Pflege verändert alles! Auch dich!
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00:00:01: Zwischen Tabu-Bruch und Tachelis, just be a limited.
00:00:05: Der Podcast & YouTube Kanal nicht nur für Frauen aber immer von Frauen!
00:00:12: Denn ich lade mir immer Expertinnen zu ihrem Thema
00:00:15: ein
00:00:15: die für schnell umsetzbare und auch wirksame Impulse sorgen.
00:00:20: also unbedingt reinhören.
00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu dem Live-Format Just Be Unlimited zwischen Tabu-Buch und Tarelis.
00:00:30: Und wer es jetzt live nicht schafft, natürlich gibt's wieder eine Aufzeichnung sowohl als YouTube Video als auch als Podcast!
00:00:38: Wir haben hier in diesem Format – ich lade mir ausschließlich immer eine Gesprächspartnerin ein – einer Expertin auf ihrem Gebiet.
00:00:45: Wir haben ganz unterschiedliche Themen.
00:00:47: Wichtig ist, die Themen sind
00:00:49: nicht nur
00:00:50: für Frauen sondern ganz oft genauso auch für Männer.
00:00:55: Heute ist es ein recht brisantes Thema.
00:01:00: wir reden über pflegende Angehörige und meine Gesprächspartnerin ist Stefanie Nendwig und sie ist da auch wirklich, wir beide, wir erleben das nämlich auch.
00:01:12: Wir sind beide Experten auf diesem Gebiet.
00:01:15: Hallo Stefanie, grüß dich!
00:01:17: Hallo ja mein Name ist Steffi Nendfisch und ich freue mich heute über das Thema Pflege verändert alles auch dich zu sprechen?
00:01:26: Ja, wir beiden glaube ich haben unsere Mütter die wir betreuen.
00:01:31: Ich glaube, wir müssen über dieses Thema viel mehr reden.
00:01:35: Weil es trifft ja viel mehr Menschen als wir glauben und Fakt ist ihr Lieben ich bin der geworden stärkste Jahrgang ever den Deutschland hatte Und ich fliege jetzt meine Mutter.
00:01:50: Wer wird denn mich fehlen?
00:01:52: Ich glaube wir müssen das Thema mehr in die Sichtbarkeit holen und uns auch trauen Mehr Wort zu reden, weil es ist ein bisschen in so einer Tabu-Ecke.
00:02:03: Wie erlebst du das?
00:02:04: Ja, total!
00:02:05: Also ich höre selten wirklich Familien die sagen wie's ihnen wirklich geht.
00:02:11: also es geht ja immer dann auch nur um die Kranke Es geht nie um den Pflegenden.
00:02:17: Ich habe noch nie die Frage in meiner Richtung gehört wie gehts denn eigentlich dir?
00:02:22: und dabei denke ich trage ich ja mit unter Die komplette Verantwortung, also vermeintlich die komplette.
00:02:31: Ja.
00:02:33: Also erlebe ich auch.
00:02:34: alle halben Jahre kommt dann der Social-Dienst und kontrolliert dann quasi die Lebensumstände meiner Mutter.
00:02:41: Meine Mutter sitzt da und lächelt lieb oder zählt irgendwas weil sie ist körperlich noch fit aber halt hochgradig dement.
00:02:47: Und Fakt ist jetzt kann ich ja auch nicht vor diesem ... Oder von meiner Mutter mit dem Pflegedienst oft reden und sagen, das geht gar nicht mehr.
00:03:00: Das geht dann auch nicht.
00:03:02: mit mir redet keiner.
00:03:03: Ich habe mich noch nie einer gefragt was stellen Sie eigentlich?
00:03:06: Was ist eigentlich Ihre Leistung die sie da erbringen?
00:03:09: Und das ist tatsächlich glaube ich ein Thema was ganz bitter is ja.
00:03:16: Ja Es ist ja nicht nur, was leiste ich oder was tue
00:03:21: ich.
00:03:22: Es ist auch viel mehr ... Was fühle ich?
00:03:26: Und wie sehr hat sich mein Leben verändert ab diesem Moment?
00:03:31: und habe ich die Entscheidung wirklich bewusst getroffen?
00:03:34: Oder bin ich von heute auf morgen einfach in diese Rolle verfallen?
00:03:38: Und es ist jetzt einfach ein Normal geworden.
00:03:41: Dabei müsste das immer wieder neu entschieden werden.
00:03:45: Ja, das ist gerade das Thema.
00:03:47: Und es trifft dann ja auch leider ganz immer die Töchter, wenn's um die Eltern geht oder sogar um die Schwier-Eltern geht.
00:03:53: Es trifft meistens die Tüchter.
00:03:56: Es gibt keine Töchter und sie sind so weit weg dass das irgendwie nicht geht.
00:04:00: Dann bleibt es irgendwie an einem Sohn hängen.
00:04:03: aber da wirds dann auch sehr schnell Lösungen, dann wird ein Heim gesucht.
00:04:07: Ich weiß nur über meiner Mutter in dem Heim, da könnte ich ihr auch direkt eine Spritze geben.
00:04:11: Das wäre dann gnadenvoller weil die würde sich dann nie mehr einlegen.
00:04:16: Es funktioniert nicht.
00:04:18: Also sie ist noch, sie lebt noch allein aber halt immer wieder mit Betreuung und es ist natürlich etwas was dein Leben nachhaltig beeinflusst.
00:04:29: mal eben drei Wochen oder vierzehn Tage Urlaub machen oder sechs Wochen Urlaub im Jahr haben habe ich seit Jahren nicht mehr gehabt.
00:04:36: das so lange kannst du dann die Betreuungen gar nicht aufrechterhalten.
00:04:41: Sie weggeben sagen kommen Geht dann auch nicht.
00:04:44: und es bringt auch kein Pflegedienst was, der mal eben morgens kommt und ihr irgendwie aus dem Bett geht.
00:04:50: Das kann sie alles alleine, ne?
00:04:52: Die braucht Betreuung im Sinne von Beschäftigung!
00:04:54: Und das kannst du gar nicht stemmen,
00:04:56: ne?!
00:04:57: Ja,
00:04:58: das... Tönt.
00:04:59: Allerdings begleite ich ja auch genau da und sage, mir ist das genauso ergangen, dass ich mir auf einmal nichts mehr erlaubt habe und sogar die Beziehung hinterfragt habe.
00:05:10: Für mich war klar, ich pflege meine Mama und mein Mann muss damit gehen und wenn er nicht damit geht dann ist er weg.
00:05:17: so Das war das erste was ich aus dieser Drucksituation gesagt habe aber gar nicht so gemeint habe.
00:05:24: Und als ich später dann so viele Pflegenen diesen Weg kennengelernt habe, habe ich einfach gedacht es kann doch nicht sein dass wir alle unser Leben aufgeben da muss es doch was anderes geben und deshalb hab' ich mich ja genau darauf spezialisiert.
00:05:40: Und ich fahre unter anderem jetzt auch manchmal für drei Wochen in Urlaub ne?
00:05:45: Ich habe einfach geguckt wie kann man's möglich machen Wie kann man diese Pflege stabilisieren so das ich mein Leben nicht komplett auf den Kopf stelle?
00:05:55: Ja,
00:05:56: prima.
00:05:56: Und genau deswegen reden wir was?
00:05:58: Was würdest du Menschen, egal ob man oder Frau und es auch egal wie alt wenn die Angehörige auf einmal ist ja ganz oft Man will das ja nicht wahrhaben.
00:06:07: Man macht einen Plan sogar nicht in fünf Jahren.
00:06:09: Wenn er dann soweit isst Dann kümmere ich mich dann so und so da rum.
00:06:12: Da machen wir so und zu Das ist ja... man hat das hier immer ausgeblendet
00:06:16: und Mama und Papa sind immer zurück
00:06:18: Und auf einmal ist die Weihnachten immer unglaublich plötzlich.
00:06:21: Wir wissen, dass die Eltern älter werden oder die Tante da wäre auch immer aber meistens sind es ja die Eltern.
00:06:27: Aber natürlich will man das Thema nicht wahrhaben!
00:06:29: Aber jetzt ist es passiert.
00:06:31: wie gehst du denn damit Leuten?
00:06:33: Oder wie hilfst du den Leuten die dann sagen oh Gott und jetzt ist mein Leben vorbei was können sie denn tun?
00:06:41: Naja, erst mal bereit sein Hilfe annehmen zu wollen.
00:06:45: Also ich lerne auf diesem Weg ja ganz viele Menschen kennen die sich die ganze Zeit gar keine Hilfe erlaubt haben und denken das ist eine Schwäche Und wir dürfen diesen Glaubenssatz wirklich lösen.
00:06:59: Es ist keine Schwäche, es ist sogar eher eine Stärke sich Hilfe zu holen und das gemeinsam zu wuppern.
00:07:05: Es is so viel mehr möglich wenn man ein Gesprächspartner hat.
00:07:10: Da fängt's ja schon an.
00:07:12: oder jemand dem mal so seine Alltagsgeschichte erzählen und sagen heute bin ich im Stress.
00:07:19: Und dann kommen die auch manchmal von außen und sagen, guck mal du könntest das doch auch so lösen.
00:07:26: Das ist eher hilfreich als ein Schwächt.
00:07:33: Dann kriege ich ganz oft mit in meinen... Umfeld ist das zumindest, und so kannst du ja gleich auch mal mitteilen wie es bei dir so ist.
00:07:43: In meinem Umfeld hat sie gar nicht mitbekommen dass Sie in diese Rolle gerutscht sind und schon Monate Jahre verzichten.
00:07:53: Die haben das als normal erkannt und sehen gar keine Möglichkeit mehr daraus.
00:08:00: da sage ich dann immer Was hilft?
00:08:06: Wer schreibt, der bleibt.
00:08:07: Hatten wir schon das Thema also bei?
00:08:10: wer schreibt er bleibt ist halt.
00:08:13: schreibt doch einfach mal auf wo ihr schon jetzt verzichtet.
00:08:18: was dass?
00:08:18: sie können manchmal so kleine Dinge sein.
00:08:21: die Kleinigkeiten
00:08:21: sind es dir uns oft nicht.
00:08:23: das große erstellen wir komisch die großen Dinge stellen wir alle aber die konstanten Nicklichkeiten die summieren sich zu einem riesigen Bergaufwärm.
00:08:32: Ja, und manchmal geht das ... Ich esse jetzt nicht vernünftig.
00:08:36: Weil ich muss hier zu Mama ... Also bei mir ist es ja meine Mutter, ne?
00:08:41: Ich muss ja zu Mama oder ... Ach, das kann ich jetzt nicht machen, weil ich muss ja organisieren!
00:08:48: Und dabei kriegen wir das dann gar nicht mit, weil das so schleichend ist,
00:08:53: ne?!
00:08:53: Ja, ganz genau, ganz tricky.
00:08:55: Ja...und was ich immer sage is', Versucht jemanden zu finden, der euch hilft und begleitet unterstützt.
00:09:06: Also kann auch Freunde bekannt oder sonstiges Therapeut oder whatever.
00:09:11: Also finde deinen Weg darin!
00:09:15: Wie kann ich in meiner Kraft bleiben, wie kann ich gesund bleiben?
00:09:19: Weil du hast einen wichtigen Satz vorhin schon gesagt.
00:09:22: Was ist in der Zukunft wenn ich erkrankt bin?
00:09:25: kümmert sich dann überhaupt noch jemand um mich?
00:09:28: aber noch viel riskanter ist ja wenn ich jetzt
00:09:32: ausfahre
00:09:34: Was ist dann?
00:09:35: Dann ist ja nicht nur mein Leben am Struggeln, sondern auch das meiner Mutter.
00:09:40: Wenn ich
00:09:40: auf der ganzen Familie war, dann ist es ein Problem.
00:09:43: Da ist das Luchternser Prinzip was viele gerade viele Frauen... Wirklich, wirklich nicht gut hinkriegen.
00:09:52: Wer mal geflogen ist, der kennt diesen Satz!
00:09:54: Das ist tatsächlich der Standard-Satz in fast jeder Flug Airline im CASE Emergency in Notfall.
00:10:03: Kümmern Sie sich erst wenn die Gasmasken runterkommen, kümmern sie sich erst um Ihre Versorgung und kümmern sich dann um Menschen in Ihrem Umfeld Also auch andere Fremde, die ihrer Hilfe bedürfen.
00:10:16: Aber erst legst du dir selber die Gastmaske auf.
00:10:18: Weil es hilft den Kindern nicht wenn du versuchst drei schreiende Kinder irgendwie zu versorgen und dann bist du aber selber schon bewusst, weil du keinen Sauerstoff mehr hattest.
00:10:28: Es geht immer darum... Ich nenne das Luftkanzertprinzip immer erst muss ich gerade stehen!
00:10:34: Und ja, da hast Du das grade gesagt, die kruxes Jahr war alles oft so Einmal schleichen, aber dann auf einmal so vollständig.
00:10:45: Einmal ist es da und dann rutscht diese Rolle rein und gemerkt irgendwann gar nicht.
00:10:51: Was du eigentlich leistest.
00:10:53: Da sind wir Frauen auch Weltmeistern, ist doch gar nichts!
00:10:56: Also das was die alle leisten, die machen den gewohnten Job, kümmern sich um alles zu Hause und ihre Kinder da-da-dada um den Haus zu halten.
00:11:04: Und dass der Kühlschrank voll ist.
00:11:05: Der Mann degradiert sich selbst in Hilfskraft.
00:11:07: Ja ich helfe ja meiner
00:11:08: Frau aber ich weiß nicht was die Kinder da morgens in ihrer Brotos haben, was im Kühl schrank ist ne?
00:11:13: Also er degradiert dich ja selber als Hilfkraft weil er ja Er älter ja nicht.
00:11:18: Meistens sieht die Verantwortung, ich kenne nur wenige mal, die wirklich komplett verantwortung nehmen und die
00:11:24: alles
00:11:25: genau wie die frau auch organisieren könnten.
00:11:28: Es bleibt dann hängen und dann kommt...
00:11:30: ...organisieren es anders?
00:11:32: Ja aber sie delegieren dann mehr und dann hat sich das auch hängen.
00:11:36: Und die frauen macht's!
00:11:37: Dann hat sie das für die Kinder gemacht.
00:11:40: Wenn die Kinder aus dem Groben raus sind oder raus sind, dann kommen die Eltern Und das sind oft dann auch noch zwei Elternpaare, die dann irgendwo ziemlich gleichzeitig alt werden.
00:11:50: Man kriegt es wirklich so banal aber man kriegt das dann wirklich nicht mit!
00:11:55: Man ist in dieser Rolle und man funktioniert ja auch und wir Frauen lieben das hier auch zu funktionieren.
00:12:00: also das haben wir ja so ein Gebäude bekommen es klappt ja auch super.
00:12:05: und dann merken wir irgendwann wenns dann offens schon wirklich körperliche Ob psychische Aussätze gibt oder wirklich Punkte geben, wo sagt jetzt kann ich nicht mehr.
00:12:16: Dass wir was ändern müssen und dann kommt es natürlich für alle im Umfeld so unglaublich plötzlich.
00:12:22: Da hat ja keiner mit rechnen können.
00:12:24: Du hättest ja mal was sagen können!
00:12:26: Ja, und ich hab halt auch ... Ich hoffe, ich darf das so sagen.
00:12:31: Eine Schwiegerin.
00:12:33: Sie weiß jetzt nicht, dass sie von ihr reden.
00:12:34: Also eine Schwägerin, die selbst auch sagt, mir ist alles zu viel!
00:12:40: Ich brauch da eigentlich Hilfe von meinem Bruder, ne?
00:12:43: Weil sie pflegt auch.
00:12:45: Und hat auch die ganze Familie versorgt.
00:12:47: Und ich sehe auch immer Ihr Struggle,
00:12:49: ne?!
00:12:50: Natürlich is man irgendwann überfordert wirklich
00:12:57: unbewusst
00:12:57: Dinge, die man eigentlich sonst nicht tun würde.
00:13:02: Und leise im Kopf das ist ja das.
00:13:06: Da ist immer der kleine Kuckuck der Saat.
00:13:09: Hoffentlich ist da jetzt nichts passiert.
00:13:12: Hoffentlich ist alles gut.
00:13:13: Ich bin jetzt eine Woche raus, ich bin nämlich auch gerade nicht zu Hause und ich habe Gott sei Dank zwei älteren Damen, die sich als ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe kümmern.
00:13:23: Das ist ein Game-Changer aber du bist immer mit einem Ohr am Handy guckst, hoffst mehrmals an oder wirst angerufen, ne?
00:13:30: Oder nach.
00:13:31: wo bist du?
00:13:33: Ja, also es Du bist immer an einem Standby-Modus.
00:13:40: Das ist das Problem, glaube ich.
00:13:42: Es geht ja nicht um die Arbeit, es geht darum, dass du eigentlich nie sagen kannst, ich kann komplett loslassen!
00:13:48: Ja?
00:13:49: Das läuft alles.
00:13:50: wie auch immer wenn sie die Wohnung abfackelt, ja Pech gehabt.
00:13:53: Also du bist immer in einem Stand by-Modus.
00:13:57: Du musst immer gucken, ob jemand da ist ist dann die Nachbarin da, die eben auch sie mit betreut.
00:14:03: nur wenige Stunden in einer Woche.
00:14:06: Zwei mal zwei Stunden aber jetzt auch weiß wenn was ist kann meine Mutter war ja klingeln und dann kann sich der so wieder beruhigen.
00:14:14: Aber du musst das immer... Du hast immer ein waches Ohr und bist immer irgendwo.
00:14:18: das Handy ist immer an!
00:14:20: Das ist niemals aus Und es ist auch in der Regel, jetzt ist es lautlos.
00:14:24: Wenn ihr das gleich wieder anmacht, ist immer aufer empfangen und immer laut weil du weißt niemals passieren.
00:14:29: Das macht natürlich was mit
00:14:30: einem.
00:14:31: Das ist natürlich nicht so ohne.
00:14:35: Naja, da habe ich mittlerweile auch meine Prinzipien.
00:14:38: Also wir haben so Regeln.
00:14:41: Es sollte sich morgens und abends bei mir melden.
00:14:44: Und das ist immer ein Indiz.
00:14:47: Weiß ich, dass es ihr gut geht?
00:14:50: Bei dem Englisch ist das
00:14:51: so spannend.
00:14:52: Das kannst du jetzt hier mal sagen, ist weg.
00:14:54: Nicht böse gemacht, die hast du vergessen!
00:14:55: Also ich... Ja ja, es ist
00:14:57: bei den
00:14:58: Menschen... Also wirklich ist sie fit aber Es ist alles da rein, daraus in einer Sekunde.
00:15:03: Sie lebt im Krieg, das weiß sie noch, also in den thirty-six geboren.
00:15:08: Das weiß die was dann auch in den viertiger Jahren war.
00:15:11: und siebziger, achtziger, neunziger zu Hause, das ist alles raus.
00:15:15: Also das ist von der ganzen Regeln kann ich gar nicht.
00:15:18: Ich muss die Regeln für mich aufstellen, damit ich da mit leben kann.
00:15:24: Wichtig ist, wir müssen darüber reden... Das ist nämlich ein Thema.
00:15:29: Wo gibt es denn eigentlich Hilfe?
00:15:30: Wo könnten sich dann auch Betroffene hinwenden?
00:15:35: Für mich war das zum Beispiel einen echten Game-Changer, weil da hab' ich doch mal gar nicht nachgedacht.
00:15:40: Ich habe gewusst, wenn ich jetzt direkt ins Heim abschiebe, überlebt sie nicht lange.
00:15:45: So, also kann man jetzt sagen, ist mir noch scheißegal.
00:15:48: Aber das kann ich halt nicht, ne?
00:15:50: Der würde sie nicht mal ihr Klo finden oder sich zurechtfinden.
00:15:53: Die wird nie den Speisesaal finden und kriegt die nicht mehr hin so.
00:15:57: Aber was mir gar nicht so bewusst war ... Das müsste man viel öfter darüber reden!
00:16:03: Weil sie braucht keine Fliege, muss nicht gefüttert werden.
00:16:07: Alle Dinge, die sie seit achtzig Jahren macht, macht sie auch heute noch.
00:16:11: Sie wäscht ihre Wäsche Sie sieht immer sauber aus.
00:16:14: Es war so, das sagt sie seit Jahrzehnten.
00:16:16: Das funktioniert wie beim adressierten Maus.
00:16:18: Sie kocht ihr Essen?
00:16:20: Das hat sie immer gemacht und die immer das Gleiche klar.
00:16:23: aber sie weiß... Da kriegt sie hin!
00:16:26: Aber sie braucht im Runde für ihren Geist eine Ansprache Gespräche.
00:16:31: Die braucht dass man zusammen mal puzzelt, mal spazieren geht, mal Dinge macht.
00:16:36: Und es gibt glaube ich so viel.
00:16:38: wir reden von Alters Einsamkeit Es gibt so viele Rentner mit Ende-Sechzig, Anfang-Siebzig.
00:16:46: Meine Beine sind jetzt auch in dem Alter, ne?
00:16:48: Die ist jetzt Sitzig, der wird Sitziger an und das ist auch Mitte-Sächsig!
00:16:51: Also die sagen dann, komm ich verdiene mir da, das sind glaub ich acht Euro die Stunde, es ist ein lächerlicher Betrag also... Das ist eigentlich ein Scherz,
00:16:59: ne?!
00:17:00: Aber die sagen hey, ich hab' eigentlich nichts zu tun und den beiden geht's so, die genießendes.
00:17:06: Und dann lachen die und erzählen
00:17:08: sich irgendwas.
00:17:09: Da geht es gar nicht um irgendwelche Inhalte, sondern einfach das Leben sich schön machen gemeinsam.
00:17:16: Wir essen die Kuchen, wir backen den Kuchen.
00:17:18: Guck mal wie schön!
00:17:20: Das ist doch auch für diese Alterseinsamkeit.
00:17:23: Warum wird das nicht mehr wirklich gefördert oder publik gemacht?
00:17:30: Warum gibt's denn da eigentlich... Ich weiß es gar nie.
00:17:33: Gibt es da denn nicht irgendwelchen zentrale Stellen, die sagen Hier
00:17:37: sind Rentnerinnen
00:17:38: oder auch Rentner, die haben eigentlich Zeit und die haben ein bisschen lange Weile und sind ein bisschen einsam.
00:17:43: Und die würdet ihr im Ortsteil gerne eine andere Rentner irgendwie mal zwei, drei vier Stunden in der Woche immer ne Stunde am Stück oder zwei betüdeln?
00:17:53: Und das war noch steuerfrei!
00:17:56: Du hast ja einen bestimmten Freibetrag.
00:17:57: also die beiden sind unter ihrem Höchstbetrag.
00:18:00: Die kriegen aus dem Geld noch steuervrei.
00:18:01: Also es heißt, sie verdienen sich damit ihre Rente.
00:18:03: ein bisschen mehr ist lächerlich.
00:18:06: aber Warum wird da, es gibt solche Stellen?
00:18:09: Gibt's da so was?
00:18:10: Weißt du das?
00:18:11: Also es gibt natürlich Stellen.
00:18:15: Ich hab ja die Pflegeberatung, die zweimal im Jahr kommt.
00:18:18: Die bringt auch immer ein Heftchen mit.
00:18:20: Hätte ich das gewusst?
00:18:21: Hätt ich das mal noch mal gezeigt... Also in diesem Heftchien stehen auch Institutionen gibt es sogar online.
00:18:28: können wir's wirklich mit hochladen.
00:18:30: Institutiones wo drin steht jetzt natürlich hier in dem Umkreis welche Stellen zur Verfügung stehen würden?
00:18:38: zum Beispiel kann man sich ja auch eine Caritas wenden.
00:18:41: oder an Wie heißt die andere Stelle?
00:18:44: Ich kenne jetzt nur Caritas.
00:18:49: Aber der Wohlfahrt gibt es einiges, was da an Möglichkeiten ist.
00:18:53: Wir haben auch einen Liegestützpunkt.
00:18:55: Die konnten mir dann ganz viele Fliegefirmen nennen.
00:19:00: Dann war ich aber in einem kleinen Ort wo es heißt bis zu dem Ort drei Kilometer weg.
00:19:04: Da fahren wir noch weiter nicht.
00:19:06: Der ganze Ort, die durchsagen, ist flächendeckend.
00:19:09: Der war gar nicht groß auf dem Plan.
00:19:12: Und wenn du dann anrufst, dann sagen wir haben keine Kapazitäten.
00:19:16: Weil das sind alles wieder Unternehmen und die sind alle durch.
00:19:19: Die sind alle am Limit.
00:19:21: Aber ich habe nichts irgendwo gefunden wo sich wirklich irgendwelche Rentner eintragen können und
00:19:31: sagen
00:19:31: ja ich hab Kapazität, ich würde gerne was tun.
00:19:33: so oft dieser ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe Ebene Dann geht er mal hin und guck mal, dann reden wir mal.
00:19:41: Das ist alles ganz easy!
00:19:43: Das hat mir wirklich gefehlt.
00:19:44: es gibt Pflege also wirklich aber meine Mutter braucht keine körperliche Pflege.
00:19:49: die Tabletten mache ich ja fertig einmal die Woche in ihrem Spender Und da muss kein... Ich sehe die bei mir im Dorf weil wir echt überaltert sind.
00:19:57: Da kommen die mit Affenzabelt ihren Kleinswagen an Rennen heraus rein.
00:20:02: das sind so acht bis zwölf Minuten.
00:20:05: das ist doch keine Pflege.
00:20:06: Entschuldige bitte
00:20:07: Ja, ist ja auch nicht.
00:20:08: Also deshalb pflege ich meine Mutter selbst weil ich gesagt habe dieses bisschen Würde lasse ich ihr auch noch.
00:20:18: Wir gehen da mit Spaß dran also wir machen kein Tabu-Thema draus.
00:20:23: auf der Straße sprechen mich Menschen an und sagen wir reden sie mit ihrer Mutter und dann sage ich als wäre Sie ein normaler Mensch.
00:20:34: Sie kann das, ich weiß das und dann darf sie das auch selbst machen.
00:20:38: Also da motiviere ich sie!
00:20:41: Und ja, aber das geht doch nicht... Sie müssen ihr doch alles
00:20:44: abnehmen und ich denke...
00:20:46: Nein!
00:20:46: Das
00:20:47: ist ja genau.. Das ist auch ein Punkt wo wir über Pflege reden, ich glaube es ist der größte... Ich habe keine Lösung dafür, aber ist der grösste Punkt den wir haben dass Leuten im Heim Alles, alles, alles abgenommen wird.
00:21:01: Und wir reden über eine Generation... Das sind ja zum Teil Kriegs- oder vielleicht auch jetzt kurz Nahkriegskinder direkt nach dem Regen.
00:21:08: Die sind in bitterer Armut mit Fluch und allem.
00:21:10: Also das war ja in den zirziger Jahren, überleg mal wie das in Deutschland aussahne?
00:21:17: Ich habe es von Verwandten jetzt auch schon alle viele Jahre, Jahrzehnte tot, die dann sagten Mensch Wenn ich doch nur noch mal Kartoffeln schälen könnte, wenn ich doch hier was tun könnte und dann wird mir den alten Leuten Wollfäden auf Pappe geklebt.
00:21:31: Und dann sagen die, was soll das?
00:21:32: Dann habe ich mein Lebenlack nicht gemacht!
00:21:35: Ich würde gerne irgendwas Sinnvolles... Also was soll ich hier wie ein Kindergartenkind Wollfedern auf Pappekleben?
00:21:41: Das fängt damit fangen wir nichts an.
00:21:44: Es ist so, meine Mutter war jetzt kurz in der Kurzzeitpflege.
00:21:49: Weil sie im Beckenbruch hatte und da war das wirklich ... Dann sagt sie, Steffi ich verblöde hier!
00:21:56: Die machen mit mir unsinnige Sachen zu Hause wenn ich bei dir bin oder wenn du bei mir bist Du zeigst mir wenigstens Dinge die ich im Alltag vereinfachen kann Und die spielen mit mir Bingo.
00:22:11: Es ist schon mal schön, dass Sie mit der Spiegel nahmen.
00:22:15: Bist du noch eine Gehirnleistung?
00:22:17: Mit Zahlen gucken wir ja kennen.
00:22:18: Für den Demenz kann ganz aufregend sein.
00:22:23: Bei mir würde das auch dastehen... Ich weiß, man kann jetzt den alten Menschen im Endeffekt in die Messer an die Hand gehen.
00:22:32: Aber ein Sparschäler ist nicht so gefährlich.
00:22:34: Die dürfen nichts tun!
00:22:37: Das ist ein ganz großes Thema, wo wir uns an den alten Menschen versündigen.
00:22:43: Ich glaube, wir müssen uns mit dem Thema mehr auseinandersetzen.
00:22:47: Weil ich lebe nun mal im Osten seit immer in elf Jahren und ich fühle mich hier auch wohl – das ist alles gut!
00:22:54: Aber tatsächlich war ich letztes Jahr im Krankenhaus mit einer schweren Knie-OP.
00:22:59: Großteil Pflege und Ärzte sind Menschen mit Negationshintergrund.
00:23:04: Wir haben hier aber nur einen Anteil von etwa, also unter zehn oder neun Prozent Ausländeranteil.
00:23:09: Sowohl in Lachsen-Anhalt als auch im Magdeburg-Vorpommern.
00:23:12: und ich frage mich ernsthaft wenn wir alles dafür tun?
00:23:18: In Zukunft diese Menschen bis die Startbahn blüht, dann frage ich mich wer wird denn irgendwann mal die jetzt sechzigjährigen, die jetzt noch groß sagen früher war das besser Wer würde denn die Mal pflegen?
00:23:32: Also ich bin dann wirklich ganz drastisch und fragt dann auch immer gerade diese Menschen, ob sie sich denn schon wenn sie noch Eltern haben.
00:23:42: Und wenn nicht, ob Sie sich selber schon mal Gedanken über ihr sozial vertritttes Frühjahr-Plegen gemacht haben?
00:23:47: Ob Sie lieber eine Spritzeuerliebe auf der Wette haben möchten!
00:23:49: Was ist Ihnen denn
00:23:49: lieber?!
00:23:50: Weil wir reden hier über ein Thema wo wir jetzt schon am Limit sind... ...und die geburten starken Jahrgänge.
00:23:57: Leute sind auch nicht bei dem Ansatz da Die sind nämlich eigentlich noch im Berufsleben.
00:24:02: Ich bin ja eigentlich noch nicht mal in Rente, also noch nicht mit.
00:24:05: Eigentlich bin ich so in der female paar Jahre heißt die jahre jetzt wirklich geburten stark waren.
00:24:13: Die kommen noch und wenn wir uns da nicht Gedanken machen wie das aussehen soll in Zukunft wird das schwierig glaube ich ne?
00:24:23: Also Weiß nicht, wie das dann gehen soll.
00:24:25: Ich werde über nach Kleinland auswandern und mir für ein anderes Geld eine Familie suchen, die mich betülelt und mich versorgen.
00:24:33: Weil es wird hier in Deutschland, glaube ich, nie mehr gehen?
00:24:37: Ja!
00:24:37: Und ich sage auch immer zu Mama, ich hatte nie den Kinderwunsch.
00:24:42: Hatte ich wirklich nie, aber seitlich pflege sag' ich... ...und habe ich mir schon manchmal gedacht, wie soll das
00:24:50: aussehen?!
00:24:50: Ich habe nicht so ne Tochter!
00:24:54: die das stabil hält
00:24:57: und
00:24:58: die kämpft für meine Bedürfnisse.
00:25:01: Ich mache das ja wirklich, wie viele Institutionen sie jetzt mit ihrem schweren Schlaganfall schon in einem Pflegeheim schicken wollten?
00:25:09: Und wie oft ich dann immer dagegen sein ... durfte und zu sagen, nein meine Mutter möchte was anderes sehen.
00:25:17: Das ist ihre Entscheidung es ist ihr Leben.
00:25:20: wir müssen es akzeptieren, dass wir im MrR geguckt werden.
00:25:23: wie können wir das stabilisieren?
00:25:25: Wie können wir sichern was für möglich keinen braucht und so weiter und sofort und nicht einfach über den Menschen hinweg Rationalisieren und dann noch aufgrund des Geldes.
00:25:40: Das finde ich ja noch am affixen.
00:25:43: Schierig!
00:25:44: Ich glaube, wir haben es ganz am Anfang gesagt, was man als Impult aber nur mitgeben kann... Wir müssen sich alleine stemmen.
00:25:52: Ich habe tatsächlich bei mir eben auch seit der Pflegestützpunkt diesen Gut bitte nicht missverstehen.
00:26:00: Aber die haben jetzt konkret zwar ganz viele Adressen geliefert, aber das war nicht das was ich gebraucht habe.
00:26:06: Und ich glaube dass was für mich ein Gamechanger war es gibt ja keine Zufälle.
00:26:12: Mir hat eine Freundin erzählt die Nachbarn haben jetzt einen neuen Partner und der meint jetzt die Kinder könnten ja putzen und sie bräuchten ihre Putzraue nicht mehr.
00:26:23: Die war damals aber auch schon Mitte sechzig.
00:26:25: Dann hab' ich gefragt also meine Freunde sagen du kennst die ne?
00:26:29: Sag mal was wäre denn wenn die anstelle körperlich schwer?
00:26:32: Also, im Haushalt putzen wird die nicht auch meine Mutter eventuell.
00:26:39: Da hat sie eigentlich leicht geschaffen und so bin ich dazu gekommen und man glaubt es jetzt nicht.
00:26:46: Auch ihre Nachbrennen meiner Mutter.
00:26:47: genau so gesagt zwei mal zwei Stunden ist super!
00:26:50: Ich habe mir ein paar Euro mehr.
00:26:53: Wir sind Tür an Tür, ich habe einen Job der mich keinerlei Wege, keinerlei Zeit kostet und der mir auch noch Spaß macht weil die mögen sie auch alle.
00:27:01: Die mögen sich wirklich gerne!
00:27:03: Und das war für mich ein Game-Shain einfach auch mal ganz gezielt zu fragen.
00:27:09: Wenn ich eine alte Nachbarin habe, die alleine ist wo ich weiß da kommt keiner, da ist kein Mann mehr da, die auch mal fragt.
00:27:19: Würdest du dir das zutrauen?
00:27:20: Hast du da
00:27:21: Spaß?".
00:27:22: Ja, das will man doch mal nachdenken.
00:27:23: Und die kannten sich ja jetzt schon und sagst du, warum eigentlich nicht?
00:27:27: Also ich glaube wir dürfen... Das ist auch dieses um Hilfe bitten!
00:27:31: Ich glaube wir durften auch mal ganz gezielt fragen, würdest du das machen?
00:27:36: Würdest Du das
00:27:37: tun?
00:27:38: Und es gibt dann
00:27:38: auch...
00:27:40: Das kann man aber glaube ich im Pflegestützungen rauskriegen.
00:27:42: Es gibt für diese ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe stimmte Regularien.
00:27:46: Da gibt's also Info Also online Kurse, die man auch dann gemacht haben sollte.
00:27:55: Kostet nix und man sollte halt schon mal doch am Computer sitzen können weil alle online sind.
00:28:00: also das sollte derjenige noch können.
00:28:02: aber ich glaub dass war für mich ein game changer nicht in ein heim zu geben, sondern zu sagen wer kann denn zu meiner mutter nach hause kommen und mit ihr spazieren die puzzlen von mir aus fernseh gucken oder was auch immer hand um das basteln oder kochen kuchen backen rotbacken war es auch immer?
00:28:19: ja das ist wirklich.
00:28:22: ich glaube damit tun wir gerade jetzt bei dem mens den Leuten am allermeisten gut.
00:28:26: oder wenn jemand eben sagt, ich habe einen Rollator.
00:28:29: Ich kann gar nicht mehr laufen.
00:28:30: Ja vielleicht mal mit einem Rollstuhl spazieren fahren oder mit dem Rollator ganz langsam rausgehen, dass die nicht verlernen zu laufen weil in der Wohnung bleiben ist dann auch nicht riesig.
00:28:43: Es ist jetzt keine... Also ich rede nicht von der abkörperlich schweren Pflegetätigkeit.
00:28:47: Das ist was ganz anderes.
00:28:48: Ich rede von einer Unterhaltung, von der Begleitung und da dürfen wir Solange das noch geht, viel mehr in der Gesellschaft uns irgendwie unterstützen.
00:29:01: Weil ich glaube wir werden uns da andere Wege überlegen bis man wieder sagt du bist jetzt nochmal jünger und ich bin ja schon zweiundsechzig wie das in Zukunft aussehen wird.
00:29:10: Leute das wirkt nicht einfach!
00:29:12: Ja?
00:29:12: Und wenn ich mir die ganze politische Langschaft ansehe oder die anstehende Wahl dann frage ich mich wie das weitergeht.
00:29:19: Das ist wirklich ein Thema Was glaube ich ganz viel nicht auf dem Schirm haben, wenn sie nicht in dieser Situation pflege oder ich bin pflegende Angehörige da
00:29:32: schon drinstecken.
00:29:33: Also lange die Mutter noch mit an der Art und Siebzig noch funktioniert ist alles gut aber wehe irgendwann
00:29:39: ...
00:29:40: dann achts auch immer das große Weg klar.
00:29:44: Ja und man müsste ja auch das enttabuisieren um mit der Person, also ich spreche sogar jetzt schon mit meinem Mann darüber.
00:29:53: Also wir sind nicht vererratet, ich sage immer nur
00:29:55: mein Mann,
00:29:57: weil er mein Lebensmann ist.
00:30:01: Mit ihm spreche ich sogar darüber und sage, es muss doch einer wissen wie du dir das Leben vorstellst.
00:30:08: Wenn irgendwas ist.
00:30:09: Du siehst doch wie schnell das geht.
00:30:11: Er hat seine Mutter und sein Bruder schon verloren.
00:30:13: Sein Vater ist auch schon von uns gegangen.
00:30:20: Das kann so schnell gehen, das ist alles bei uns innerhalb von zwei Jahren passiert.
00:30:26: Wo man nur in diesem Struggle war und dann dachte ich, wir müssen diese Sicherheit auch unschenken, dass wir wissen, der jeweils andere sorgt dafür, dass unsere Bedürfnisse noch
00:30:39: wahrgenommen
00:30:40: werden und ernst genommen werden.
00:30:41: Und gerade wenn wir da krank irgendwo liegen oder
00:30:45: sterben... Auch das glaube kümmert man sich auch zu wenig, gebe ich zu.
00:30:51: Das ist immer so, ja, mach ich irgendwann.
00:30:54: Auch das ist ab einem gewissen Alter, denke ich unerlässlich.
00:30:58: Gerade wenn man wie ich eben auch alleine einlebt, es kann eine Menge passieren.
00:31:01: Ich hab Gott sei Dank tolle Nachbarn.
00:31:02: Man kümmere sich umeinander... Da bin ich jetzt die Jüngste mit in den Nachbaren.
00:31:07: Aber ich glaube, dass ist wichtig und ... Wir werden uns, ich glaube in Zukunft mit dem Thema anders noch befassen dürfen und auch müssen.
00:31:16: Und ich glaube wirklich wir dürfen da keine Angst vorhaben, das wird auch uns betreffen.
00:31:21: Wir müssen nur wirklich Lösungen finden und auch gucken wo finde ich Hilfe?
00:31:27: Ich glaube tatsächlich das Thema ist ja... Wir müssen auch Hilfe annehmen lernen und wir müssen uns trauen, ganz gezielt nach Hilfe zu fragen.
00:31:45: Ganz gezielt das Thema ähm ... nach außen bringen ja?
00:31:51: Würdest du Interesse haben, könntest du dir vorstellen dass oder auch mal sagen wie es einem geht weil ich glaube auch das wird immer sehr schnell weggelächelt ja ja geht schon irgendwie und ich nehme mich da nicht aus.
00:32:01: ne also weil du willst dann auch gar nicht groß drüber reden, weil es dich ja noch mehr belastet.
00:32:06: Und dann sagst du, als kommen wir alles gut geht schon und dann ist das okay?
00:32:10: Ja muss ja!
00:32:11: Es gibt dir sowieso keinen anderen.
00:32:14: Ich muss ja die starke sein.
00:32:16: Solche Sprüche höre ich tagtäglich.
00:32:19: Ja genau.
00:32:20: Es geht ja nicht.
00:32:22: Was soll ich denn jetzt jammern?
00:32:24: Natürlich...
00:32:25: Das ist ja nicht ganz falsch was wir da sagen.
00:32:29: Aber ich glaube, wir dürfen da wirklich mehr auf uns selber hören und auch Hilfe einfordern.
00:32:35: Auch von anderen Angehörigen, von Geschwistern.
00:32:39: Und dürfte sagen, du musst dann auch deinen Teil dabei tragen wie auch immer du das machst ist völlig okay aber nicht dieses.
00:32:47: Na ja bei mir geht es ja nicht.
00:32:49: Nee, das geht sehr wohl.
00:32:50: und auch ganz ehrlich Ja auch einen männlicher Angehöriger darf sich einbringen.
00:32:57: Es hat nichts zu tun, dass nur die Frauen das können.
00:33:00: Männer können angeblich ja auch so gut organisieren sind ja so wenig emotional.
00:33:05: Die brechen da nicht direkt zusammen weil sie sind ja stabil was ja Frauen ja nicht sind.
00:33:08: ne?
00:33:09: Die können doch nicht in der Politik arbeiten, aber es ist viel zu emotional.
00:33:12: Also also Männer können das ja also können Sie auch das ja.
00:33:15: Männer können organisieren also können sie auch das.
00:33:17: ich glaube auch das ist ein Thema was hier in Zukunft Echt mal mehr, was in die Öffentlichkeit mehr gesehen werden muss.
00:33:26: Weil das ist ein Zukunftsthema für die nächsten zwanzig Jahre.
00:33:29: Was so die Füße fallen wird, ne?
00:33:30: Das wird ganz klar, es wird
00:33:32: also die Füsse fallen!
00:33:33: Ja ich sehe das auch mit einer kleinen einzigen Einschränkung Wir dürfen wirklich jeder für sich Weil das wirklich so ein plötzliches Thema ist, ne?
00:33:44: Wie du schon sagtest und auf einmal war Weihnachten.
00:33:47: Und so ein plötzliches Thema ist!
00:33:50: Und man so in diese Rolle gerutscht ist... Man darf sich wirklich jeden Tag selbst oder regelmäßig sagen wieso Gedanken machen, möchte ich das überhaupt.
00:34:05: Möchte ich überhaupt pflegen?
00:34:07: Mökte ich da unterstützen?
00:34:09: Was brauche ich als Mensch?
00:34:11: Was kann ich geben?
00:34:12: Komm' ich mit dieser Situation klar!
00:34:16: Also das finde auch immer noch einen wichtigen Anteil innerhalb der Familie.
00:34:22: Das heißt nicht dass man nicht um Hilfe bitten sollte, aber sollte auch akzeptieren, wenn da Grenzen sind.
00:34:31: Und wenn man dann weiß was die Grenzen das auch vielleicht akzeptiert oder gucken, was gibt's darüber hinaus für Hilfen?
00:34:39: Wie können wir das gemeinsam
00:34:40: stemmen?
00:34:42: Manchmal ist es ja auch nur ein Gesprächspartner und dass wird so unterschätzt.
00:34:47: Pflege
00:34:47: heißt nicht ich
00:34:50: putze der Mama den Hintern ab.
00:34:52: Pfleger heißt für einander da sein diese emotionalen
00:35:00: Stabilheiten.
00:35:02: Ja, wobei ich glaube natürlich kann man sagen auch ich entscheide mich will ich das nicht.
00:35:06: aber wenn wir alle sagen würden die will ich nicht hätten wir noch ein größeres Problem.
00:35:10: also letztendlich gibt es eine gewisse Verpflichtung durch sich dass weil letztendliche uns die mutter durch unsere kinder unser jugend gebracht und hat oft genug gedacht, wo bin ich eigentlich jetzt geblieben?
00:35:23: Weil Kind schreit nachts oder wacht sich nach Hause.
00:35:27: Sie geht davon jedes Jahr immer mehr und schlimmer wie die Eltern, die Kinder werden.
00:35:33: Und ich denke dann ist es auch eine gewisse völlige Selbstverständlichkeit das zu tun.
00:35:38: Auch das wollte ich aber nicht.
00:35:40: Ist dann auch so kurzgegriffen.
00:35:41: Es ist dann das was ich oft eben von den männlichen Partnern, ich kann das nicht.
00:35:46: Das ist für mich ... Frauen in der Beziehung auch noch die Schwiegereltern versorgen.
00:35:52: Also nicht nur die eigenen, sondern auch den Großteil der wollen Schwieerelter machen weil man sagt ich kann das nicht so.
00:35:59: Ich kann das auch nicht.
00:36:00: aber man kann es auch lernen.
00:36:03: Meine Schwiegerin hatte mich gefragt oder meine Schwiegermutter.
00:36:09: Kannst du als zweite Kraft zur Verfügung stehen?
00:36:12: Da waren nicht die Sprache von meinem Mann Weil er das ja nicht folgen so.
00:36:22: Ich kann das verstehen, aber das hilft uns dann allen nicht weiter.
00:36:27: Nicht in der Situation dass wir immer mehr Ältere haben wie alle immer älter werden und wir tatsächlich auch immer mehr Personal brauchen und mehr Kosten dafür brauchen, die wir dann selber irgendwann gar nicht mehr tragen können.
00:36:41: Das wird dann... Es wird dann irgendwann so nicht mehr funktionieren.
00:36:44: Wir reden irgendwann wirklich über die Frage bis zu dir bei der Sozialpolitik ist es früher blieben schon irgendwie klar wie würdest du denn aussehen bei dir?
00:36:52: Also weil anders so bitter bitte so mal Kava das jetzt klingt.
00:36:56: aber wir müssen da schon Lösungen finden.
00:36:59: also es wird nicht einfach die halbe Stunde schwer lange rum.
00:37:02: Das ist unfassbar.
00:37:04: Und ich freue mich, wenn Leute wirklich ... Auch Kommentare, jetzt hier unter den Posten schreiben.
00:37:13: Wie seht ihr das?
00:37:14: Wo steht ihr was?
00:37:15: ich Erfahrung habt ihr gemacht weil Ich glaube es ist wichtig gerade in so einem Bereich in den Austausch zu gehen und oft hilft Es auch einfach mal Ja schreibende Aussprechen und ausschreiben zu dürfen.
00:37:27: Ich will eine Situation mir geht's gerade gar nicht gut und ich bin am Rande meiner Kraft weil Das ist ein Punkt der Bewusstmachung.
00:37:37: Ich werde mir jetzt bewusst, dass es mir nicht gut geht.
00:37:41: Dass ich etwas ändere.
00:37:43: Schreibt euch eure Gedanken dazu.
00:37:45: wie seht ihr das?
00:37:46: Wie seht Ihr auch das in Zukunft?
00:37:48: Machen welche Gedanken macht ihr für euer eigenes Alter?
00:37:52: Klar wenn ihr jetzt schon mal ein Dreißig seid denkt ihr ja noch ha ha ha.
00:37:56: bis dahin gibt's Schlägeroboter.
00:37:58: und ich sage nochmal ganz am Schluss, ich hab wirklich einen Spruch der mich dann, der mir, sag ich ganz ehrlich die Angst vom Alter, vom richtig alt werden nimmt.
00:38:11: Ich glaube in zwanzig Jahren, dann bin ich über achtzig, habe ich mein Pflegeroboter und zwar Also, da kann ich mir den auch leisten.
00:38:20: Den wird schon ergeben aber dann kann ich ihn auch leisten und der sieht aus wie George Clooney nicht mehr so plastikhart oder mit Teilen.
00:38:26: Nein!
00:38:27: Der sieht dann richtig toll aus, ne?
00:38:28: Wie George Cloaney in seinen besten Zeiten.
00:38:30: Und der weckt mich morgens, bin der Tasse Kaffee.
00:38:32: So Nicole... Ich hab dir schon mal den Kaffees gemacht.
00:38:35: Möchtest du jetzt aufstehen?
00:38:36: Meine Lieblingsbuße habe ich ja schon rausgehängt.
00:38:39: Wollen wir heute spazieren gehen?
00:38:40: Naja also
00:38:41: ich steh' mir das
00:38:42: großartig vor und ich seh', Du lachst, ich lache und in dem Moment Nimmt dieses schwere Thema für mich oder auch dieses Thema
00:38:48: K.I.,
00:38:49: wo wir ja alle ganz ... Ganz, also sehr unsicher sind.
00:38:55: Kriegen diese schweren Pingen wie eine Leichtigkeit.
00:38:57: und dann stelle ich mir vor, wie ich als altes Mütterchen dann ne?
00:39:00: Ich bin eh nicht sehr groß, aber die noch ein bisschen kleiner neben einem stattlichen George Clooney, was doch immer!
00:39:07: Nebenher laufe er mich am Arm hält und wie stützt, für mich aufpasst.
00:39:12: Und mit mir gemeinsam kocht oder mit mir redet, mir alle Fragen beantwortet.
00:39:16: Das kann Tot & Chats die Bibliotheken besser als jeder Mensch und sehr liebevoll und wertsetzend.
00:39:21: Also das nehmen wir die Angst!
00:39:23: Ich glaube vielleicht sollte die Industrie... Nicht nur KI mit irgendwelchen wirtschaftlichen Faktoren, sondern vielleicht wirklich mit den Pflegefaktoren die wirklich menschlich addieren können und pflegen können.
00:39:35: Vielleicht sollten sie da mehr Geld investieren.
00:39:38: Und das tatsächlich bezahlbar für
00:39:43: alle machen?
00:39:44: Das Bezahlbar für Alle Machen ist eher das Problem noch.
00:39:48: Also... Es gibt ja mittlerweile immer mehr Technologien, die das vielleicht ermöglichen.
00:39:54: Die das einfacher machen, die schon ... Also da gibts ja schon sehr viel Hilfsmittel aber noch nicht George Clooney-mäßig natürlich.
00:40:04: Viel kleiner gedacht!
00:40:05: Aber natürlich selbst die kleinen Dinge können sie sich noch nicht leisten.
00:40:10: also weil Sie so hochwertig sind dass man gar nicht als ...
00:40:16: Das wird in ein paar Jahren, da wenn die Preise weil es dann auch mehr Bedarf gibt und er ist sehr markgrößer das wird sich dann und war dann auch dann.
00:40:25: die Kosten der Entwicklungskosten sind ja also weitgehend irgendwann eliminiert.
00:40:31: Und deswegen aber ich glaube und hoffe darauf dass wir dass irgendwann haben werden.
00:40:38: Also ich hoffe das wirklich ganz ernst und das ist dann für mich so eine gewisse Hilfe dieses okay, ich werde schon irgendwie im Alter durchkommen weil nicht wird sonst keiner pflegen.
00:40:51: Ja,
00:40:51: also davon können wir ausgehen.
00:40:53: Also davon bin ich auch überzeugt es gab für alle Situation bisher immer eine Lösung und auch für uns wird das die richtige Lösung geben.
00:41:04: Und wenn wir darauf vertrauen... Ich bin ja sehr... Ja, ich bin ein Mensch der Vertraut sehr aufs Leben ins Leben.
00:41:14: Ich habe so viel Mist in der Kindheit erlebt.
00:41:18: Und trotzdem kann ich sagen, das was ich bisher erreicht habe, was ich gesehen hab, was bisher alles möglich wurde, konnte ich mir in den schlimmsten Träumen gar nicht vorstellen dass das möglich ist.
00:41:30: und wenn ich jetzt denke wieviel... Wow Momente, das Leben mit sich bringt.
00:41:37: Dann denke ich mir wir dürfen einfach vertrauen die Zeit wird zeigen Wir werden da neue Möglichkeiten für finden aber es darf halt auch nicht tabuisiert werden.
00:41:47: also wir dürfen darüber sprechen Wir dürfen auf unsere Meinung sagen und wir dürfen vor allen Dingen auch ganz klar Stellung dazu beziehen wie's uns als fliegende Angehörige geht.
00:41:59: Kann ich nichts mehr hinzufügen?
00:42:01: Das war ein perfektes Schlusswort.
00:42:03: Weil du hast im Monat gedacht, es ist noch einen Punkt gebracht!
00:42:05: Ja, also jetzt sind wir schon weit über die Zeit.
00:42:08: Meine Liebe, Ich fand das Thema sehr wichtig und Wir können auch vielleicht nochmal ein paar... Ein paar Links in den Kommentaren gleich mal reinschreiben, wo für dich auch Angehörige Hilfe kriegen.
00:42:21: Es gibt immer also Pflegestützpunkte.
00:42:23: da können sie mal gucken.
00:42:24: Das können wir gerne einmal an den Kommentar reinschreiben.
00:42:25: Wenn du noch ein paar Links hast, dann teile ich dir auch.
00:42:29: Ansonsten, ja wer jetzt erst am Ende zugeschaltet hat das Ganze wird natürlich ein Podcast und ein YouTube-Video.
00:42:37: in etwa einer Woche ist es hochgeladen.
00:42:39: Und dann könnt ihr gucken unter Just Be Unlimited zwischen Tabuch und Tacheles!
00:42:44: In diesem Sinne bis zum nächsten Freitag!
00:42:47: Ich danke dir, es war tolles Gespräch!
00:42:52: Danke für die Einladung, mach's gut!
00:42:54: Gerne!
00:42:56: Das war Just Be Unlimited zwischen Tabubuch und Tachelis.
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