn wir denn hinhören würden... Also ich glaube, wir hören ja eigentlich irgendwo immerhin aber wir hören nicht richtig hin!
00:03:16: Das heißt da quatscht eine Stimme und es gibt so ein Spruch, glaube nicht alles was du selber von dir denkst.
00:03:24: also die Stimme ist ja nicht immer realistisch objektiv mit oder zu oder für uns wie man's auch nennen will.
00:03:34: Ja das spricht fast gar
00:03:36: nicht.
00:03:36: Ja, das spricht etwas ganz Wichtiges an.
00:03:39: Weil die Gedanken und unser Verstand – was ist denn das eigentlich?
00:03:44: Das ist uns ja gar nicht so bewusst!
00:03:46: Und wir denken, wir sind das, was wir denken.
00:03:50: Der Verstand, wenn wir uns es mal herholen, ist dafür da, uns zu schützen.
00:03:56: Er sammelt Erfahrungswerte in den Prägungen alles aus der Vergangenheit und checkt jetzt die Gegenwart immer wieder darauf.
00:04:07: Gibt es irgendwas, was ich jetzt achten sollte?
00:04:10: Was mich bedroht.
00:04:11: Also das muss sich einfach im Klaren sein.
00:04:13: Das war mal ein Schutzmechanismus dann auch und So kennt er praktisch andauernd die Umgebung.
00:04:22: Und wenn ich das einfach laufen lasse, ist es immer die Einschätzung aus der Vergangenheit.
00:04:27: Das hat oftmals gar nichts mit der Realität zu tun und das kennst du bestimmt auch, dass ihr es gegenüber so einen Blick oder so ein Gestick macht wo irgendwas in dir angeht?
00:04:39: Oder dann läuft irgendetwas ab!
00:04:44: Und dann reagierst du nicht mehr offen, weil das läuft dahinten.
00:04:49: Und auch deine Sprachwahl.
00:04:52: und dann kriegt der andere das mit und denkt was läuft denn hier?
00:04:58: Da
00:04:59: ist dann so eine Stimmung plötzlich im Raum und es kann eben zu ganz vielen führen.
00:05:04: oder kennt auch jeder das in Gespräch wo ganz anders hingelaufen ist?
00:05:07: wenn man's eigentlich gedacht hat und denkt hinterher wie ist denn das gekommen?
00:05:12: ja
00:05:13: Ja, aber was ich auch so spannend finde das wird tatsächlich ja mit uns selber nie so... Ich sage jetzt mal liebevoll oder so reden wie unsere besten Freunde mit uns reden würden.
00:05:26: Wir sind hier auch zudem klar unser Verstand dass ganz was da abläuft will und schützen.
00:05:32: Aber letztendlich sind wir ja parallel immer auch die stärksten Kritiker.
00:05:37: Kein
00:05:37: Chef kann ihn so kritisieren.
00:05:41: Ich glaube, dass Frauen das noch stärker.
00:05:46: empfinden oder stärker machen als Männer.
00:05:49: Man bewundere Männer für ihre unglaubliche Großbörne, ihre unglaublich selbstvertrauen bei völliger Anungslosigkeit.
00:05:55: aber das kriege ich schon auf jeden.
00:05:56: Ich bewunde sie dafür.
00:05:58: weil uns trauen geht es mal ein bisschen ab.
00:06:00: Ich glaube wir kritisieren uns ja wegen allem und jedem.
00:06:04: war die Torte für das Kinderfest auch toll genug?
00:06:06: hat da nicht eine bessere Torte gebacken oder meine waren nur gekauft?
00:06:10: und die aber Gott und wir kritisieren uns.
00:06:13: Konsequenz sehe ich nach drei Kindern vielleicht noch genauso aus wie mit fünf und zwanzig ohne ein Kind in die Welt gesetzt zu haben.
00:06:20: Sind meine Haare noch genau so dick oder genauso dunkel, wie sie mal waren?
00:06:25: Wir reden ja ständig in uns rein und kritisieren uns.
00:06:29: Das ist hier auch noch das Thema wo ich denke
00:06:32: warum tun
00:06:33: wir das?
00:06:33: Und ja hören wir uns eigentlich zu wenn ich dann merke oh Gott ich kritisiere mich schon wieder Ich bin nicht gut genug.
00:06:41: was kann ich denn um diese Stimme irgendwie umzuwandeln.
00:06:47: Also was ganz wichtig ist, diese Stimmen oder Gedanken die sind da sie weg zu bekommen oder kontrollieren zu wollen ist schlichtweg unmöglich.
00:06:59: Was allerdings aufhört ist wenn man zuhört und man tatsächlich präsent und bewusst ist und sich zuhörte weil das wollen die Stimmen ja sie wollen ja gehört werden.
00:07:11: Also wir reden jetzt in Stimmen, wir reden nicht über Schizophrenie.
00:07:15: Als Stimme jetzt einfach Gedanken und wir werden ja dann auch beim nächsten Call auf die Gefühle eingehen.
00:07:21: das ist für mich auch eine Art Sprache und der Körper Und dann ist es halt entscheidend steige ich jetzt drauf ein.
00:07:30: Ich sag immer so näher ich diesen Gedanken indem ich weiter drüber nachdenke oder nehme ihn einfach wahr.
00:07:37: Also denke ich jetzt okay, der guckt so komisch.
00:07:40: Ah!
00:07:41: Der ist bestimmt so und das habe ich doch schon mal erlebt.
00:07:43: Und dann geht es los ja?
00:07:45: Das war ganz schlecht und da habe ich ganz schlechte Erfahrungen mitgemacht und wenn das weiterläuft, dann ist es drin im Körper.
00:07:54: Wenn du aber nur wahrnimmst ah ok den Blick den scheinig zu kennen, das scheint mal etwas... Unangenehm, verknüpft gewesen zu sein.
00:08:03: Okay!
00:08:03: Wie sieht es denn jetzt aus?
00:08:05: Spricht irgendwas dafür dass das jetzt eine komische Situation wird und das Nervensystem runter regulieren auch?
00:08:14: Das ist ganz wichtig weil nur im entspannten Nerven-System kannst du dann anders reagieren.
00:08:20: Sobald du gedanklich darauf einsteigst, steigt dein Nervensystem mit ein und dann ist Out-Off.
00:08:27: Ja, ja, das heißt aber jetzt bin ich in der Situation... Wir sind hier alle was gesagt so ein bisschen auf Autopilot Und jetzt passiert irgendwas, was hier etwas in meinem Kopf triggert?
00:08:37: Ah, das kenne ich schon!
00:08:39: Das habe ich schon mal vor Jahren irgendwann hatte mich so einen Blick oder hab ich so eine Worte oder so ein Satz oder sowas auch immer schon erlebt selbst wenn ich dann zuhör, aber wir sind ja ein bisschen auf Autopilot.
00:08:51: Wie schaffe ich es denn aus dieser Falle, Gänsefüße mal rauszukommen und sagen Moment jetzt entspanne ich erst einmal weil letztendlich gehen uns auch oft die Pferde durch oder was auch immer wo wir sagen dann hängen wir da ja drin.
00:09:06: wie komme ich denn da schnell?
00:09:09: Wenn nicht Vielleicht auch in einem Gespräch bin.
00:09:12: Also ich kann nicht sagen, ich gehe jetzt mal eben raus und mach mal zwei Minuten Atemübungen.
00:09:17: Das geht ja jetzt hin oder nicht?
00:09:20: Moment mal!
00:09:20: Ich komme
00:09:22: gleich wieder!
00:09:22: Ich gehe mal raus und dann überlege ich nochmal warum du gerade so geguckt hast ist ja nicht realistisch.
00:09:29: wie schaffen wir das denn dann wenn wir wirklich, wenn das hier alles sehr schnell abläuft... Dann
00:09:37: im dieser
00:09:38: Phase zu sagen Ich glaube, da läuft irgendein Programm ab in meinem Kopf.
00:09:42: Was aber gar nicht realistisch ist... Okay!
00:09:46: Hast du da irgendwie ein Tipp?
00:09:47: Das geht ja wirklich in Sekundenbruchteilen in der Regel ab,
00:09:52: ne?!
00:09:53: Ja es gibt einen Tipp und der Tipp klingt erstmal total banal und da steckt natürlich auch mehr dahinter.
00:10:00: Aber das ist tatsächlich dieses Atme erst mal durch.
00:10:03: Also erstmal sich rausnehmen innerlich durchatmen.
00:10:08: Man kann das auch trainieren, dass man schon geschwind hinguckt was geht denn in meinem Körper so ab und da einfach ein bisschen die Stanz rein bringt.
00:10:16: Was aber tatsächlich dahinter steckt und muss man auch ein bissel trainieren!
00:10:20: Man kann seinen Körper ja konditionieren auf Entspannung mit dem Nervensystem und dann verbindet er mit dem Durchatmer irgendwann ah okay loslassen Und dann eben nicht einzusteigen, sondern mal zu schauen was ist denn hier und jetzt.
00:10:40: Durch das Atmen kommst du zu dir weißt du?
00:10:43: Wir sind in Gesprächen oft gar nicht bei uns, das merken wir garnicht weil wir sind ja beim Gegenüber.
00:10:49: Ja definitiv!
00:10:50: Und formulieren dann vielleicht schon die nächste Argumentation entgegen.
00:10:56: oft Das ist auch so was wir hören gar nicht zunehmen an Sondern sind schon auf Buf im Außen
00:11:04: Ja.
00:11:05: Und dieses Atmen und sich ins Innere zurücknehmen, und sich bewusst machen was läuft und nicht bewusst darauf einzusteigen – das hört sich jetzt viel an, es ist auch ein bisschen Training!
00:11:17: Dann kommst du ihm hier und jetzt an und das hat etwas mit Präsenz zu tun.
00:11:22: Und dann lässt du dich auf den Moment ein.
00:11:25: Dann kann auch mal rauskommen, dass ich sage, ich spüre jetzt das da richtig gut in mir aufsteigt.
00:11:30: Ich will das gerne nochmal genauer ansprechen, weil das was mit mir macht ist aber andere Reaktionen wie wenn du das unterdrückst und dann irgendwas ganz komisch formulierst oder mit so einer Stimmlage rauspresst und der gegenüber das nur merkt
00:11:46: Aber ich weiß, worum es geht.
00:11:47: Genau!
00:11:49: Ja, das ist glaube auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:11:53: Ich glaube die meisten trauen sich das nicht.
00:11:56: wenn sie feststellen... Oh ja, hat mich jetzt gerade was getriggert und ich merke gerade Jetzt kommt irgendwie Galle hoch, ne?
00:12:04: Jetzt kriege ich grad so eine kleine Wallung,
00:12:07: ne?!
00:12:09: Und statt das dann genau mal zu benennen, ich spüre jetzt hier gerade dass ich hier irgendwie vielleicht auch ungerecht wird, aber gerade wütend werde.
00:12:18: Weil und dann nach der anderen Welt kommst du jetzt da drauf?
00:12:22: Ich hab das auf was ganz anderes bezogen ich habe es doch gar nicht auf dich bezogen oder gar nicht in einem ganz anderen Kontext Und dann in dem Moment ist nämlich die Luft raus wenn ich's aber nicht anspreche weiß der andere gar nicht Habt wird irgendwie ein saures Gesicht aufgesetzt.
00:12:38: Der Ander weiß gar nicht, was habe ich denn jetzt falsch gemacht?
00:12:41: Und zack!
00:12:42: Haben wir ein Problem und schon ist eine Kommunikation gestört, sagen wir so.
00:12:48: Ja weil du kannst es nicht verbergen.
00:12:50: Du kannst das, was in inneren läuft, nicht verbirgen auch wenn du das versuchst.
00:12:55: Das wirkt einfach nicht.
00:12:57: Du
00:12:57: kann's nicht kommunizieren.
00:12:59: Ja
00:12:59: genau da war's der typische Satz Ja, es sind oft Verletzungen, die wenn du dich verletzt fühlst.
00:13:10: Also lieber mal nachfragen ob der andere das jetzt wirklich so meint?
00:13:14: Ich habe gehört und gesagt wie meinst denn du das genau oder verstehe ich nicht.
00:13:21: Und ganz viele Verletzung müssten so überhaupt nicht sein!
00:13:25: Ja.
00:13:25: Weil wir die uns rekonstruieren und auch das hat einen Grund, den man wissenschaftlich... Also ich habe mich ja in meinem Studium nochmal ganz intensiv mit Sprache und wie sie entsteht und so beschäftigt in meiner Masterarbeit auch.
00:13:40: Und es hat auch ein Grund weil Sprache ist immer unfertig also das gesprochene Wort im Gespräch und wir interpretieren rein und machen komplett damit wir ein Bild haben.
00:13:55: Blöd ist nur, dass das Bild oftmals unser eigenes ist und nicht mein Gesprächspartner sagen wollte oder darstellt.
00:14:04: Ja, ein
00:14:05: spannendes Bild zusammen mit Sprach ist immer unfertig und wir machen seinen Rest in unserem eigenen Gedanken.
00:14:12: Ich glaube aber dürfen wir uns viel mehr bewusst sein?
00:14:15: Sehr spannend!
00:14:16: Und es ist Sprachbewusstsein im eigentlichen Sinne und das ist das was mir so am Herzen liegt den Menschen Auf zu sein, weil wir lernen das nirgendwo.
00:14:25: Auch für mich waren viele Dinge damals, wo ich das entdeckt habe und ich dachte, boah, es macht ja mein Leben viel einfacher.
00:14:31: Also wir lernen's nicht!
00:14:32: Wir lernen die Sprache in Grammatik und so zu benutzen.
00:14:36: aber was wirklich in uns abgeht und was damit verknüpft ist alles auch im Gehirn.
00:14:42: Das ist super spannend Und wenn wir das wissen dann können wir eben viel... also dann wird immer noch Stress sein und mal Ärger, ja?
00:14:53: Also viele denken dann Herr der Müsthermonie herrschen.
00:14:56: Nein!
00:14:57: Was
00:14:58: sich verändert ist dass ich anders damit umgehen kann.
00:15:01: Ja Ja, und du hast ja gesagt in dieser inneren Dialog da ist das geht ja bis hin zur Grammatik.
00:15:07: Also die Bedeutung, die wir uns da selber auferlegen.
00:15:11: Kannst du das doch mal genauer erklären?
00:15:14: Also es ist tatsächlich so ich bin da immer tiefer rein und tiefer reingehen.
00:15:18: Ich dachte ja wo entsteht nur die Sprache!
00:15:21: Und es ist tatsächlich wissenschaftlich nicht ein Bereich oder so sondern es ist ein Zusammenspiel und zwar tatsächlich auch nicht.
00:15:33: Also es gibt ja diese Bereiche im Hirn, die sehr stark mit dem Gefühl verknüpft sind.
00:15:37: Was natürlich mit Erfahrungen, die abgespeichert sind besonders ist.
00:15:42: und Es kann auch sein dass du in dem Moment des Gesprächs das dir ein Gedanke durch den Kopf geht was du vielleicht nachher machen musst oder was gerade vorher war Und es eine Stimmung erzeugt und die beeinflusst dann dein deine Wortwahl In dem Moment, mit diesem Mensch der ja mit dem Gedanken und mit diesen Tun gar nichts zu tun hat.
00:16:03: Und deswegen ist Präsenz so wichtig dass wenn wir also zumindest in wichtigen Gesprächen wirklich uns ganz im Hier-und-Jetzt sein lassen übrigens auch ein Thema mit dem ich mich jetzt über zwanzig Jahre lang beschäftigt bis ich das so... Also ich hoffe jetzt mal verstanden habe was es heißt.
00:16:21: ihm hier und jetzt zu sein hört sich nämlich auch so leicht an.
00:16:26: Ja, das finde ich tatsächlich mega schwierig.
00:16:30: Also ich meditiere auch schon leider zu wenig... Ich nehme mir die Zeit dafür nicht immer, gebe mich zu!
00:16:37: Aber ich habe es auch noch nie geschafft wirklich mal das Gefühl zu haben ein Gedanke kommt und der Ah, ich lass ihn ziehen oder nehm ich den Nächsten also diese totale diesen Floh, der geht durch und geht wieder weg.
00:16:51: Das habe ich tatsächlich auch so noch nicht hinbekommen.
00:16:53: Ich glaube im Hier-und-Jetzt sein das ist gar nicht so einfach!
00:16:57: Also das klingt immer total banal aber es ist nicht.
00:17:03: Nein, es hat... Und da sind wir wieder beim Thema.
00:17:06: Es hat ganz viel mit den Gedanken zu tun und mit dem Verstand, dass du das beobachten kannst.
00:17:12: Dass du praktisch ein neutraler Beobachter deiner Gedanken und auch deines Tuns bist.
00:17:18: Also auch die eigene Sprache wenn man sich da mal bisschen zuhört.
00:17:22: Da sind wir bei unserem Titel.
00:17:24: Man lernt unheimlich viel über sich selber versteht, was man da also hört.
00:17:31: Was man da sagt ist nämlich auch spannend.
00:17:34: wir können unsere Sätze
00:17:36: nicht
00:17:37: gleich hinterher eins zu eins nochmal wiederholen.
00:17:39: das ist wirklich ein ganz spontaner Moment.
00:17:44: du würdest es jedes mal ein bisschen anders sagen.
00:17:48: Und wenn man das mal probiert, also macht es alle mal, probiert es mal.
00:17:52: Dann merkt ihr mal okay jetzt habe ich eine Nuance anders gesagt aber diese Nuance gibt diesem Satz einen ganz anderen Inhalt mit und da merkt man dass es wirklich ein Moment ist.
00:18:05: Sprache ist wow!
00:18:07: Das ist in dem Moment gehst du alles rein was in dir so erlebbar ist ja
00:18:17: sehr spannend, ich glaube jeder kennt das.
00:18:19: Wenn man irgendwie mit jemanden und dann auch überzoomen, irgendwie gespricht Arbeit, sagt oh genau!
00:18:25: Das war der Punkt super, sagt er nochmal, es geht nicht.
00:18:29: Deswegen bin ich auch tatsächlich ein Freund von wenn es wichtige Arbeitsgespräche sind, von Aufzeichnungen weil du hast nämlich das Gast gerade gesagt, derjenige In der Sekunde oder Satz raus, sagt das noch mal.
00:18:42: Hat noch keiner weder ich noch ein anderer jemals hinbekommen.
00:18:45: Das habe ich dann gerade gesagt.
00:18:46: Das wirklich zu wiederholen.
00:18:48: Die sagen mir geht es genauso.
00:18:50: was hab ich denn grade gesagt?
00:18:52: Was war da jetzt grade?
00:18:54: Und dann überlegt man gemeinsam was diese Person gerade so... Ah!
00:18:58: Das war genau auf dem Punkt die Formulierung für das Produkt, für das Thema, für irgendwas und wir kriegen's dann alle auch gemeinsam nicht mehr hin.
00:19:07: Ist verrückt,
00:19:07: oder?!
00:19:08: Ja, und so viel zum Thema.
00:19:09: Wir wissen ja alle was wir so sagen, ne?
00:19:12: Und das ist auch wissenschaftlich nachweisbar weil wir haben kein Bewusstsein für unsere Sprachstruktur!
00:19:19: Wir wissen noch was wir sagen wollten aber wie wir es tatsächlich getan haben dafür haben wir kein Bewustsein und deswegen wissen wir das nicht mehr.
00:19:28: Wie kann man das denn?
00:19:30: oder wie kann man dass dann so trainieren dass man sich dessen bewusster wird?
00:19:35: gibt da irgendwie noch einen Tipp?
00:19:39: Also das ist dann wirklich mentales Training, weil Bewusstsein ist nichts anderes wie die Lenkung deiner Aufmerksamkeit.
00:19:46: Und wenn wir mal ehrlich sind und in uns reinhören, sind wir oft ziemlich breit verteilt mit unserem Bewusstsein, wenn wir in ein Gespräch gehen?
00:19:59: Wir überlegen uns, was wir nachher noch einkaufen wollen und was wir da mitnehmen.
00:20:02: Und dann was wir noch denken müssen.
00:20:05: Das macht schon mal viel aus sich wirklich mal zu fokussieren und zu überlegen auch im Gespräch.
00:20:14: Was will ich denn eigentlich Mit diesem Gespräch erreichen?
00:20:18: Was will Ich denn wirklich aussagen Auch das machen wir oft so nebenher und Sich selber bewusst sein wie bin ich denn da bin ich gerade gestresst, das einfach wegzudrücken was wir ja im Alltag gerne tun oder auch so ganz banale Bedürfnisse.
00:20:35: Bei mir ist es so wenn ich Hunger habe, hey!
00:20:37: Wenn ich Hunger hab
00:20:38: dann bin ich
00:20:39: ungewissbar wie in dieser Werbung da.
00:20:42: und aber solche Dinge bewusst einmal wahrzunehmen und dann entsprechend auch zu sagen Hey Ich weiß ich bin jetzt gerade gestreßt Aber ich will dir das noch sagen Das ist mir wichtig.
00:20:55: Mehr reden.
00:20:57: Also mehr sagen, was in uns vorgeht und was wir wollen.
00:21:01: Das Gegenüber kann nicht alles riechen!
00:21:04: Ja
00:21:04: definitiv.
00:21:05: So wichtig.
00:21:08: Diese Annahmen die wir treffen... Was der andere
00:21:11: hier zu verstehen hat.
00:21:16: Und vielleicht ist Die andere Person auch gerade immer Ausnahmezustand.
00:21:21: Das fängt ja schon an, wir kommen in den Raum rein und fangen mit der Person die da ist anfangen zu reden aber die macht ja was.
00:21:30: vielleicht ist das wie bei den kleinen Kindern da wissen wir es.
00:21:33: Kinder ansprechen warten bis sie uns anschauen.
00:21:37: warum tun wir das mit Menschen?
00:21:39: Nicht auch, weil die anderen tun ja in dem Moment auch was.
00:21:44: Die warten jetzt nicht unbedingt auf uns und dass wir etwas sagen.
00:21:47: Genau.
00:21:49: Ja spannend!
00:21:50: Also ansprechen sag ich will dir was sagen.
00:21:52: hast du Zeit?
00:21:53: oder im Moment warten bis die Person vom Rechner hoch schaut oder von dem was sie tut?
00:21:59: Da fängt schon an...
00:22:03: Ganz ehrlich, wir Entschuldigung Älteren haben das auch glaube ich auch noch mal anders gelernt.
00:22:08: Ich stelle mir das für die jüngere Generation, die mit dem Handy an der Hand verwachsen ist und ich merke schon bei mir wie wichtig mein Handy ist, dass ich fast schon Verlustängste habe wenn es mal nicht irgendwo weiß wo's ist oder nicht gerade bei mir ist.
00:22:25: Das ist dann schon spannend wenn ich mir vorstelle diese ständigen Ablenkungen Pingen, Ton hat irgendeiner was an und dann guckst du mal.
00:22:33: Gibt es eine neue Nachricht darunter?
00:22:36: Die
00:22:37: Ablenkung ist ja so krass!
00:22:38: Und ich merke das bei mir in meinem Alter, dass ich da auch nicht von gefällt bin, obwohl ich ja ganz anders konditioniert bin im meiner Jugend.
00:22:50: Du genau siehst, war feiern eine ganze Zeit.
00:22:51: Ja total.
00:22:53: Dann denke ich immer wow wie schwierig muss das für jetzt die damit ja wirklich ganz anders aufgewachsen sind, die das ja wirklich diese konstante Ablenkung erleben.
00:23:07: Wie gehen die denn damit eigentlich um zu sagen hey ich fokussiere mich jetzt?
00:23:11: Ich lass mich mal nicht ablenken!
00:23:12: Ich bin jetzt mal... Also ich stelle mir das unfassbar schwer vor.
00:23:19: Naja also diese Komplexität macht was mit uns allen und Ich habe mich da nicht tiefer reinbegeben, aber es gibt die Ansätze.
00:23:27: Unser Gehirn kann sich auf gewisse Dinge einstellen und die junge Generation – ich merke das bei unserem Junior auch – die gehen teilweise anders mit um.
00:23:37: Es könnte schon sein und es ist sehr plausibel dass sich das Gehirnen auch anpasst.
00:23:44: Was aber ist, aus der Aufmerksamkeitswissenschaft weiß man, dass wir dieses Multitasking ist einfach auch ein Märchen.
00:23:54: Wir haben eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne.
00:23:56: Man kann sich das vorstellen wie einen Kuchendiagramm und je mehr wir machen, desto mehr teilen wir unsere Aufmerksomkeit auf und sind dann natürlich bei der einzelnen Sache nicht so präsent wie wenn wir halt nur eine Sache machen.
00:24:13: Da ist der Hebel.
00:24:14: Je mehr du, also du kannst dir bei allem was du tust einen Kuchendiagramm vorstellen und wenn das ganz rund ausgefühlt ist bist du ganz präsent hier und jetzt.
00:24:23: Das werdet ihr dann merken, wenn er da mal drauf achtet wie schwierig das ist.
00:24:28: Also
00:24:28: die Fakt ist wirklich wir sind alle nicht multitaskingfähig es sei denn es ist nebenbei ein Prozess der auch automatisiert abläuft.
00:24:37: Also wenn ich einen Hörbuch höre, kann ich nicht gleichzeitig ein Instagram-Post schreiben oder irgendwas anderes lesen.
00:24:44: Dann kriege ich nämlich das Hörbuch gar nicht mit!
00:24:46: Ich kann immer nur eines, aber wenn ich den Hörbruch höre kann ich den Geschirrspüler ausräumen und dann bügeln weil es automatisiert abläuft.
00:24:53: Ja erstens mal testen und dann ist es natürlich unterschiedlich.
00:24:56: Unsere Gehirne sehen sehr unterschiedlich aus Und auch das ist sehr spannende Geschichte, du kannst nämlich dein Gehirn trainieren.
00:25:03: Es verändert sich und es gibt ich sage immer ein Zitatis Ich versteh in jedem Workshop und Vortrag irgendwie Einbringe weil's mein Lieblingszitat isch von der Sarah Payton die Schneurowissenschaftlerin und auch aktiv und zertifiziert in gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg was nicht super kombi ist Weil sie macht ihre Arbeit.
00:25:22: uns kennt dann die gehirne dabei und das ist super.
00:25:27: und ich sag selber Verändern die Menschen die Art und Weise, wie sie mit sich reden.
00:25:33: Also ich zitiere das jetzt frei.
00:25:35: Dann verändern Sie die Arbeitsweise Ihres Gehirns.
00:25:39: Das musst du einmal geben also so wie Du mit Dir redest.
00:25:42: Das heißt Dein innerer Dialog mit Dir und mit der Welt ist ja über Beides.
00:25:48: Verändert die Arbeitsweisen.
00:25:50: Das heisst wenn das Gehirn andere Erfahrungen macht wie die bisher dann verändert sich, wir sagen ja das ist Charakter.
00:25:58: Das ist einfach das was wir gesammelt haben über viele Jahre.
00:26:01: Das können wir auch wieder anders machen.
00:26:04: Dazu braucht Gehirn neue Erfahrungen und das Schöne daran ist die muss es gar nicht live machen weil das Gehirnen nämlich keinen Unterschied macht ob es wirklich erlebt oder ob du es dir nur ganz intensiv vorstellt.
00:26:20: Und dass machen wir jeden Tag mit unserem negativen inneren Dialog.
00:26:24: Wir spiegelnd dem Gehirn andauern vor, was alles fürchterlich ist.
00:26:28: Wie schlecht wir sind!
00:26:30: Wie viel besser andere es sind und wie schlimm die Welt ist...
00:26:36: Das finde ich gerade ganz krass spürbar in der Welt jetzt auch mit den Wahlen von der Tür im Osten.
00:26:44: also welche unfassbar negative Stimmung ist.
00:26:49: Es allen Leuten geht, wo ich denke du hast ein Eigenheim.
00:26:53: Du hast zwei Autos vor der Tür stehen.
00:26:55: Du warst frisch, jedelle Frau hat studiert.
00:26:56: Die haben zwei Kinder, die haben auch studiert.
00:26:58: und ihr erzählt mir wir sind hier Bürger zweiter Klasse und das Unterstick ist nett und überhaupt nicht.
00:27:03: Wir sind ja hier alle so abgehängt, weil ich denke ich habe keinen.
00:27:08: Ich habe einen siebzehn Jahre alten Golfhunderteam, ich habe nicht studiert.
00:27:12: Ich hab weiter Bühne ohne Ende und ich hab eine Ausbildung meistert also aus Bühnen ohne Ende aber ein Studium habe ich nicht wirklich keinen Abschluss.
00:27:20: Ich habe keine zwei Erwachsenen Kinder die auch studieren.
00:27:22: was bin ich denn dann?
00:27:24: Also was würdest du denn mich bezeichnen!
00:27:27: Ich habe ja nichts von dem was Du alles hast und Du denkst mein Leben ist ja ganz schlimm.
00:27:33: Ja das erlebe ich gerade so bitter krass Und das ist, glaube ich genau.
00:27:39: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:27:40: wenn wir uns immer einreden Ich bin halt ganz armen und bin halt gar schlecht und ich bin halt der abgehängt und ich Bin halt den negativ der irgendwie nix wert und so nicht bin ja halt Irgendwie und alle anderen nehmen mir was weg Dann isst die welt irgendwann für mich auch so dann glaub ich dass auch.
00:27:56: Ja das ist eine klassische Lenkung der Aufmerksamkeit und auch gerade Nachrichten und so, wenn man die halt in Dauerschleife hört wo möglich nur im Auto unbewusst also mein auch da muss man sich klar sein das Gehirn nimmt alles auf.
00:28:10: Wir haben ja in Sekunden bekommen wir eine Informationszeit und das Gehör nimmt ja alles auf.
00:28:16: aber ein kleiner Bruchteil wird uns nur bewusst.
00:28:19: nur steuern tut uns.
00:28:21: die ninety-fünf Prozent die uns nicht bewusst sind Reg ich immer an, ein bisschen achtsammer mit dem umzugehen.
00:28:31: Mit was wir uns beschäftigen und was wir so...ich sag mal in uns reinlassen?
00:28:36: Weil das macht dieses innere Erleben diese innere Stimmung Und das kann ich sehr wohl steuern.
00:28:44: Ich muss nicht in Dauerschleife Nachrichten hören.
00:28:47: Es reicht mir einmal am Tag wenn ich es überhaupt jeden Tag rauche.
00:28:52: Und dann schon gar nicht abends vorm Zubett gehen, also da arbeitet's natürlich fröhlich weiter.
00:28:59: Ich muss mich auch nicht...
00:29:00: Wir wollen kein Fernseh gucken mit den Bilder zu den Nachrichten.
00:29:03: Wenn dann sogar eine Zeit oder ein Radio, da habe ich nur einen Sinneskanal im Fernsehen Krieg ja noch die Bilder davon von ganz schlimm alles, ne?
00:29:12: Also dann hab' ich ja noch mehr Sinne, die das dann auch noch eingebläut kriegen
00:29:15: können.
00:29:15: Ja und es macht halt direkt Gefühle!
00:29:17: Das sind wir bei unserem nächsten Termin und das ist dann auch so, also Gedanken machen auch Gefühlen.
00:29:23: und was Sinngefühl ist eigentlich Bio-Physik,
00:29:26: ne?!
00:29:29: Ausschüttungen, das Nervensystem reagiert drauf.
00:29:35: Also ich erlebe auch oft dass Menschen in meinen Workshops dann sagen ja da muss ich mich doch ärgern und ich sage immer Nö es ist eine Entscheidungsgeschichte!
00:29:45: Ich sag wichtig ist halt als dir bewusst ist was du in deinem Körper damit auslösst und ich entscheide mir in der Zwischenzeit tatsächlich sehr bewusst.
00:29:55: Also natürlich habe ich auch kurz manchmal diese Reaktion und dann denke ich, lohnt sich nicht.
00:30:01: Wie gehe ich denn mit um so jetzt aber nicht?
00:30:04: Und wenn man das kann wird es wirklich leichter.
00:30:09: Ich kannst nur jedem empfehlen!
00:30:11: Ja also ich finde das ein ganz wichtiges Thema.
00:30:13: wir haben alle.
00:30:14: Alle jeder egal wie weit er schon in dem Thema gründet oder nicht.
00:30:18: Wir alle haben die Entscheidungsmöglichkeit Von außen kommen die Situationen um, wie bewerte ich sie?
00:30:26: Und auch sich alleine mal die Frage zu stellen ist meine Bewertung dieser Situation auch die richtige.
00:30:32: Vielleicht ist es ja sehr einseitig bewertet.
00:30:36: Vielleicht gibt's ja noch eine andere Bewertungen und ich glaube alleine dieses Video eben am Anfang hast du das Innerhalten und mal zu gucken, bewährte ich es überhaupt richtig?
00:30:46: Das ist wirklich eine extreme Erleichterung!
00:30:50: Wahnsinn!
00:30:50: Ja, und du kannst noch viel weitergehen.
00:30:52: Weil wir haben das... die meisten von uns haben das schon mal gehört oder gelesen.
00:30:58: Wir nehmen ja nicht die Wahrheit wahr.
00:31:00: Die Wahrheit gibt es nicht.
00:31:01: Wir nehmen jeder von uns mit seinen Filtern das wahr.
00:31:05: Wir wissen dass alle... Das ist irgendwo... hat das jedes Mal über den Weg gelaufen.
00:31:09: Und wenn man jetzt aber da mal wirklich auch wieder hinhört Was heißt denn das?
00:31:17: Wir reden praktisch ständig über eine Wahrheit, die es nicht gibt.
00:31:24: Ohne abzuklären... wie guckst du jetzt da drauf?
00:31:27: Wie kommst denn du jetzt zu der Einschätzung?
00:31:29: Also wir nehmen auch da wieder ein... wie soll ich sagen, eine gemeinsame Basis und eine Realität legen wir zugrunde, die gar nicht da ist.
00:31:40: Also dieses Abklären Und mal gucken, wo steht der andere?
00:31:45: Wie guckte er da drauf ist einfach so wichtig.
00:31:49: Auch sich das bewusst machen wie gucke ich darauf was beeinflusst mich denn?
00:31:55: und da besser hinzukommen.
00:31:57: also das ist ja in der Gesprächsrhetorik ganz wichtig.
00:32:01: dieses Klären, dieses Fragen-und-Klären eigentlich geht es erst einmal darum wenn man jemand auch nicht gut kennt.
00:32:10: Nee, das stimmt nicht!
00:32:11: Man sollte gerade wenn wir jemanden gut kennt auch immer wieder fragen und klären.
00:32:17: Und nichts
00:32:17: voraussetzen?
00:32:19: Genau, so ein Set von Dingen voraus und die dann auch in meinem Einenkopf sich abspielen aber gar nicht eigentlich zu stellen.
00:32:26: Und bitte jeder Mensch kann in jeder Sekunde neu reagieren anders sein Da braucht kein Silvester, um sich gute Vorsätze zu machen.
00:32:38: Ein neues Jahr!
00:32:40: Du kannst in jeder Sekunde, in jeder Minute wirklich entscheiden.
00:32:44: okay das habe ich bisher so gemacht.
00:32:46: jetzt mache es einfach mal anders und auch das ist super einfach mal bewusst.
00:32:52: aber wenn sich das am Anfang vielleicht nur gar nicht so gut anfühlt Ich mach's jetzt mal anders Und dann mal schauen was mache ich denn für Erfahrungen?
00:33:01: Weil ich sage es euch nämlich Gleich, wenn du mal was anderes machst.
00:33:05: Erlebst du auch andere Dinge und deine Umwelt reagiert da drauf?
00:33:10: Keiner braucht sich ausgeliefert fühlen im Außen in Situationen.
00:33:18: Wir dürfen anders in die Situation reingehen auf die Situation oder die Person zugehen Und dann mal schauen
00:33:24: Was passiert.
00:33:25: herrlich wir können
00:33:26: das sehr wohl gestalten und das finde ich so wichtig.
00:33:29: weißt dass Du mehr wieder In so Selbstwirksamkeit reinkommst und wir fühlen uns ja oft irgendwelchen Situationen ausgeliefert.
00:33:38: Und es ist ein doofes Gefühl, oder?
00:33:41: Ja.
00:33:41: Selbstwirksomkeit ist auch eines meiner absoluten Themen!
00:33:45: Wie kann ich wieder Selbstwirksamkeit... Erlangen oder das Gefühl wenigstens erlangt, dass ich was bewirken kann.
00:33:52: Weil das ändert ja alles im Leben.
00:33:53: Das ist ein Game-Changer!
00:33:55: Wenn ich wieder das Gefühl habe... Ich kann etwas bewirten und bin nicht anders geliefert.
00:34:00: Ist das eines der machtvollsten Gefühle überhaupt die wir haben?
00:34:03: Ja.
00:34:03: Und da sitzt du so, ah, es ist ganz schlimm und ich bin ja nur der kleine Abendwurme.
00:34:07: Ich kann ja nichts ändern.
00:34:09: Na ja dann... Was ein armes Gefühl, ne?
00:34:13: Ein schlimmes Gefühl.
00:34:16: Und dafür ist es halt notwendig, dass ich ein gewisses Bewusstsein, also sprich die Aufmerksamkeit drauf lenke.
00:34:23: Dass es mir bewusst wird und aus dem Verstand raus.
00:34:26: allerdings wirst nicht verändern und dafür machen wir ja unseren zweiten Termin weil da geht's dann ganz stark eben um die Gefühle und wenn du weißt wie du das Für dich besser steuern kannst ich da in den Zustand.
00:34:43: Das hat übrigens auch was mit Gehirnwellen dann zu tun, weil du das Meditieren angesprochen hast.
00:34:49: Also ich habe auch immer gedacht, ich kann gar nicht so viel meditieren, dass mir das über einen ganzen Tag reicht.
00:34:54: und wenn du... Ich nenne das jetzt so Bewusstseinsinseln.
00:34:59: Wenn du weisch auf was es ankommt Reichen drei Minuten über ein Tag verteilt?
00:35:03: Immer mal wieder Und dann hast du diesen Kurzzustand und je mehr das Gehirn in diesem Zustand ist, desto mehr kann es anders reagieren.
00:35:14: Weil wenn Du Gedanken hast ja?
00:35:17: Dann sind es praktisch bestimmte Synapsen im Gehirnen die sich gebildet haben.
00:35:22: wie ich reagiere immer so wenn.
00:35:24: Ja!
00:35:25: Und dann nimmst Du auch nur dieses Gehirnarreal Wenn Du jetzt mal da raus gehst Bereich einfach Wort, dann kannst du das ganze Gehirn wieder verwenden und ganz anders reagieren.
00:35:40: Wenn Du auf die Autobahn abgebogen bist ist es wieder Domino-Effekt.
00:35:45: Dann kommst da nicht aus!
00:35:49: Sehr cool.
00:35:50: Ja, mir war das direkt klar, dass wir das trennen müsste zwei Termine brauchen weil es ist so komplex und gerade die Emotions-Ebene, die ist tatsächlich glaube ich fast noch wichtiger Weil wir auch ganz viele Menschen immer weniger den Kontakt zu eigenen Emotionen haben, wo sich die Emotion auch so ausgeliefert fühlen oder auch gerade Männer betrifft.
00:36:13: also wieder ein Zeichen dafür Freitagstor und auch dann der Podcast, der YouTube-Kanal.
00:36:19: Das sind Themen... Ich habe immer Frauen als Gesprächspartnerinnen!
00:36:23: Aber die Themen gehen ja nicht nur Frauen an.
00:36:26: Ja, definitiv.
00:36:27: Bei Männern
00:36:28: genauso.
00:36:28: Und ich glaube gerade Männer, die trifft es jetzt in den nächsten Tagen übrigens.
00:36:33: Es ist am Anfang, ich glaub, der vierte September kann das sein?
00:36:36: Könnte hinkommen, hm?
00:36:39: Da geht's dann darum wie ... die nie gelernt haben, die haben es gar nicht fair.
00:36:46: Die haben es nie gelernt.
00:36:48: Kontakt zu den eigenen Emotionen zu haben?
00:36:50: Wie gehe ich denn da eigentlich mit mir um und wie hänge ich das dann?
00:36:55: Und wie rede ich denn dann eigentlich mit dir, um das auch wieder zulassen oder überhaupt zum ersten Mal zulassen zu könnten?
00:37:02: Find' ich mega spannend!
00:37:04: Ja wobei... Ich hab's vorher schon gedacht, wenn wir über Frauen und über Männer reden ist im Prinzip genau dieses Bild, dass du da bist.
00:37:12: Dass wir haben, das uns wieder in so Richtung bringt.
00:37:16: Wir sind alle Menschen und aber der größte Treiber sind natürlich die Gefühle.
00:37:22: Und das wie gesagt ist Bio Physik.
00:37:25: Das sind Vorgänge im Körper und deswegen ist es so mächtig.
00:37:29: Deswegen können wir auch über den Verstand nichts verändern weil die Bio Chemie muss gesteuert werden.
00:37:36: Wenn du voller Stresshormone bist, kannst du dir Zehntausendmal einreden.
00:37:41: Du wirst ganz ruhig!
00:37:43: Du bist es nicht.
00:37:47: Es geht mir auch gar nicht um diese Trennung Männer und Frauen.
00:37:49: Es gibt mir darum dass Männer dieses Thema sofort erstmal abgab legen sagen interessiert mich nicht der Frauen dafür erst mal offener sind und das würde ich tatsächlich gerne.
00:37:58: Ich würde mich freuen wenn genau dieses Thema Auch von Männern gehört und gesehen wird.
00:38:05: Im letzten Tag sind wir dabei, weil ich glaube dass es gerade auch dann dieses ach nee das ist ja Weiberkram und er wird weggeschoben.
00:38:11: Nein, nein, nein!
00:38:13: Das ist zwar in uns drin so sind wir irgendwie sozialisiert aber das ist nicht so dass es richtig ist oder dass es das Ende sein müsste, dass es so bleibt
00:38:22: Ja, auch im Business-Bereich.
00:38:24: Vor allem weil viel mit Gefühlen wird zur Gefühlstusselei assoziiert und darum geht es überhaupt nicht.
00:38:32: Also Gefühle kann man sehr konstruktiv einsetzen auch.
00:38:36: Es ist ja viel besser wenn ich zuversichtlich in eine Geschichte rangehe wie wenn ich schon vorher denke oh ich kann das nicht und auch das ist nicht dem Zufall überlassen.
00:38:47: Perfekt.
00:38:48: Wir sind jetzt immer schon weit über die halbe Stunde, aber wir haben auch eine Verzögerung, die war da irgendwie... Na ja, dafür haben wir jetzt ein bisschen länger gemacht.
00:38:59: Ich hoffe, dass
00:39:00: das dann klappt.
00:39:02: Zügiger ohne technische... Man macht das schon Ewigkeiten und irgendwann gibt es einen Punkt wo du denkst Warum ist das jetzt so?
00:39:11: Aber man lebt und lernt.
00:39:13: Das möchte ich auch noch mal ganz deutlich betonen.
00:39:17: Es gibt irgendwie eine Software, die kannst du auch über LinkedIn laufen lassen Ich weiß gar nicht.
00:39:20: Slopometer Die dann sagt Ist das Ganze irgendwie KI oder nicht KI?
00:39:25: Und selbst meine Live-Formate sind immer nur auf dem Wert von frischend menschlich, aber auch nur von frischen Menschen.
00:39:34: Und ich liebe dieses Live-Vormat Weil wenn ich jetzt hier vom Stuhl kippe, wenn man meine Lampe umkippt oder irgendwas dann sind alle live dabei.
00:39:46: Was wir hier machen ist klar nachher gibt es eine Aufzeichnung.
00:39:49: logisch, wir müssen uns da konservieren.
00:39:50: aber was wir hier live machen ist tatsächlich live mit allen Verhasstplanen.
00:39:56: oder wenn ich einen Hustenanfall habe oder wenn mir irgendetwas passiert bei einer Katze auf den Tisch springt oder mein Hund irgendwie bellt dann ist das eben live.
00:40:05: Das haben wir
00:40:07: jetzt bewiesen!
00:40:08: Es ist dann eben nichts, dass man sagt, es passieren immer wieder Dinge und bei mir habe ich gemerkt über all diese Zeit.
00:40:15: Ich werde immer entspannter, wenn was Öl, dann ist es jetzt halt so.
00:40:19: Wenn's in der Tür klingelt oder mit O-Mails an einer Datenscheibe irgendwie klopft, ja dann wäre das eben so!
00:40:26: Also ich bin immer ruhiger, sagen wir so.
00:40:30: Ich mach' das nicht mehr nervös und das ist natürlich auch eine tolle Sache.
00:40:33: Und gerade deswegen liebe ich Liveformate.
00:40:36: Dann ist das eben, was passiert?
00:40:37: Passiert und so muss das sein.
00:40:40: Genau, so
00:40:40: ist es.
00:40:41: Ich freue mich ganz, ganz, auf den vierzehn Tagen.
00:40:45: Und dann wird das wieder noch mal tiefer reingehen und ich glaube auch mega, mega spannend!
00:40:51: Ja, das denke ich doch auch.
00:40:53: Und ich danke dir für das lebendige Gespräch.
00:40:55: Ihr habt es sehr genossen.
00:40:56: Vielen Dank und euch ein schönes Wochenende!
00:41:03: Das war Just Be Unlimited zwischen Tabu Bruch & Tachelis.
00:41:08: Wenn ihr diese Folge gefallen hat, dann abonniere den Kanal und lasse uns einen Like da und hör gerne auch die vorhergehenden und zukünftigen Folgen.
Neuer Kommentar