Hörst du dir eigentlich zu? Teil 2
Shownotes
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Zoom Zusammenfassung
Gedanken-Gefühls-Dynamik im inneren Dialog Birgit und Nicole diskutierten über die Beziehung zwischen Gedanken und Gefühlen, wobei Birgit betonte, dass diese sich gegenseitig beeinflussen und dass es sinnvoll ist, aufmerksam zuzuhören, wenn es um den eigenen Körper und die eigenen Gedanken geht. Sie erörterten, wie Gedanken zu Gefühlen führen können und wie diese Dynamik in Selbstgesprächen und inneren Dialogen ausgespielt wird. Birgit erwähnte, dass sie in Workshops und Coaching-Situationen oft bemerkt, wie wichtig es ist, Gefühle bewusst wahrzunehmen, anstatt sie wegzudrücken.
Gefühlsausdruck und Komplexität Birgit und Nicole diskutierten über die Komplexität der Gefühlsausdruck und wie Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle genau zu benennen. Birgit erklärte, dass die Verwendung einer Gefühlslandschaft mit aktiven und passiven Gefühlen helfen kann, schneller Standortbestimmungen zu machen, anstatt sich auf positive oder negative Bewertungen zu konzentrieren. Sie besprachen auch, wie unterschiedlich Gefühle wie Wut für verschiedene Menschen sein können - für manche blockierend, für andere motivierend. Nicole fragte am Ende nach Möglichkeiten, Gefühle spontan zu identifizieren und zu trainieren.
Bewusstseinsinseln und Gefühlsbewusstsein Birgit und Nicole diskutierten über das Bewusstmachen von Gefühlen und die Herausforderung, Emotionen zu erkennen, ohne sie zu kontrollieren. Birgit erklärte ihren Ansatz der "Bewusstseinsinseln", bei dem man sich regelmäßig 2-3 Minuten lang verortet, um Gefühle früher zu erkennen. Nicole fragte nach praktischen Tipps für die Innenschau, woraufhin Birgit vorschlug, sich bewusst zu entspannen, ohne Handy und ohne zu denken, einfach nur zu beobachten, was kommt.
Entspannungsübungen im Alltag Birgit und Nicole diskutierten über die Praxis der Entspannungsübungen in alltäglichen Situationen wie Einkaufswaren. Birgit erklärte, wie man durch gezielte Körperhaltungen und Atemübungen die Konditionierung des Körpers trainieren kann, um in stressigen Momenten besser zu bleiben. Nicole teilte ihre eigenen Erfahrungen aus dem Vertriebswesen mit, wo sie durch regelmäßige Übungen gelernt hat, im Auto entspannter zu bleiben und die Wirkung dieser Praktiken zu spüren.
Gefühle und Emotionen definieren Birgit erklärte Nicole, dass Gefühle Körperzustände sind, die mit Hormonsystem und Nervensystem zusammenhängen, während Emotionen entstehen, wenn diese Gefühle bewertet werden. Birgit definierte Gefühle als Körpererfahrungen und Emotionen als die Bewertung dieser Gefühle basierend auf Erfahrungen und Gedanken. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Bedeutung, Gefühle auf der Körperebene wahrzunehmen anstatt sie sofort zu bewerten, um eine neutralere Perspektive zu erreichen.
Verarbeitung traumatischer Familiengeschichten Birgit und Nicole diskutierten über die Verarbeitung von Familiengeschichten und traumatischen Erfahrungen, wobei sie feststellten, dass viele von ihnen eine traumatisierte Elterngeneration haben. Sie sprachen über die Herausforderungen, mit Angst und Furcht umzugehen, besonders wenn diese oft in den eigenen Kopf gespeichert sind. Birgit teilte ihre Erfahrung, wie sie durch stillen und spüren, was wirklich los ist, gelernt hat, Angst vor Angst zu erkennen und zu bewältigen.
Emotionale Bewältigung durch Atmen Birgit erklärte Nicole, dass sie bei emotionalen Problemen durch regelmäßiges Atmen und Bewusstsein für den eigenen Körper helfen kann. Sie betonte, dass es wichtig ist, sich ohne Leistungsdruck und mit Liebe zu sich selbst zu besinnen und kleine Momente der Ruhe einzupflegen. Nicole lobte diese einfache Herangehensweise als effektiven Weg, sich in herausfordernden Zeiten positiv zu verhalten.
Grenzen und Erziehung in Diskussion Birgit und Nicole diskutierten über die Bedeutung von Frieden und Emotionen, wobei Birgit betonte, dass die Einfachheit der Dinge oft die Wahrheit enthält und das Nervensystem beruhigen kann. Sie sprachen über die Wichtigkeit von Grenzen und klaren Konsequenzen bei der Erziehung von Kindern und Tieren, wobei sie sich einig waren, dass zu viel Aufmerksamkeit oft zu Überforderung führt. Nicole erwähnte ihre Erfahrungen mit einem siebenjährigen Sohn, der Schwierigkeiten mit Grenzen und Selbständigkeit hat, und beide diskutierten über die Unterschiede zwischen der Erziehung in ihrer Kindheit und heute.
Transkript anzeigen
00:00:00: Zwischen Tabu-Buch und Tachelis, just be a limited.
00:00:04: Der Podcast & YouTube Kanal nicht nur für Frauen aber immer von Frauen.
00:00:11: Denn ich lade mir immer Expertinnen zu ihrem Thema ein die für schnell umsetzbare und auch wirksame Impulse sorgen.
00:00:19: also unbedingt reinhören!
00:00:21: Herzlich willkommen zur neuen Folge beim Freitagstalk.
00:00:26: Ihr wisst jeden Freitag bin ich hier live und ich lade mir immer ausschließlich eine Frau als Gesprächspartnerin ein, wobei die Themen definitiv nicht nur für Frauen sind.
00:00:38: Und heute ist wieder Birit Schneider dabei – und zwar zu unserem zweiten Teil!
00:00:44: Vor vierzehn Tagen haben wir nämlich gefragt, hörst du dir eigentlich zu?
00:00:48: Der innere Dialog gehen wir alle konsequent und dauerhaft führen, jeder von uns aber will doch nicht Und beim letzten Mal ging es darum, welche Auswirkungen er oder das Ganze auf unsere Verstandesebene hat.
00:01:05: Heute gucken wir uns mal an, was er denn auf der Herz- und Körperebene hat dieser Dialog den wir mit uns führen.
00:01:12: Hallo Birgit ich freue mich total dass du hier dabei bist.
00:01:16: Ja, hallo Nicole.
00:01:17: Ich freue
00:01:18: mich auch und ein herzliches Hallo an alle die uns zuschauen und zuhören!
00:01:22: Ich freu' mich sehr.
00:01:23: heute geht's ans Eingemachte würde ich sagen.
00:01:27: Definitiv also ganz kurz zum Aufwärmen wir haben... Wir führen innerlich mit unseren Gedanken selbstgespräch auf.
00:01:35: wie das war oder nicht?
00:01:36: Ich glaube es kann sich gar keiner vielleicht einen sehr erfahrener reiferhalter sen buddhist der sein kopf völlig leer kriegt?
00:01:43: ich hab noch keine ahnung Ich
00:01:46: habe
00:01:49: es nicht geschafft.
00:01:52: und unsere gedanken machen ja was auf wir das wollen oder nicht Wir führen innere dialoge die auch zu einer einer wirkung Führen und Ja Das kann auf der Verstandesebene sein.
00:02:06: Es kann aber auch viel tiefer gehen, nämlich auf unser Unterbewusstsein und unser Inneres unserer Herz- und Seelenebene.
00:02:14: Und das ist natürlich wie ich finde... Ich will nicht sagen gefährlich, aber natürlich noch viel schwieriger
00:02:19: oder?
00:02:21: Ja, das ist immer gleich ein Thema.
00:02:22: Ich dachte auch gerade wo du so angefangen hast zu reden ich will gleich betonen dass es nein es geht überhaupt nicht um schwierig oder so.
00:02:31: Ich glaube diese Vorstellung sollte man gleich lassen wenn man das Thema rangeht.
00:02:35: Ich erlebe das ganz oft dass viele dann also unter Druck geraten.
00:02:38: ja oh Gott jetzt muss ich mir dazuhören und darf nicht so sprechen wie ich will.
00:02:45: Das sind alles Sprachen denn?
00:02:49: den man zuhören darf und wie im Gespräch auch.
00:02:54: Ich erfahre von dir was Interessantes, wenn es um die eigene Person und den eigenen Körper geht, ist das vielleicht ganz sinnvoll hinzuhören?
00:03:03: Ja!
00:03:05: Also, man erfährt wirklich spannende Dinge und kann dann ja auch besser drauf reagieren.
00:03:11: Und ich würde sogar noch weitergehen, Nicole.
00:03:13: Ich würde sogar sagen, dass eine geht ohne das andere gar nicht weil aus diesem Gedanken entstehen Gefühle und aus Gefühlen entstehen wiederum Gedanken.
00:03:23: Also unser Körper, wir sind ja so fantastisch aufgebaut!
00:03:28: Es hängt wirklich alles miteinander zusammen.
00:03:32: Ja also fasziniert finde ich auch.
00:03:34: Super ja.
00:03:37: Und
00:03:37: wie du gesagt hast es läuft immer ab Ja.
00:03:40: Und
00:03:42: du hast gesagt, also im Prinzip Gedanken erzeugen Gefühle.
00:03:45: Gefühlen wieder mal Zeugen gedanken.
00:03:47: Das heißt ich denke oh ich bin ich sage das mal Ich bin nicht gut genug dann fühl ich mich erst einmal schlecht.
00:03:53: und wenn ich mich dann schlecht fühle denke ich ja ich wusste ja genau ich bin nicht Gut genug.
00:03:57: Das kann ja so ein Teufelskrass sein!
00:03:59: Jetzt sind wir schon im Eingemacht.
00:04:00: was mache ich denn?
00:04:02: Also erstmal muss es ja bewusst werden ich glaube das ist schon der erste Schritt.
00:04:06: Wie krieg ich das hin, dass es mir bewusst wird, dass da meine innere Stimme gerade zu mir plappert und dir vielleicht gar nicht recht hat.
00:04:16: Warum bin ich nicht gut genug im Vergleich zu wem?
00:04:18: Und wie kommt meine inneren Stimme darauf?
00:04:21: Und dann was tu' ich!
00:04:23: Ja also jetzt sind wir aber wieder beim Plabbern vom Verstand.
00:04:25: Da haben wir ja letztes Mal schon drüber gesprochen, was man da tun kann.
00:04:29: für alle die das nochmal hören wollen können.
00:04:32: Gut rein, was eben auch so eine Sache ist.
00:04:35: Ist dass wir unseren Verstand viel mehr wahrnehmen wie unsere Gefühls oder die Körperebene.
00:04:40: da sind wir einfach sehr gut drin das weg zu drücken.
00:04:44: und Dann ist es da das erste wirklich einmal hinzuspüren und mal zu gucken.
00:04:52: Meistens erlebt es immer wieder dass ich So im Workshop oder im Coaching seid gesucht und was sind die Gefühle jetzt?
00:05:00: Auch bei mir selber merke ich, dass du geschwind sagst.
00:05:02: Ich bin jetzt hier ärgerlich ... Oder ich bin geschafft oder frustriert.
00:05:07: Und wenn man dann mal genauer hinhört und
00:05:11: spürt,
00:05:12: dann ist das viel, viel komplexer!
00:05:15: Wir haben einfach so auf die Schnelle nur sehr wenig Worte für unsere Gefühlen.
00:05:21: Es gibt aber eine ganz Riesenpalette.
00:05:23: Ja Und ganz oft ist es gar nicht das eine Gefühl, sondern dass wir spüren so einen Mix aus allem Möglichen und da mal genau hinzuschauen.
00:05:36: Was ist denn jetzt eigentlich?
00:05:39: Das unideffizieren können!
00:05:41: Ich glaube, da hapert's ja schon... wenn ich dann, dass wir was spüre und wir spür'n, aber wenn man uns in Worte kleiden sollte Dann kommt ein paar Begriffe, aber es ist ja vielfältiger.
00:05:55: Unsere Emotionspalette ist ja ein Wahnsinnspektrum!
00:06:00: Und dann passiert was ganz Interessantes.
00:06:02: wenn du da einen Wort finden willst?
00:06:04: Dann merkst du plötzlich ah nee, naja nie so nicht ganz, ich ärgerlich... Na ja, eigentlich nicht.
00:06:12: Bin ich frustriert?
00:06:13: Nee irgendwie auch nicht!
00:06:14: Ja was ist es denn
00:06:15: dann?!
00:06:16: Und dann wirst du lachen und dann packe ich ganz oft meine Liste aus mit den Gefühlen... ...und wenn wir die Liste durchgehen... Ahja!
00:06:24: Das gibt's ja auch.
00:06:25: nun stimmt!
00:06:25: Wir kennen die Worte alle gar keine Frage!
00:06:28: Aber benutzen sie nicht!
00:06:29: Aber Sie sind uns halt nicht so präsent weil wir das Ganze oft nicht tun.
00:06:34: Da gibt´s auch Studien tatsächlich drüber, die sagen Wenn Du Dein Gefühl benennen kannst Dann ist es dir viel bewusst, sondern kannst du ganz anders damit umgehen.
00:06:44: Das ist sehr spannend und wir nehmen uns oft die Zeit nicht dafür.
00:06:49: Das ... das ist es einfach, ne?
00:06:51: Ja!
00:06:52: Und auf die Schnelle ist es aber auch so, dass man gar nicht immer benennen muss, weil das ist teilweise tatsächlich Arbeit.
00:07:02: Also ein Gefühl auf den Punkt zu bringen... Ist nicht ohne.
00:07:05: Das kannst du in einer kurzen Situation oftmals nicht
00:07:08: tun
00:07:09: Und ich bin ja auch Hard Mask Coaching und wir arbeiten mit so einer Gefühlslandschaft.
00:07:17: Da gibt es also, die haben keine positiven oder negativen Gefühle weil was nicht bewerten sollte.
00:07:23: Weil alles da ist aus einem bestimmten Grund.
00:07:27: Aber es gibt aktive und passive Gefühlen Es gibt Hemmende und fördernde Gefühle.
00:07:36: Und sich da mal so einzusortieren, das geht relativ schnell ...
00:07:39: Ja?
00:07:40: So kann man ganz schnelle Standaubbestimmung machen.
00:07:43: wie geht es mir denn jetzt eigentlich grad?
00:07:46: Super ist auch ... Spannend finde ich immer wieder das Gefühl für die Menschen gar nicht das gleiche bedeuten.
00:07:53: Also Wut zum Beispiel kann ein ganz aktives Gefühl sein wo die Leute sagen ja das brauche ich manchmal dann mach ich die Sache und zieh das durch.
00:08:04: Und für andere ist es ein total hemmendes Gefühl!
00:08:08: Genau das hatte ich eben auch im Kopf.
00:08:09: Ich hätte genau das, weil das Hemmende und vordere eine Gefühle war mir genau Wut im Kopf, weil es kann unglaublich blockieren.
00:08:18: Das kann nicht wirklich blockieren aber es kann auch ein
00:08:21: wahnsinns
00:08:22: Antrieb sein.
00:08:23: Ich glaube ganz viele Entwicklungen sind nur aufgrund einer Wut entstand.
00:08:28: Das will ich so nicht!
00:08:33: Da ist das Rad erfunden, weil ich will es nicht mehr auf Baumstämmen rollen oder wie auch immer.
00:08:38: Ja und ich kann auch Angst überwinden dadurch.
00:08:40: Also auch ich kenne das, dass sich Entscheidungen getroffen haben und gesagt, ich will das jetzt so nicht mehr?
00:08:45: Ich beende das jetzt... Und dann habe ich das auch tragen können in dem Moment.
00:08:51: Die Brut hat mich da
00:08:53: getragen
00:08:53: ja!
00:08:55: Da ist es natürlich total gut,
00:08:57: ne?!
00:08:59: Wichtig ist halt, dass nicht immer wieder... Wir sind alle unterschiedlich und auch wir sind nicht jeden Tag gleich.
00:09:07: Und deswegen ist es sehr zu empfehlen sich selber da gut kennenzulernen!
00:09:13: Ja also du hast gerade die Liste der Gefühle genannt weil ich glaube das ist ja so wenn wir gefühl überlaufen uns ja manchmal auch und dann haben wir ja nicht die Zeit Moment mal.
00:09:29: Ich
00:09:29: gucke jetzt mal, dann gucke ich mir erst mal an was ich da gerade fühle und dann können wir weiter reden also mit irgendeiner Person, mit irgendwas.
00:09:36: das ist ja nicht der Fall.
00:09:38: diese Gefühle sind ja urplötzlich da Und es ist hier eine Situation nicht die Zeit zu sagen, die erstmal zu ergründen.
00:09:47: Wir reagieren dann eher impulsiv oder spontan.
00:09:55: Wie kann man denn so was trainieren?
00:09:57: Also, dass ich sage okay, wenn ich wieder in eine ähnliche Situation komme, dann kann ich damit leichter umgehen.
00:10:08: Ja also das ist dieses Thema aber auch letztes Mal schon hatten und dass man zwar Gefühle hat, aber sie nicht ist.
00:10:17: Das ist trainieren, dieses neutralen Beobachters, dass wir lernen alles darauf sein Alles ist erst mal da und in Ordnung.
00:10:25: Wir wollen es auch nicht weghaben oder kontrollieren, geht überhaupt nicht.
00:10:32: Sondern wir beobachten es und lassen es da sein.
00:10:35: Und das wird immer schneller und immer einfacher.
00:10:41: Ich arbeite damit mit ich nenn's Bewusstseinsinseln.
00:10:45: Das geht wirklich sehr schnell wenn man das über den Tag immer wieder einbaut reichender zwei drei Minuten dass man sich auch in Ruhe immer mal wieder verortet.
00:10:54: Weißt du, dann überfällt dich das nicht so?
00:10:57: Dann merkst du es früher, wenn sich was aufbaut!
00:11:01: Das ist es.
00:11:02: Es baut sich ja auf und es ist ja wirklich manchmal überwältigend.
00:11:05: Ich glaube für viele... das ist ja auch das, was viele beängstigt.
00:11:09: Also ich glaube deswegen haben wir auch Männer noch ... mehr oder weniger Zugang zu den Emotionen.
00:11:15: Weil das natürlich für einen Mann, der ja stark sein will von unserer Emotion her muss er ja irgendwie nicht.
00:11:20: Dass das für ihn dann auch beängstigend ist weil es sich wirklich aufbaut und dann noch ein bisschen overwhelming so überwältelnd ist.
00:11:29: Ja man spielt natürlich die gesellschaftliche Prägung die halt immer noch vorhanden ist Mit der Emanzipation und mit allem irgendwie noch nicht so weit gekommen, dass Männer ... Also ebenfalls Gefühle haben dürfen.
00:11:44: Das fängt schon im Tündergarten an.
00:11:45: Ich hab das auch leider erlebt.
00:11:48: Ich habe gedacht ich weiß gar nicht, wie ich im Jahrtausend lebe, es darf doch nicht wahr sein.
00:11:53: Ein junge Weintnicht und so ist immer noch ... Es gibt's immer noch!
00:11:57: Es ist faszinierend.
00:12:00: Trotz allem lernen wir das alle irgendwie.
00:12:02: Es hat ja keinen Platz, es soll nicht sein.
00:12:05: Wir haben immer wieder zu funktionieren und es ist auch wichtig dass wir das manchmal können.
00:12:11: also ich will das auch gar nicht schlecht reden es ist eine gute Fähigkeit.
00:12:16: Wir können nicht andauernd unsere Gefühle ausbrechen.
00:12:22: schon dreimal nicht aber das ist auch nichts Sinn und Zweck.
00:12:26: Aber wenn man das schon früher macht und regelmäßig macht, dann nehmt die auch gar nicht so eine Größe ein.
00:12:38: Also viele haben Angst davor hinzuschauen.
00:12:40: aber warum?
00:12:41: Weil sie ganz lange nicht hingeschaut haben!
00:12:46: Ja ja, aber jetzt sind wir mal ganz praktisch.
00:12:50: Mhm.
00:12:51: Wie mach ich das?
00:12:52: Einfach, also diese Innenschau ... Ich glaub es ist für viel auch gar nicht so leicht!
00:12:57: Hast du da irgendwie ein Tipp, wie fällt uns das denn zunehmend leichter?
00:13:03: Was mache ich dann?
00:13:04: einfach hinsetzen und in mich rein gucken oder aus dem Fenster?
00:13:08: Da sag' ich was ganz Unbequemes.
00:13:10: Und ich sag's dir, es geht viel mehr am Anfang auch sau-schwer.
00:13:16: Wirklich mal kein Handy Keine Gedanken denken bewusst, nur schauen was kommt.
00:13:23: Das ist etwas anderes.
00:13:24: Präsenz ist schauen was Kommt!
00:13:27: nicht aktiv weiterdenken oder denken.
00:13:31: Wenn wir mal ehrlich sind, durchdenken wir andauernd irgendwas?
00:13:34: Wir schauen aufs Handy und die Uhr.
00:13:37: Wir lesen etwas zwischendrin.
00:13:39: Wir planen unseren nächsten Schritt, den wir machen, was wir nachher noch erledigen müssen.
00:13:45: Tatsächlich hinsetzen, hinstellen ... Das kann man überall machen.
00:13:48: Also wenn man irgendwo warten muss zum Beispiel prima.
00:13:52: Warteschlange beim Einkaufen.
00:13:54: Super!
00:13:55: Präsenzüben Kann man herrlich.
00:13:59: Cool!
00:14:00: Alle
00:14:01: haben das schlag ich denen an der Kasse hin, super schön das zu nutzen.
00:14:05: Ja und auch wirklich sagen
00:14:06: prima danke habe ich
00:14:07: eine Pause.
00:14:10: Das ist ne Einstellungssache.
00:14:11: Das mache ich auch oft.
00:14:13: Und dann des Nervensystemen.
00:14:16: wir sind ja im Dauer Beschuss.
00:14:20: Also viele kommen ja gar nicht mehr runter, da ist die Ausgewogenheit von Sympathikus und Parasympathikum überhaupt nicht mehr gegeben.
00:14:30: Und ein Körper kann man konditionieren auf bestimmte Dinge.
00:14:35: Wenn ich eine bestimmte Körperhaltung einnehme, bestimmte Atemübungen mache, bestimmten Hintern an der Abfolge mache, lernt der Körper das?
00:14:44: Ah jetzt ist wieder diese Entspannung dran!
00:14:48: Und das kann ich dann überall machen.
00:14:52: Das kann ich auch in der Schlange vom Supermarsch machen und es ist super spannend, wenn der Körper reagiert.
00:14:59: Ich merke das immer, wenn ich zugehend anfange.
00:15:04: Weil okay!
00:15:05: Es wirkt mein Körper reagieren drauf.
00:15:09: Cool!
00:15:11: Man spürt es dann auch.
00:15:12: Wenn man mal ein bisschen Kohärenz übt, dann spürts mir, wenn den Körper drin ist.
00:15:19: Sehr spannend
00:15:20: Und es liegt
00:15:22: auch ganz klein.
00:15:23: Man muss das nur machen, ne?
00:15:24: Man muss es glaube ich einfach nur machen!
00:15:26: Nur ist einfach gut weil... Also da fängt dann auch der Verstand immer.
00:15:31: Es war bei mir auch so und es ist jetzt immer wieder so dass mein Verstand sagt hey was machst du hier für einen Blödsinn Du solltest eigentlich so viele Dinge zu tun.
00:15:43: Das macht den Verstand.
00:15:44: Das macht er auch immer wieder.
00:15:46: Aber ich finde schon mal so ein Reframing einfach zu sagen, okay.
00:15:50: Wenn ich das nächste Mal wieder in der Schlange stehe und da vor mir ist die Rentnerin, die da mühsam ihr Kleingeld zählt dann sage ich hey wie schön!
00:15:59: Das hast du dir mir auch gesagt dieses.
00:16:01: ach wie schön.
00:16:02: nicht von vornherein sich da reinleiten lassen in diese Ungeduld in dieser Wut in dieses unfreundliche sozusagen Ja Mensch prima jetzt werde ich hier kriege ich den Pause geschenkt es ja schön
00:16:13: Genau,
00:16:16: und
00:16:16: innerlich der Person.
00:16:17: Danke!
00:16:19: Mir bekommt auch eine andere Ausstrahlung.
00:16:21: ich kann es allen empfehlen man erlebt ganz wundervolle Dinge weil das kommt zurück
00:16:26: Man strahlt es ja aus.
00:16:28: was auch wichtig ist.
00:16:29: am Anfang muss man im Außen tun bis das Innere nachkommt.
00:16:39: Das ist so.
00:16:39: Am Anfang rede ich mir ein, das sieht mich jetzt freu, dass ich in der Schlange stehe und dann freue ich mich wirklich.
00:16:47: Da muss man über so eine Durststrecke raus.
00:16:52: Das klappt am Anfang nicht so.
00:16:54: deswegen sage ich auch immer eher in den kleinen Momenten üben Und in Ruhe nicht gleich von sich erwarten, dass man in besonders aufwühlenden Momenten dann so verdrunter kommt oder so.
00:17:06: Also ich kann das als Beispiel sagen... Ich habe ein zwanzig Jahre im Vertrieb gearbeitet.
00:17:10: Das heißt du bist Straßenköter und immer im Auto.
00:17:15: Ich habe das als ich in der Einarbeitung war, schon damals kurz vor der Rente ein alter Kollege einen Stammhöher, würde ich so'n richtiger Grand-Signior super und wie der so autofuhr.
00:17:27: Oh wir hätten
00:17:28: da abbiegen müssen!
00:17:29: Viel Sprüh gestrahlt und der lenkte Punkt eben und der Floss im Verkehr rum Tiefen entspannt.
00:17:36: Und ich damals habe ich noch Jungfuchs und auch Stress, und Arbeit und schnellem Haffel.
00:17:42: Und irgendwann habe ich gemerkt, woher ich jetzt hier Udo?
00:17:45: Total entspannend!
00:17:48: Ich fahre
00:17:48: sechs, sieben Stunden Auto und bin in einem totalen
00:17:52: Entspannungsmodus.
00:17:53: Also wenn andere sagen, ein Autofahren stresst mich, dann sag ich, ne Autofahrt auch kann ruhig paar Stunden sein.
00:17:58: Dann setze ich mich da hin und dann fahré ich und hab der Musiker... Und ich bin so runtergefahren, wenn ich ankomme weil ich gemerkt habe es bringt ja nichts du kommst dir beim Kunden völlig... Ja aufgelöst an und aggressiv an.
00:18:11: Und mittlerweile fahre ich mit so viel Abstand und brauche fast keine Bremse, weil ich
00:18:15: fließe.
00:18:15: Ich schwimme da so durch und gucke ich und wechsle die Spur.
00:18:19: Es geht alles
00:18:20: so tief mehr entspannt.
00:18:22: Meistens geht es dann auch besser wie wenn man in einen ungedulden Ärger und zurückkommt.
00:18:29: Dann klappt alles Mögliche.
00:18:31: Dann
00:18:32: habt ihr jede rote Ampel.
00:18:33: Und wenn man wohnt in einer langsamer Pferze, würde die gerade wiedergrönen?
00:18:36: Es gibt tatsächlich
00:18:39: Menschen, die das mitbekommen.
00:18:41: Also ich finde es ein riesen Geschenk... Ich hab' das auch nicht mitbekommen gehabt!
00:18:46: Ich habe mir das erarbeitet und bin eher so eine aufgeregte...
00:18:50: Ja ja, ich auch vom Imrament für beide.
00:18:53: Wir sind ja keine... Ist so.. Aber das hat mich über diese Jahre so... Das war am Anfang nicht der Fall.
00:19:02: Das ist Konditionierung, das kannst du.
00:19:05: und jetzt hast du gerade was gesagt, was ganz wichtig ist und einem unheimlich hilft finde ich, dass man merkt es bringt ja gar nichts.
00:19:13: Es schadet einem.
00:19:14: Ja absolut.
00:19:15: Da sind wir bei dem Thema Was sind denn Gefühle eigentlich?
00:19:21: Bei was sind denn Gefühle?
00:19:22: Gefühlen ist ein Zustand des Körpers.
00:19:26: Ein Körperzustand,
00:19:28: also Biochemie.
00:19:30: Das hat etwas mit Hormonsystemen und Nervensysteme zu tun, mit Botenstoffen... Also das kann wirklich im Körper drinnen, dass es nicht irgendeinem, viele denken ja aus, sie bilden sich irgendwas ein oder nein!
00:19:47: Was ich überhaupt einbilden, wenn ihr die Folge mit
00:19:50: der Gesamten... Das kommt ja eher von außen.
00:19:51: Das bildest du dir ein?
00:19:53: Ja!
00:19:54: Wenn man das mit den Gedanken... Da kommt
00:19:55: ja nicht rein selber.
00:19:55: Es kommt von außend...das bildest wieder garantiert ein, ne?
00:19:58: Das
00:19:58: ist auch dem Gehirn vom Komponwurst.
00:20:00: Also des Faszinierende im Prinzip, weil es kann man ja auch ganz toll nutzen, dem Gehör ist das Wurst.
00:20:08: Das sieht doch trotzdem die Botenstoffe aus.
00:20:11: Genau.
00:20:11: Und dann hat man das im Körper, und das ist einfach nicht so ohne ... Da geht es tatsächlich auch um Gesundheitsaspekte, nicht nur um Kommunikation?
00:20:20: Ja, absolut!
00:20:23: Das war spannend.
00:20:25: Deswegen ist es da schon wichtig hinzugucken.
00:20:30: Denn weißt du die ... Ganz oft wird der Gefühl und Emotionen Also das Wort wird unterschiedlich.
00:20:37: in der Wissenschaft ist, dass ihr das unterschiedlich gehandhabt.
00:20:41: Mal so, mal so.
00:20:42: allerdings ist immer ein bisschen verwirrend.
00:20:44: Deswegen hab ich mich auf eine Definition für mich geeinigt.
00:20:47: Gefühle ist das was im Körper stattfindet.
00:20:50: Was du fühlst ja?
00:20:53: Eine Emotion wird draus wenn du es bewertest, was du fühlscht.
00:20:58: Ach spannend!
00:20:58: Das ist ja eine spannende Differenzierung.
00:21:01: Weil wenn du merkst, dass dein Herz schneller schlägt Was du dann da draus machst, oben nicht aufgeregt habe ich Angst.
00:21:09: Das kann ganz viel bedeuten.
00:21:11: Des interpretierst
00:21:12: du
00:21:14: und aufgrund von was interpretierest du das?
00:21:17: Von Erfahrung!
00:21:18: Was wir gelernt haben.
00:21:19: Und was sind Erfahrungen?
00:21:21: Das sind deine Gedanken.
00:21:22: die werden dir dann eingespielt.
00:21:24: Die
00:21:24: mit dem Gefühl abgespeichert wurden müssen aber ja gar nicht mehr stimmen oder in dem Moment nicht stimmen.
00:21:33: Also
00:21:34: wenn man trainiert übt, einfach mal wahrzunehmen und das immer beim Körper was eigentlich so grad vor sich geht.
00:21:45: Dann kann man da also eine Distanz ein bisschen reinbringen und das mal halten einfach.
00:21:52: Weil wir denken ja dann oft gleich Oh Gott!
00:21:56: Das ist meine Angst.
00:21:57: Da will ich gar nicht hin.
00:21:59: Und dann blockiert... Ja, das ist genau das Thema.
00:22:03: Oder oh Gott Das macht mir aber, da war ich so traurig.
00:22:08: Da will ich auch nicht hin!
00:22:09: Das kann jetzt gerade gar nicht brauchen.
00:22:11: Ja
00:22:11: das macht mich wieder trauriger genau.
00:22:15: Und wenn man dann auf die Klappebene geht und mal schaut okay was ist denn nun tatsächlich mit mir los?
00:22:22: Dann ist es neutraler.
00:22:24: Ja stimmt ja.
00:22:27: Ich glaube wir haben oft Das erleb ich bei mir auch.
00:22:32: Ich habe da einen Weg für mich gefunden, also ich hab nach oben den Satz gehört der Weg ist da wo die Angst ist.
00:22:37: und Gott habe ich diesen Satz gehasst.
00:22:39: Oh, ja.
00:22:41: Ich hab immer so einen Trainer und ein Megatrainer ab.
00:22:45: Also kein Thema!
00:22:46: Aber ich habe diesen Satz gehabt, warum soll ich dahin, wo ich Angst hab?
00:22:49: Was ein Quatsch,
00:22:50: ne?!
00:22:50: Mittlerweile bin ich so, dass ich genau sag', wenn ich so spüre... Das ist genau der richtige Weg.
00:23:00: Nicht einfach leichtes... Genau das ist und dann mittlerweile freue ich mich über... Du hast immer gesagt zu Herzklopfen oder so die Wallungen, freu' ich mich darüber.
00:23:09: Ich denke, du lebst noch.
00:23:11: Das ist so ein Gefühl, was du würdig wahrnehmen kannst.
00:23:15: und ich glaube wir haben ganz oft Angst vor dem Gefühl.
00:23:19: Angst für Trauer.
00:23:21: Wenn ich wieder ein neues Haustier anschaue oder stirbt irgendwann, das ertrage ich dann nicht nochmal diesen Schmerz.
00:23:30: Angst vor einem Gefühl.
00:23:32: Gerade eben wirklich ... Angst für der Angst, Angst für die Trauer, alles was negativ ist.
00:23:37: Ist eigentlich die Angst für den Gefühl nicht das Gefühl selber?
00:23:40: Mhm.
00:23:42: Ja, dass wir daraus machen und auch oft die Erinnerungen mit dranhängen, die machen es ja dann unter Umständen noch größer.
00:23:49: Genau,
00:23:50: genau!
00:23:51: Da
00:23:51: lernen wir halt überhaupt nicht mit umzugehen.
00:23:54: Manche haben das vom Elternhaus vielleicht mehr mitbekommen.
00:23:58: Wir haben ja auch viele von uns eine traumatisierte älteren Generation und große ältern Generation.
00:24:06: Ich weiß nicht, wie es bei dir war, aber bei uns war das jetzt so mit den Gefühlen zeigen ... Du hast einfach gemerkt, meine Eltern sind damit nicht groß geworden?
00:24:14: Das hat man nicht getan!
00:24:17: Ja, mein Vater gar nicht.
00:24:19: Der hat auch nicht über Krieg irgendwas gesprochen.
00:24:23: Meine Mutter schon.
00:24:24: Die waren damals noch jünger.
00:24:26: ein kleines Kind während des Krieges, ist aber auch vertrieben.
00:24:30: Aber die hat das alles immer wieder erzählt und gar nicht mal so als oben schlimm sah.
00:24:34: Das war ihre Kindheitserinnerung.
00:24:38: Sie hat es dadurch auch verarbeitet.
00:24:40: Aber sie konnte das besser einfach da nicht einen Wort darüber verloren?
00:24:44: Ja,
00:24:44: der geht halt jeder Andere mit um.
00:24:46: Ich denke, es war damals dann überhaupt nicht die Zeit hinterher drüber zu reden
00:24:51: ...
00:24:52: Und nicht der Ort.
00:24:55: Ich glaube, es sind auch Dinge ... Ja, ist dann auch schwierig, das irgendwie zu verarbeiten.
00:25:01: Also da müssen wir ja mal hier... Da sind wir ja total sicher und behütet und beschützt.
00:25:10: Absolut!
00:25:11: Und auf das sich vielleicht Abo und Anna so vor Augen zu führen?
00:25:16: Ja.
00:25:17: Welche Ängste es wirklich geht, weil wenn man hinschaut Wir haben oft Angst vor Dingen ... Jo.
00:25:27: Muss man aber auch nicht, weißt du was ich meine?
00:25:30: Wir haben
00:25:30: Angst vor Dinge, die sich eben nur in unserem Kopf abspielen.
00:25:35: Was hat ... Ich glaub, wer war das ein ganz toller Zitat?
00:25:37: Ich glaub Mark Trayn!
00:25:38: Ich lass ihn wieder festlegen, wer es war.
00:25:40: Aber der sagt dem, oh, ich hab in meinem Leben schon viele furchtbare Erlebnisse gehabt.
00:25:45: Einige von ihnen sind auch wirklich passiert.
00:25:47: Ja, das ist gut.
00:25:49: Also, ich ertapp mich da auch immer wieder dabei.
00:25:52: Und auch mit so ... Guck mal jetzt vorher zum Beispiel.
00:25:57: Irgendwie hat heute Morgen noch ein Termin und nachher hab ich auch einen Termin.
00:26:01: Bei uns hier ist es sehr heiß, ich fühl mich nicht wohl.
00:26:05: Plötzlich hatte ich so den Gefühl, oh, mir wird alles zu viel!
00:26:09: Das ist mein Satz.
00:26:10: Also das ist mein, wo ich hellhörig werde?
00:26:13: Dann hab ich gedacht okay, wieso eigentlich?
00:26:15: Ich habe drei Termine am Tag Hallo.
00:26:18: Und dann habe ich tatsächlich mich hingesetzt und bin erst mal in die Stille gegangen, und hab mir reingespürt was eigentlich los ist.
00:26:27: Nicht so viel reales muss ich dir sagen...
00:26:31: Ich sitze
00:26:31: hier fröhlich weil es ist überhaupt nichts Dramatisches!
00:26:36: Ja also das ist wirklich, ich glaube wir haben... Es spielt sich alles in unserem Gedanken ab, Dinge ganz ehrlich Natürlich, du kannst wenn du eine Diagnose kräft bekommst.
00:26:47: Gefährlicher Krebs, dass man Angst hat.
00:26:49: Interessanterweise stell ich fest war Menschen die ganz schlimme Diagnosen oder schlimme Dinge erleben, die dann anfangen zu sagen jetzt packen wir es an und jetzt suchen wir gezielt nach Lösungen.
00:27:02: Die kommen dann ins
00:27:03: Tum!
00:27:04: Und diese Leute immer dieser Angst mit sich rumtragen da ist die Situation noch gar nicht passiert.
00:27:09: Dem Glaubnissen könnte ja passieren Ich könnte ein Unfall haben, ich könnte gekündigt werden.
00:27:18: Aber
00:27:19: es ist doch gar nicht passiert!
00:27:20: Wir haben Angst vor Dingen, die noch gar nicht passiert sind.
00:27:23: Das ist die größte Angst der Leute glaube ich.
00:27:25: Ja ja und auch da ist es ganz wichtig dass man sich das vor Augen führt, dass man das im Körper
00:27:30: hat.
00:27:32: Das macht mit dir was ob das real ist oder nicht?
00:27:35: Natürlich ist es real, dann macht's noch mehr mit dir.
00:27:39: aber auch schon die Angst
00:27:40: vor Macht schon was.
00:27:42: Angst oder Angst, ja?
00:27:44: Ja!
00:27:45: Einfach um nochmal das zusammenzufassen... Was würdest du also als kleinen Leitfaden sagen wenn es heißt ich merke mir geht es so und ich habe dann auch das Gefühl im Körper aber ich weiß noch gar nicht wie ich das irgendwie angehen soll oder wie ich es erkenne und was ich dann tun soll.
00:28:05: Was wäre so?
00:28:06: ein leichter roter Faden?
00:28:07: Das haben wir ja ganz viel.
00:28:11: Was wäre für dich der Weg, wenn ich sage, da würde ich gerade ein Problem mit mir?
00:28:17: Ich werde auf jeden Fall immer wieder über einen Tag in mich reinhören.
00:28:21: Das geht einfach sehr gut, indem man sich mit dem Atem zu sich kommt und sich das so richtig vorstellt tut man seinen Verstand beschäftigen.
00:28:33: Und das ist immer ganz gut, dann produziert er nicht irgendwelche anderen Dinge und dann mal rein spüren und gar nicht so viel erwarten.
00:28:43: Auch ohne Leistungsdruck ist einfach immer wieder tun.
00:28:46: Vielleicht mit Alltagsdingen verknüpfen, die man eh tut.
00:28:51: Wenn ich zum Beispiel einen Kaffee mache ... einen Tee mach?
00:28:55: Meistens mache ich ein Tee.
00:28:57: Mein Grümte zieht zwei Minuten.
00:28:59: Super!
00:28:59: Zwei Minuten stehe ich vor der Tasse und stelle mich kurz hin, lockere mich, gucke wo klemmt es, spüre mich rein... Oh da drückt so.
00:29:10: im Solarblexus habe ich irgendwo Druck.
00:29:13: macht mir was Druck heute?
00:29:14: Ah ja, der Termin heute Mittag.
00:29:16: Warum?
00:29:18: Okay, ist da was dran?
00:29:19: Ich habe ein bisschen knapp zum Fahren.
00:29:21: Vielleicht sollte ich früher losfahren.
00:29:22: Ist dann der Druck weg.
00:29:23: Also auch ganz praktische Dinge.
00:29:26: dann gucken nach sich selber schauen und dann ... Was brauche ich denn?
00:29:33: Und liebevoll!
00:29:38: Ja, das glaube ich, dass wir uns immer wieder sagen dürfen ja.
00:29:43: Was ich auch immer wieder sage, schaut mit was ihr euch beschäftigt Dieses ständige Beschäftigen im Außen mit irgendwas beschäftigt euch mehr mit euch.
00:29:58: Immer wieder, so wie gesagt zu kleinen Momente.
00:30:03: Das ist am Anfang
00:30:04: echt ... Ich glaube, es klingt so total banal.
00:30:10: Dieser Anfang ist extrem schwierig!
00:30:14: Was soll das?
00:30:19: Es kann ja nicht wirken und erst wenn man sich darauf einlässt... ich glaube dann passiert
00:30:28: was.
00:30:29: Ja, und einfach einmal... Also Ruhe ist gar nicht die Abwesenheit von Geräuschen.
00:30:35: Sondern Ruhe isch mal diese ständige Denken, Fühlen machen tun Mal runterfahren Und da mal bei Sicht zu sein und wirklich nur atmen oder nur einen Cappuccino trinken Nichts anderes!
00:30:50: Das ist am Anfang so eine schwere Aufgabe.
00:30:54: Am Anfang habe ich dann aber manchmal über mich selber gelacht und dachte Hey Und der Drang wird dann ganz stark auf die Uhr zu gucken, aufs Handy zu gucken.
00:31:05: Den Artikel noch zu lesen, wenn man wehlesen wollte und je mehr der Körper und das Gehirn diese Erfahrung macht, es tut mir gut.
00:31:16: Das du mehr verlangt er danach?
00:31:18: Und dass so einfacher wird's?
00:31:20: Ja sehr gut!
00:31:22: Das fand ich jetzt schon mal
00:31:23: eigentlich
00:31:24: ... in mega, mega Abschlusswahl.
00:31:27: Ich glaube wirklich wir können das alle auch wenn es noch so simpel und so blöd klingt einfach machen.
00:31:33: und der man aus dem tun glaub ich wird dann auch so ein sehr körper verlangt dass dann sogar dann wird das was erholt sich dann auf diese kurze Entspannung.
00:31:42: Und ich glaube das ist natürlich für uns alle.
00:31:44: Wir sind in einer Zeit sind aber doch mal ehrlich die uns allen eine Menge abverlangt.
00:31:49: Das ist überhaupt nicht zu leugnen.
00:31:51: Aber ich glaube ihr könnt entscheiden ob wir positive und zufrieden in unserem Leben sind, in die Zukunft gucken.
00:31:58: Oder ob wir sagen es ist alles ganz blöd und alle sind schuld und alle wollen mir was Schlechtes?
00:32:04: Ich glaube das dass wir alle haben ja nun gerade... Es ist nicht so einfach für uns, für jeden von uns.
00:32:10: Und ich glaub sich dann mal mit so einer Banalklinge, das klingt so einfach!
00:32:15: Ja es ist doch schön wenn's auch mal einfach sein darf
00:32:18: oder?!
00:32:18: Ist es nicht toll wenn man sagen könnte, es verlangt mich jetzt gar nicht viel ab außer Ich muss es mal machen und mich darauf einlassen.
00:32:27: Ja?
00:32:28: Und das ist schon ziemlich groß!
00:32:30: Also ich sage immer die einfachen Dinge, da gehe ich hin, wobei für mich die Wahrheit liegt und der Weg liegt.
00:32:40: Das sind die einfachsten Sachen oftmals die schweren.
00:32:43: Aber wenn man dann das lernt und immer mehr sein Nervensystem beruhigen kann in die Korrektion kommen kann Dann beginnt auch das Gehirn ganz anders zu arbeiten.
00:32:54: Und dann wird's richtig gut!
00:32:56: Ja, da bin ich sofort dabei und glaub ... würde uns allen helfen, sind wir ehrlich?
00:33:03: Und dass die Welt auch friedlicher machen, definitiv.
00:33:06: Jeder sollte bei sich anfangen, Frieden zu schließen mit sich und mit allem was er erlebt.
00:33:14: So können wir wieder nach außen gehen in Frieden.
00:33:18: Ich glaube, das wäre ... wäre mein Wunsch, wieder miteinander friedlich herumzugehen.
00:33:26: Und es ist auch nicht ... kein Hexenwerks würde ja gehen, wenn man's machen würde?
00:33:32: Ja, da fällt mir noch ganz schön nicht so viel über andere Menschenurteilen und Schimpfen.
00:33:38: Das schadet einem auch selber.
00:33:41: Das merkt man erst, wenn wir das mal nicht mehr macht.
00:33:46: Absolut!
00:33:47: Das Gift bleibt aber ein Selber.
00:33:50: Man denkt man schade anderen aber im Runde, oder die ganzen Gedanken über andere und dass man sich das auch so hochpuscht.
00:33:57: Das ganze Gift bleibt hier bei mir.
00:34:00: der Anderen kriegt es unter Umständen gar nicht mit, der weiß gar nicht.
00:34:03: Eben!
00:34:03: Und bei dir?
00:34:04: Wir hatten gerade von entstehen Gefühle, Gefühles in deinem Körper.
00:34:07: du schadest dir selber damit.
00:34:10: Ja ganz genau Es war, ich finde ganz wunderbar das Thema.
00:34:15: Er hat mich auch wirklich begeistert weil ich glaube es ist für jeden wichtig Wer die erste Folge nicht gehört hat, ich lade.
00:34:23: Ich muss jetzt eine Woche eine wenige hochladen.
00:34:25: Die ist immer zu finden.
00:34:26: Da schreib' ich auch noch mal in den Kommentarfeld rein unter Jaspern-Limite zwischen der Buwoch und Tachelis.
00:34:33: Da könnt ihr alle vorhergehen, denn folge... ...ich bin ein bisschen im Rückstand mit dem Hochladen,... aber da könnt ihr auch alle vorhergehen.
00:34:40: Wir sind weit über fünfzig Folgen.
00:34:43: Und würde ich ganz unterschiedlichen Themen machen.
00:34:46: Das macht dieses Format aus dass ich hier mal Expertinnen auf ihrem speziellen Gebiet habe und somit denken wir eigentlich alles an Themenvielfalt ab, was er nicht nur wünschen kann.
00:34:57: Und ihr könnt euch das rauspicken!
00:34:59: Ihr könnt wirklich Hosinen picken und sagen Das Thema interessiert mich, das Thema interessiert mich jetzt gar nicht oder brauche ich nicht
00:35:04: aber
00:35:05: dann könnt ihr euch wirklich das Alles in der Konserve anhören und auch die erste Folge wenigstens interessiert nach diese natürlich dann auch.
00:35:13: Und ja, ich freue mich wirklich wenn ihr ein Like da lasst.
00:35:17: Wenn ihr den Kanal abonniert damit helft ihr uns allen am meisten weil ihr wisst der Algorithmus will sehen dass da was passiert.
00:35:26: also bitte liked teilt abonniert das ist super!
00:35:32: Ansonsten wünsche ich allen einen ganz ganz ganz wunderschönen Wochenende.
00:35:35: dir liebe Birgit herzlichen Dank für deine Expertise.
00:35:39: Ich fand es mega spannend.
00:35:42: Ich danke auch ganz herzlich, liebe Nicole.
00:35:44: Tschüss!
00:35:47: Das war Just Be Unlimited zwischen Tabu Bruch und Tachelis.
00:35:52: Wenn dir diese Folge gefallen hat dann abonniere den Kanal und lasse uns ein Like da Und hör gerne auch die vorhergehenden und zukünftigen Folgen.
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